was passiert wenn man mehr als 450€ im Monat arbeitet?

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4 Antworten

...also man darf ja ca. 69 Stunden im Monat arbeiten um auf ungefähr 450€ zu kommen, doch was ist wenn ich zb 85 Stunden im Monat gearbeitet habe?

Hey marokk97, dies wären gerade mal 450 € / 69 Stdn. = 6,52 €/Std. bzw. 450 € / 85Stdn. = 5,29 €/Std.!

Infos findest du in der minijob-zentrale.de unter Mi­ni­jobs im ge­werb­li­chen Be­reich -> 450-Euro-Minijob

wie z.B.: Das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt ermittelt sich abhängig von der Anzahl der Monate, für die eine Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt besteht. Dabei sind maximal 12 Monate anzusetzen. Das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt darf durchschnittlich im Jahr 450 Euro nicht übersteigen. Das entspricht einer Verdienstgrenze von maximal 5.400 Euro pro Jahr bei durchgehender mindestens 12 Monate dauernder Beschäftigung.

Gruß siola

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450 Euro sind steuerfrei. alles darüber hinaus musst du versteuern. Da musst du selbst drauf achten. Niemand ist verpflichtet, dich darauf hinzuweisen.

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marokk97 30.10.2013, 21:46

Das heißt ich bekomme Abzüge wenn ich mehr als 450€ arbeite?

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siola55 31.10.2013, 08:43
@marokk97

Hey marokk97,

also sobald du im Jahr über 450 € x 12 Monate = 5400 € Brutto verdienst, bist du sozialversicherungspflichtig (also Beiträge für RV, KV, PV sowie für die Arbeitslosenversicherung werden dir einbehalten vom AG!), jedoch nicht unbedingt steuerpflichtig. Dies ist von der tatsächlichen Höhe deines Brutto-Verdienstes abhängig! Bei einem durchschnittlichem Monats-Bruttoeinkommen von 450,01 € bis 850 € bist du dann selbst krankenversichert (beim 450-Euro-Minijob kannst du dich noch kostenlos familienversichern!) und bewegst dich in der Gleitzone als Midijob!

Nachzulesen wiederum in der minijob-zentrale.de unter Mi­ni­jobs im ge­werb­li­chen Be­reich -> Gleitzone

wie z.B.: Bis 31. Dezember 2012 waren Arbeitnehmer in der sogenannten Gleitzone beschäftigt, wenn das monatliche Arbeitsentgelt zwischen 400,01 Euro und maximal 800,00 Euro lag. Zum 1. Januar 2013 wurde die Verdienstgrenze in der Gleitzone angepasst. Die Regelungen zur Gleitzone gelten ab 1. Januar 2013 in der Entgeltspanne zwischen 450,01 Euro und 850,00 Euro. Während geringfügige Beschäftigungen mit einem Arbeitsentgelt bis zu 450,00 Euro im Monat versicherungsfrei bleiben, sind Beschäftigungen mit einem Arbeitsentgelt in der Gleitzone versicherungspflichtig.

weiterhin gilt: Der Arbeitnehmer hat bei Beschäftigungen in der Gleitzone nur einen reduzierten Sozialversicherungsbeitrag zu zahlen. Dieser beträgt bei 450,01 Euro ca. 15 Prozent des Arbeitsentgelts und steigt auf den vollen Arbeitnehmerbeitrag von ca. 20 Prozent bei 850,00 Euro Arbeitsentgelt an. Der Arbeitgeber hat dagegen stets den vollen Beitragsanteil zu tragen. Die Beitragsanteile des Arbeitnehmers und Arbeitgebers können mit Hilfe des Gleitzonenrechners der Deutschen Rentenversicherung berechnet werden.

Gruß siola

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Mismid 30.10.2013, 21:46

naja ganz so stimmt das nicht! Mit der Besteuerung hat es weniger zu tun, da man auch mit 800 EUR noch keine steuern zahlt! Wohl aber Sozialabgaben... Der Arbeitgeber muß ihn natürlich darauf hinweisen, bzw. wird es von sich aus auch tun, da er kein Interesse daran hat ihn anders zu beschäftigen

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siola55 31.10.2013, 08:31

@HerzundHirn

450 Euro sind steuerfrei... 

...jedoch nur, falls der Arbeitgeber die 2% Pauschalsteuer entrichtet hat!

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Du darfst sogar 350 Stunden arbeiten..und jetzt?? Kommt also auf den Stundenlohn an..

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marokk97 30.10.2013, 21:45

Ich bekomme 6,50 die Stunde. Also im Klartext arbeite ich mehr als 450€ werden diese versteuert das heißt Abzüge?

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Mismid 30.10.2013, 21:47
@marokk97

dein Arbeitgeber wird dies so sicher nicht handeln! Abzüge bekommst du wegen der Sozialabgaben nicht wegen der Steuern! Aber wie gesagt wird dein Arbeitgeber sicher etwas dagegen haben

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