Was passiert wenn man nach einer Stent-op im Beckenbereich weiterhin raucht?

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1 Antwort

Wäre ich Hellseher, könnte ich das genau sagen. Aber es ist schon sehr lange bekannt, dass Nikotin, welches eines der heftigsten Nervengifte ist, die wir kennen, bei längerem Gebrauch schwere Schäden an den Blutgefäßen hervorrufen kann. Wenn Du schon einen Stent brauchtest, zeigt das an, dass wahrscheinlich Deine Blutgefäße zu Verschlüssen und Verengungen neigen.

Daraus kannst Du folgende Schlüsse ziehen:
Entweder: es gilt alles nur statistisch, ob es mich trifft, weiß niemand im im voraus, ich mache alles so weiter wie bisher.

Oder: Ich möchte möglichst meine Gesundheit erhalten und daher alle bekannten Risiken aus dem Wege räumen. Da Nikotin ein bekannter Risikofaktor ist, überwinde ich mich und gebe das Rauchen auf, um meine weiteren Chancen zu verbessern. Lieber einmal den vorübergehenden Stress des Nikotinentzugs, der auch nicht immer ganz schlimm ist, als ständig das Risiko von weiteren Gefäßschäden erhöhen.

Nun bist Du an der Reihe und kannst Dich entscheiden. Wenn Du das Rauchen beenden willst, kannst Du Hilfe bekommen z. B. von Ärzten, von den Krankenkassen, die Nichtraucherkurse anbieten oder von Gruppen, die sich beim Entzug unterstützen.

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