Was passiert wenn man bei einem motor einen turbolader einbaut aber keinen ladeluftkühler?

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5 Antworten

wenn der Motor mehr als paar km überlebt Dan hat er halt etwas weniger leistung ala mit Ladeluft kühler und neigt eher zum überhitzen...

Das der Motor erst mit der Leistung bzw mit der Verdichtung runter muss bevor er mit dem Lader laufen kann ist klar den sonst kann der erste Start und einsetzen des  Ladedrucks den Motor zerlegen .

Die turbogeladenen BMW 2002 turbo und Porsche 930 haben mit 6,9 und 6,5 für ihre Zeit keine hohe Verdichtung.

Bei Turbomotoren muss oft gegenüber einem Saugmotor das Verdichtungsverhältnis verringert werden, von 10-11:1 auf 7-6:1 da es ansonsten infolge zu hohen Gesamtdrucks und daraus resultierender hoher Temperatur zur unkontrollierten Zündung des Kraftstoff-Luft-Gemisches kommen kann (Klopfen).Das zerlegt den Motor . 

Im Gegensatz zum Saugmotor, in welchem sich die angesaugte Luft infolge des Unterdrucks adiabatisch im Ansaugtakt abkühlt, führt die Kompression zu einer deutlichen Erwärmung der Luft auf bis zu 150 °C. 

Weil warme Luft eine geringere Dichte hat, lässt sich die Füllung und damit die Leistung des Motors noch weiter steigern, indem die Ladeluft nach der Kompression durch einen Ladeluftkühler gekühlt wird. Ladeluftkühlung wird bei praktisch allen modernen aufgeladenen Motoren angewandt. 

Da der Ladeluftkühler einen Strömungswiderstand hat und so den vom Verdichter erzeugten Druck wieder etwas vermindert, sollte er eine Abkühlung um mehr als 50 K[3] bewirken, um die erwünschte Leistungssteigerung gegenüber einem Motor ohne Ladeluftkühlung zu erzielen.

Bei Motoren, bei denen eine möglichst hohe Leistungsabgabe Vorrang vor der Lebensdauer hat, kann die Ladeluft auch durch eine zusätzliche Wassereinspritzung oder Einspritzung eines Wasser-Alkohol-Gemisches direkt in den Ansaugtrakt gekühlt werden, was eine weitere Steigerung der Leistung ermöglicht.

  

Mal abgesehen von den folgen, die Klaudrian erwähnt hat, wird es nicht das große Problem sein.

Warme Luft dehnt sich aus-das dürfte bekannt sein. Dementsprechend zieht kalte Luft sich zusammen, also ist pro Kubikmeter Luft mehr Sauerstoff-der Anteil bleibt aber der gleiche.

Beim Komprimieren durch den Turbo wird die Luft aber warm. durch den Ladeluftkühler kühlt man sie wieder runter, dadurch kann pro m³ Luft mehr Sauerstoff in den Brennraum geraten. Der Sauerstoff wird für die Verbrennung gebraucht, je mehr Sauerstoff, desto mehr Leistung (wenn die Motorsteuerung entsprechend angepasst ist).

Also: Es würde nur weniger Leistung geben-wenn der Motor nicht sowieso auseinanderfliegt.

LG

Jeder herkömmliche Saugmotor geht mit und ohne Ladeluftkühler kaputt. Die Motoren sind für eine Aufladung nicht ausgelegt. Die folge ist nach wenigen KM ein Motor oder öfters ein Kupplungsschaden. 

Die Kupplung rutscht bei dem höheren Drehmoment einfach durch und beim Motor fressen durch den höheren Druck und die Thermische Belastung die Zylinderlaufbahn, Motorlager und die Ventile sowie ZKD leiden. 

Erstmal macht das überhaupt keinen Sinn, verhält sich ähnlich wie nen offenen Luftfilter ohne Hitzeschild direkt neben dem Motorblock zu haben, dadurch bekommst du nur Leistungsverlust. Dann ist die Verdichtung eines Saugmotors zu hoch wenn man eine Turboaufladung durchführt und diese Verdichtung nicht verringert ansonsten zerlegt es den Motor innerhalb weniger KM, das Motorsteuergerät muss angepasst werden und auch Dinge wie Öl- und Benzinpumpe, sowie Zündkerzen müssen vermutlich verstärkt bzw durch robustere und der neuen Leistung sowie der größeren thermischen Belastung angepassten Versionen ersetzt werden. Am Ende müssen Kupplung und Getriebe der Leistung ebenfalls angepasst und verstärkt werden ansonsten zerlegt es beides innerhalb weniger KM. Die Bremsen sollten ebenfalls nicht einfach so belassen werden denn mehr Leistung muss auch wieder abgebremst werden und das können die Bremsen die vorher serienmäßig verbaut waren nur noch bedingt...

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