Was passiert, wenn man schlimme Dinge sieht im Gehirn?

10 Antworten

Kommt auf das Gehirn drauf an und deren Aktivitäten in der Amygdala.

Psychopathen (ASpD) haben von Geburt an eine verminderte Aktivität der Amygdala, deshalb empfinden Sie auch sehr heftige Dinge nicht emotional. Bei soziopathen ist es ähnlich, jedoch können Sie bei gewissen Momenten einen Trigger erleben (was am Trauma liegt).

Jemand der normal zu Empathie befähigt ist wird bei einem solchen Video Angst empfinden, bei mehrheitlicher Ansicht solchen Materiales stumpft das Gehirn emotional ab und die Amygdala wird weniger stark aktiviert (wie zu Anfang). Das kann nach Person zu PTSD führen, oder im Kindesalter zu ASPD führen (graphical content).

ASPD hat nichts mit Mord, Kriminalität, oder Sadismus zu tun. Es ist wie ein Schutzmechanismus (PTSD) der die Empfindung von Emotionen verhindert.

Darauf gibt es sicher nicht eine klare Antwort. Es kann ganz unterschiedliche Effekte haben. Abhängig von dir als Person (auch genetisch), deinen Erfahrungen, Alter, soziales Umfeld, etc. Auf die eine Person hat es gar keine negativen Effekte, auf die andere womöglich schon (z.B. Ängste, Schlafstörungen).

Verarbeitet werden die Bilder erstmal genauso wie jedes andere Bild auch, natürlich haben sie aber eine größere Bedeutung, bleiben länger im Gedächtnis, weil man etwas ungewöhnliches, verbotenes sieht. Faszination für Gewalt, Tod, usw ist eigentlich ziemlich normal und nichts wofür man sich schämen muss. Was aber mit Sicherheit passiert ist, dass man "abstumpft", dh jemand der häufig Gewalt und Blut sieht empfindet es als weniger schlimm als jemand, der so etwas zum ersten Mal sieht. Was ja auch logisch ist, das ist einfach ein Gewöhnungseffekt und muss ja erstmal nicht schlimmes heißen.

Soweit ich weiß gibt es keine Studien, die einen Kausalzusammenhang zwischen gewaltgeladenen Medien und aggresiven Verhalten o.ä. gefunden haben. Aber ich weiß von Studien, die da eine Korrelation finden, dh. ein aggressiver Mensch und das Konsumieren von gewaltätigen Medien gehen öfter mal einher. Aber man kann nicht sagen, dass solche Medien einen Menschen aggressiv machen. Es kann eben auch sein, dass aggressive Menschen sich einfach eher zu solchen Medien hingezogen fühlen, ohne, dass es einen Einfluss auf ihre Aggressivität hat.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Psychologiestudent

Ich rede besser mal nicht über meine Interessenbereiche und über mich als Person😂

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@Shigekix

Ich schaue gerade zb. Doku über Albert DeSalvo. Ich interessiere mich für Revolverhelden (früher), Mafia und Serienkiller wie Bundy, Ridgway oder Alcala. Aber auch an sich Geschichte ist cool, aber das sind meine echten Interessen. Ich lese alles und schaue jede Doku, seit ich 7 bin

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@TeenageBuddy

Also ganz ehrlich, ich sehe da erstmal keinen Unterschied zu Leuten, die ich für griechische Mythologie, Mittelalter oder fucking Briefmarken und Sneaker faszinieren. Klar ist es vielleicht ein etwas ungewöhnliches Hobby, sich für Serienkiller usw zu faszinieren. Aber tun wir das nicht alle? Schau dir die Nachrichten an: Je mehr Blut in einer Meldung vorkommt, desto mehr Leute werden den Artikel lesen. Auf Youtube gibt es so viele Videos zu Foltermethoden und Serienkiller mit abermillionen Views. Ich schaue solche Videos auch häufig an. Sind wir jetzt alle kranke Menschen?

Es kommt eben drauf an, was du außerhalb von diesem Hobby machst. Du solltest auch Spaß an anderen Sachen finden und nicht dieses Hobby als deinen Lebensinhalt sehen, weil sonst könntest du unglücklich werden. Das gilt aber für jedes Hobby, dass exzessiv betrieben wird.

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@Shigekix

Ich habe nur das in meinem Leben. Was willst du hören Bro. Das ich alleine Zuhause rumsitze, alleine mit meinem Hund durch die Natur gehe und nachdenke? Ich treibe seit einem Jahr keinen Sport mehr, treffe seit Jahren fast nie mit meinen Freunden, weil ich keine Menschen mag...mittlerweile ist es so gekommen, dass es das einzige ist was ich habe.

Ich bin bissl Depri, habe mir früher Narben geschnitten, weil meine Haare nicht so aussahen wie sie sollten und weil ich einmal zu einem Tag der offenen Tür kommen sollte, wo mein Bruder arbeitet. Mittlerweile habe ich mich wieder unter Kontrolle. Meine Kampfwaffen wurden alle entdeckt und weggenommen 😶

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@TeenageBuddy

Dann ist es einerseits natürlich gut, dass du noch etwas "hast" was dir Spaß macht und wo du Motivation findest. Aber es ist eben gefährlich, in dieses eine Hobby zu fliehen, weil man ansonsten unglücklich ist. Es kann einem Trost spenden, aber die Gesamtsituation verändert sich dadurch ja nicht. Wenn du mit dir und deinem Leben unglücklich bist dann macht es vielleicht Sinn, sich helfen zu lassen (entweder mit einem Therapeuten und/oder wenn du eine Vertrauensperson hast erstmal mit ihr darüber zu reden). Wenn du so wie du dein Leben lebst glücklich bist, dann ändere dich nicht. Nur weil es ungewöhnlich ist muss es nicht geändert werden, solange du glücklich bist. Aber die Frage, ob du so glücklich bist/bleibst, musst du dir ehrlich beantworten.

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Das kannst du nicht Filmen anhaften.Wie ist dein Leben sind da nicht ehr die Ursachen zu finden?Dein Umfeld,Unzufriedenheit?

Filme sind ausgedachte Streifen die sieht man einmal und das wars.Das was dich prägt ist dein Umfeld.

Der Mensch tendiert mehr zum guten. Wenn du jeden Tag solche Videos kuckst kannst du nicht mehr das gute im Menschen sehen. Du kriegst ein falsches Bild vom Mensch.

Das habe ich jetzt schon

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Kommt drauf an wie das Gehirn es verarbeitet. Manche können gut damit leben und Andere stumpfen ab und wollen das gesehene auch mal ausprobieren.

Süßer Hund😘 Alaska Malamute oder Husky?

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