Was passiert, wenn man einen Polizeihund schwer verletzt?

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1 Antwort

Schlecht für den Hund. Schlecht für den Polizisten. Fast ohne Folgen für die Frau.

In diesem Fall läge die Schuld bei den Polizeibeamten, der seinen Hund nicht Ordnungsgemäß geführt hat.

Die Frau kann sich auf §33 StGB berufen, also die Überschreitung der Notwehr. Der Paragraph besagt:

Überschreitet der Täter die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so wird er nicht bestraft.

Für die Frau sah es in dem Augenblick - wohl aufgrund einer traumatischen Erfahrung - aus, als würde der Hund sie angreifen, sie handelte also in Furcht um ihr Leben beziehungsweise ihre Gesundheit.

Die "Kosten" für den Hund (wie sich Leben halt ersetzen lässt) würde vermutlich die Haftpflichtversicherung der Frau tragen.

Der Schlag mit der Tasche war das angemessenste verfügbare Mittel. Der Polizist würde möglicherweise eine Strafe beziehungsweise Maßnahme erhalten, da allerdings auch der Hund außerordentlich handelte dürfte diese vergleichsweise gering ausfallen. (falls eine verhängt wird)

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