Was passiert wenn man Jahre lang seine Gefühle und Sorgen unterdrückt?

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8 Antworten

Alles mögliche - die Menschen sind nun mal verschieden.

Über Tausende von Jahren der Kulturgeschichte ist man unterschiedlich mit Gefühlen umgegangen; meistens spielten sie einen untergeordnete Rolle, denn um zu überleben, musste man sich unter Kontolle haben und seinen Verstand einsetzen  - seltsamerweise haben die Menschen früher alle auch ohne Psychater überlebt.

Seit Freud das Unterbewußtsein entdeckt hat, ist es modern geworden, um seine unterdrückten Ängste und Sorgen möglichst ständig zu kreisen und für jede Kleinigkeit zum Therapeuten zu laufen

Was passiert wohl, wenn man das nicht macht? Man lebt einfach weiter und versucht, dem Leben zu gut wie möglich gewachsen zu sein, ohne sich dabei permanent zu beoachten

Natürlich kann man auch krank werden - es redet ja heute praktisch jeder davon psychische Probleme zu haben -  wenn man sich ständig um die eigene Achse dreht und jedes Gefühlchen unendlich wichtig nimmt, anstatt sich mal mehr mit dem Verstand zu beschäftigen


In den meisten Fällen macht sich das durch z. B. Krankheiten (z. B. erhöhter Bluthochdruck, Diabetes, Herzerkrankungen, Nierenschäden, Magenprobleme), Marotten oder Belastungsstörungen bemerkbar.

Ich bin zwar kein Paychologe, aber meine Erfahrung hat gezeigt, dass man, wenn man jahrelang wirklich n7cht ein winziges Fünkchen Emotionen zugelassen hat, irgendwann von seinen Gefühlen überrollt wird & daran zerbricht.

Irgendwann kommt alles hoch und dann ist er meistens zu spät

Kommt darauf wie resilient man ist. Einige Personen kommen damit gut klar und andere Menschen eben nicht. Es gibt Studien dazu.

DottorePsycho 17.02.2016, 13:12

Wer resilient ist, der unterdrückt seine Gefühle nicht - oder nicht in dem Maße.

Deine Antwort hätte besser gepasst auf "Was passiert, wenn man jahrelang gewissen psychischen Stressoren ausgesetzt ist?" o.ä.

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onetop0 17.02.2016, 13:24
@DottorePsycho

"Wer resilient ist, der unterdrückt seine Gefühle nicht - oder nicht in dem Maße."

Es kommt auf die Betrachtungsweise an. Es ist durchaus möglich, dass ein Individuum sich durch die Einwirkung von äußeren Faktoren in diesem Zustand zum Zwecke des Selbstschutzes befindet. Der Grad der seelischen Wiederstandsfähigkeit entscheidet letztendlich wie die Person damit umgeht.

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Nichts.

Denn dieses "unterdrücken" ist mal abgesehen von seiner alarmistischen und skandalisierenden Bedeutungsaufmotzung her eigentlich der ganz normale Alltagsfall.

atzef 17.02.2016, 12:08

Nichts.

Denn dieses "unterdrücken" ist mal abgesehen von seiner
alarmistischen und skandalisierenden Bedeutungsaufmotzung her
eigentlich der ganz normale Alltagsfall.

Kein Mann holt sein
errigiertes Gemächt heraus und stürzt sich auf die Frau, die ihn erregt,
niemand gibt seiner aggressiven Hassphantasie nach und tötet wirklich
den nachbarn, der nachts mal wieder bei geöffnetem Fenster zu laut Musik
hört...Niemand gibt Vollgas, wenn mal wieder ein verpeilter
Fahradfahrer vor sein Auto fährt...

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Man wird psychisch krank.. dazu brauchs kein Psychologen.. Guck dir die Kinder in Schulen an die nur gemobbt werden, alles in sich rein Fressen und iwann mit der Waffe in die Schule kommen.

onetop0 17.02.2016, 12:03

Oder kommen Jahre später  zu Klassentreffen als erfolgreiche Manager zurück

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Smexah 17.02.2016, 12:09
@onetop0

Wär das cool, wenn es immer so laufen würde.

Am besten aber: Chef der Mobber :D Dann heißt es Größe zeigen :)

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Man bekommt eine sehr kranke Seele und zerbricht womöglich an den einfachsten Aufgaben die einem das alltägliche Leben so stellt. 

atzef 17.02.2016, 12:04

Du meinst, man sollte seinem Sexualgefühlen immer unmittelbar nachgeben...? Seinen Aggressionsanfällen...? Völliger, oberflächlicher Quatsch! :-)

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zuFrieden24 17.02.2016, 12:08
@atzef

Ich vermute mal ganz stark, dass hier von normalen menschlichen Gefühlen die Rede ist, da kann und darf auch mal spontan Zorn und Ärger auftauchen. 

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