Was passiert, wenn man Dateien mehrfach von cmyk nach RGB und umgekehrt umwandelt und abspeichert?

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5 Antworten

da der RGB-Farbraum größer ist als der CMYK, ist es Problemlos ohne Verluste machbar den Farbraum mehrfach zu wechseln, solange zwischendurch keine Farbbearbeitung in RGB stattfindet. Ist die erste Umwandlung von RGB zu CMYK, verliert das Bild aller Wahrscheinlichkeit nach Farbinformationen, da es sich dann um eine Transformation von einem größeren zu einem kleineren Farbraum handelt. Ist das aber einmal passiert tun weitere Umwandlungen der Farbe nichts mehr.

Die Umwandlung von CMYK zu RGB bringt aber natürlich verloren Farben nicht wieder zurück.

kann Photoshop nicht sogar per Gamut Warnung anzeigen, wo Farbinformation verloren geht, wenn man den Farbraum wechselt?

Ansonsten: DH!

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@pjakobs

Ja. PhotoShop markiert auf Wunsch die Bildbereiche in denen Probleme mit der Farbe auftreten werden.

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Das kommt darauf an, ob eine verlustlose oder verlusbehaftete Konversion stattfindet. Manche Geräte interpolieren (z.B. anhand der Nachbarpunkte), was zwangsläufig zu einem Verlust an Information führt.

Das hat aber nichts mit dem Farbraum zu tun.

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die Umwandlung von RGB zu CMYK geht so gut wie immer mit einer Reduktion des Farbraums einher, wie groß der Verlust ist, hängt von den jeweiligen Farbprofilen ab, denn da gibt es große Unterschiede. Bei Windows-Systemen ist allerdings in der Regel, so lange nicht explizit ein anderer Farbraum profiliert ist und die Bildbearbeitungs-Software auch Color-Managment unterstützt, mit sRGB von Vornherein schon ein sehr kleiner RGB-Farbraum gegeben. Wenn man nach CMYK umwandelt, sollte man auch wissen, in welchen CMYK-Farbraum, denn auch da gibt es verschiedene, sonst macht die Umwandlung ohnehin keinen Sinn. Durch mehrfaches Umwandeln dürfte sich die Bildinformation immer weiter von ihrer ursprünglichen Qualität entfernen, denn für die Umrechnung gibt es von den verschiedenen einschlägigen Software-Herstellern unterschiedliche "Engines" die jeweils unterschiedlich arbeiten, was den Schluss nahe legt, daß schon allein durch die Umwandlung die Datenqualität nur schlechter werden kann. Am besten sichert man sich bei jeglicher Bildmanipulation von vornherein eine Kopie der Bilddatei als TIF, dann ist wenigstens ein Qualitätsverlust beim Speichern ausgeschlossen und man hat die Ursprungsdatei in Reserve.

um nochmal slartibarts Antwort zusammenzufassen und zu akzentuieren:

Beim umwandeln von RGB in CMYK geht (Farb-)Information verloren!

D.h. i.d.R. sollte immer ein RGB "original" (das nie CMYK war) gespeichert bleiben, die CMYK Version ist eben nur fuer die Druckerei.

Bei weiteren Umkonvertierungen aendert sich in der Theorie nichts mehr.

Solange Du das im TIFF-Format machst, ist das unkritisch. Im JPEF-Format gehen bei jeder Umwandlung (durch die Kompression) Farbinformationen verloren. Die Qualität sinkt sichtbar.

das stimmt zwar, ist aber kein Effekt der Farbraumkonversion.

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