Was passiert, wenn man auf eine Verjährungseinredeverzichtserklärung nicht reagiert, hat hier jemand Erfahrung?

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1 Antwort

Das bringt dir keine Nachteile. Wenn man darauf nicht reagiert, dann weiß die Gegenseite das man sich im Fall der Fälle auf Verjährung berufen könnte.

Nach den 195 und 199 BGB verjährt eine zivile Forderung 3 Jahre nach Ende des Entstehungsjahres.

Bedeutet:  Gibt es eine Forderung aus dem Jahr 2012, verjährt diese zum 31.12.2015 .

Aber nur wenn zwischenzeitlich keine Ratenzahlungsvereinbarungen oder ähnliches von dir unterschrieben worden sind. Wenn nicht neue Zahlungsaufforderungen in den darauffolgenden Jahren, vor allem von Rechtsanwälten, kamen.

Und auch nur, wenn zum Beispiel kein Mahnbescheid oder gar Vollstreckungsbescheid erlassen wurde.

Jeder dieser Schritte lässt die Verjährungsfrist von neuem beginnen. 

Wurde einem Vollstreckungsbescheid nicht widersprochen, so verjährt die Forderung erst nach 30 Jahren.

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