Was passiert, wenn man einen Hund an einer Langlaufleine auf einem gekennzeichneten Fahrradweg an-bzw. überfährt?

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7 Antworten

Was soll das immer mit dem Anzeigen? Hier geht es doch um Haftung und Schadenersatz, nicht um eine Straftat.

Der Halter haftet für alle Schäden, die der Hund anrichtet, dasselbe gilt aber auch für dich. D.h. du hast als Radfahrer auch besondere Vorsicht walten zu lassen und solltest einen Hund nicht übersehen. Läuft er dir aber vors Rad, so daß du nicht ausweichen oder  bremsen kannst, haftet der Hundehalter.

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Wenn ein Hund an einer Flexileine auf den Radweg läuft und dort einen Fahrradfahrer zu Fall bringt, muß der Hundehalter für den entstandenen Schaden aufkommen.

Wenn der Schaden wirklich nennenswert ist, würde ich ihm die Rechnung präsentieren.

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Hallo!

Die Schuld liegt in der Regel beim Hundehalter, der aufzupassen hat, dass das Tier nicht auf einen Radweg oder gar eine Straße kommt. Entsprechend haftet entweder er persönlich für den Schaden oder aber seine Versicherung, falls er eine abgeschlossen hat.

Allerdings würde ich bei Schäden am Fahrrad schauen, dass man das auf dem kurzen Dienstweg privat regelt also die Rechnung unter sich bezahlt wird ------> der Hundehalter etwa die Rechnung des Fahrradhauses übernimmt.

Falls er sich vehement sträubt, kann man immernoch die Sache dem Anwalt übergeben.

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Grundsätzlich haftet der Halter für jeden Schaden, den sein Hund verursacht. Dann erst wird geprüft, ob dem Geschädigten ein Mitverschulden anzulasten ist.  

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Nun, prinzipiell gilt wo auch immer GEGENSEITIGE RÜCKSICHTNAME.

Auch auf dem Radweg. Da können nämlich auch Kinder mit dem Rad unterwegs sein, und man muss rechzeitig halten können.

Ob auf diesem Radweg auch Fußgänger (mit Hund) unterwegs sein dürfen, kommt auf das Schild an. Es gibt durchaus Wege, die für beide zugelassen sind.

Wenn der angeleinte Hund Dir plötzlich ins Rad gesprungen ist, hat sein Halter mit Sicherheit mit Schuld. Hast du aber einfach nur den Hund übersehen, warst Du eindeutig zu schnell. Auch Du must jederzeit halten können.

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Hallo!

Wie schon geschrieben, grundsätzlich haftet der Hundehalter, ABER auch der Fahrradfahrer kann nicht einfach ohne Rücksicht auf Verluste darauf losrasen. 

Manche Radfahrer glauben, der Radweg gehört nur Ihnen und vergessen dabei, dass es durchaus auch andere Radfahrer oder ggf. auf gemeinsamen Fußgänger/ Radwegen auch Fußgänger gibt, die dort nicht so schnell unterwegs sind. 

Auch ein kleines Kind kann sich mal von der Hand der Mama losreißen o.ä. oder ältere Menschen mit Rollator ... 

Und nur, weil ein Radfahrer z.B. heftig vorher klingelt, heißt dies noch nicht, dass die anderen sich sofort seinetwegen "in Luft auflösen müssen". 

Der Radfahrer hat nicht mehr Rechte als alle anderen Verkehrsteilnehmer einschließlich Mensch + Hund. 

Wieso fahren so viele Radfahrer einfach über rote Ampeln oder den Zebrastreifen? 

Eigentlich müssen Radfahrer am Zebrastreifen dort absteigen! Nur, dass scheint kaum einer zu wissen oder wollen es nicht wissen. 

Ich mache mit meinem Hund sehr gerne Platz für Leute, die normal vorher klingeln und im normalen Tempo an Mensch u. ggf. Hund vorbeifahren. Ich bedanke mich dann auch gern für Ihre Rücksicht. 

Den rücksichtlosen Radfahrern jedoch wünsche ich, dass die auch mal als Fußgänger o.ä. vom Radfahrer fast umgerissen werden ... vielleicht lernen sie dann daraus. 

Ich möchte jetzt hier den Fragesteller nicht angreifen, sondern nur allgemein mal kundtun wie es sich nicht selten mit den Fahrradfahrern verhält. 

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Kommentar von kuchenstylesGF
12.10.2016, 11:29

Ich hab ja nicht gesagt, dass ich wie ein Bekloppter durch die Gegend fahre. Die Frage ergab sich daraus, dass auf einem reinen Radfahrerweg eine Frau mit Hund an einer Langlaufleine gelaufen ist und ich verhältnismäßig langsam daran vorbei gefahren bin, trotzdem wäre es ja möglich, dass der Hund mir vors Rad springt, da der ja nicht gerade riesig ist.

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Der Hundehalter ist verpflichtet den Hund zu versichern. Hunde Haftpflichtversicherung.
JEDER hat sich so zu verhalten, dass er JEDER Zeit halten kann. Der schwächere hat Vofahrt. Sicherheitsabstand? Alles wichtige Punkte, die dem Fall eine andere Bedeutung geben könnte. Grund genug, bei Unstimmigkeiten die Polizei zu holen.
Als Hundführer muss ich es, meiner Versicherung überlassen, wann und ob Sie bezahlt. Sollte diese nicht bezahlen, habe ich im Falle, selber eine Haftpflicht und Rechtschutz Versicherung.
Zu dem gehe ich ausschließlich zu Fuß Gassi, und versuche mit den Hunden den Radfahrern fern zu bleiben.

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Kommentar von furbo
11.10.2016, 17:56

Der Hundehalter ist verpflichtet den Hund zu versichern. 

Ja, aber nur wenn der Hund ein Auto ist. Eine Hundhalterpflichthaftpflichtversicherung gibt es  nicht.

Als Hundführer muss ich es, meiner Versicherung überlassen, wann und ob Sie bezahlt. 

Nein. Ob die Versicherung eintritt, richtet sich nicht nach deren Gutdünken, sondern nach dem  § 833 BGB. 

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Kommentar von Bitterkraut
11.10.2016, 18:14

Wenn die Halterhaftpflicht die Regulierung abweist,  zurückweist, tut das auch jede andere Versicherung. Versicherungen sind ja nict blöd. Da nützt dann die Privathaftpflicht gar nix. die tritt für Schäden, die dein Hund verursacht, ohnehin nicht ein.

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