Was passiert, wenn man mit einem bösartigen Tumor diagnostiziert wird?

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3 Antworten

Für solche Fälle gibt es die Palliativmedizin. Diese hat nicht vorrangig das Ziel den Menschen zu heilen, sondern die Lebensqualität solange wie möglich zu erhalten damit die Patienten noch möglichst ein lebenswertes Leben bis zum Schluss haben.

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Man wird die verschiedenen Möglichkeiten mit dir durchsprechen - eine kleine Hoffnung gibt es immer. Außerdem besteht oft die Chance, durch eine Behandlung (Chemo, Bestrahlung, OP usw.) evtl. dein Leben zu verlängern.

Unabhängig davon wird man dir den (wahrscheinlichen) Verlauf der Krankheit erklären: wirst du Schmerzen haben? "Ausfallerscheinungen"? Wie lange hast du noch zu leben...

Man wird mit dir über viele Dinge sprechen. Patientenverfügung, Testament, wer für dich entscheidet, wenn du es nicht mehr kannst, was du dir wünschst und was du auf keinen Fall willst, Möglichkeiten der Versorgung (ambulant, Klinik, Heim, Hospiz), Schmerztherapie...

Und ein guter Arzt wird dir auch "Auswege" aufzeigen. Indem er dich vor potentiell lebensgefährlichen Medikamenten oder Medikamentencocktails  warnt. Schmerzmittel und Schlaftabletten auf Vorrat verschreibt. Dir erklärt, was passieren würde, wenn du auf gewisse lebensverlängernde Maßnahmen verzichtest...

Aber ein guter Arzt würde dir auch als allererstes raten, die kurze Zeit, die dir noch bleibt, so intensiv wie möglich zu genießen!

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