Was passiert, wenn man als Radfahrer beim Verstoßen von Verkehrsvorschriften der Polizei falsche Angaben zur Person macht, da man keinen Ausweis dabei hat?

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6 Antworten

Hallo quetzop1,

wenn Du keine oder falsche Angaben zu Deiner Person machst, begehst Du eine Ordnungswidrigkeit nach folgender Rechtsgrundlage:

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§ 111 OWiG - Falsche Namensangabe

(1) Ordnungswidrig handelt, wer einer zuständigen Behörde, einem zuständigen Amtsträger oder einem zuständigen Soldaten der Bundeswehr über seinen Vor-, Familien- oder Geburtsnamen, den Ort oder Tag seiner Geburt, seinen Familienstand, seinen Beruf, seinen Wohnort, seine Wohnung oder seine Staatsangehörigkeit eine unrichtige Angabe macht oder die Angabe verweigert.

(2) Ordnungswidrig handelt auch der Täter, der fahrlässig nicht erkennt, daß die Behörde, der Amtsträger oder der Soldat zuständig ist.

(3) Die Ordnungswidrigkeit kann, wenn die Handlung nicht nach anderen Vorschriften geahndet werden kann, in den Fällen des Absatzes 1 mit einer Geldbuße bis zu eintausend Euro, in den Fällen des Absatzes 2 mit einer Geldbuße bis zu fünfhundert Euro geahndet werden.

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Kannst Du Dich nicht ausweisen, ist die Polizei berechtigt Dich mit zur Dienststelle zwecks Personalienfeststellung zu nehmen oder andere Maßnahmen treffen um festzustellen ob die von Dir gemachten Angaben richtig sind.

Sollte sich dann rausstellen, dass Deine Angaben nicht stimmen, kann die Ordnungswidrigkeit mit bis zu 1000,00 Euro geahndet werden.

Schöne Grüße
TheGrow

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Kommentar von quetzop1
26.08.2016, 23:14

Wow, das schlägt aber gut zu Buche O.o Aber wie werden dann meine Personalien festgestellt, wenn ich nicht kooperiere?

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Wenn sie Zweifel an deinen Angaben haben, dann begleiten sie dich nach Hause und lassen sich einen Ausweis zeigen.

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Nein, Du kannst immer den Namen deines plöden Mathelehrers nennen, der kriegt dann alle Strafzettel und ärgert sich voll.

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Kommentar von TheGrow
26.08.2016, 17:40

lol. netter Tipp.

Wahrscheinlicher währe aber, dass die Polizei feststellt, dass er falsche Angaben zu seiner Person gemacht hat und dass er dafür ein Bußgeld bis zu 1000 Euro zahlen darf. Und damit ist er noh günstig dran.

In Frage würde auch ein Strafverfahren wegen falscher Verdächtigung kommen

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NEIN, DIR KANN ÜBERHAUPT NICHTS PASSIEREN - GUTER PLAN; LÜG DIE POLIZEI NUR AN; DIE SIND DAS GEWOHNT UND MACHEN SICH DA GAR NICHTS DRAUS!

Wir werden jetzt Kontakt mit dem Gutefrage.net aufnehmen, und die zwingen Deine volle Anschrift und Email-Adresse herauszugeben. Wir kriegen Dich, Du Rad-Rowdy! - Deine Polizei!

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Kommt ganz darauf an, wie gern sie Anzeigen schreiben. 

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Sie gehen mit dir heim und schauen bei der Gelegenheit gleich ob deine Wäsche ordentlich gebügelt ist.......

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Kommentar von oelbart
26.08.2016, 17:43

Wir Radfahrer besitzen doch gar keine Bügeleisen. Und Wechselklamotten schon gar nicht.

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