Was passiert, wenn Landwirte kennzeichnen, das ihre Eier aus Freilandhaltung kommen, wenn es nicht der Wahrheit entspricht?

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2 Antworten

Hi,

tatsächlich lässt sich der Landwirt damit einiges zuschulden kommen: Gewerbsmäßiger Betrug, Verstoß gegen das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch und, im Falle von Bio-Eiern, auch einen Verstoß gegen das Ökologische Landbaugesetz.

Das ist unter anderem in Niedersachsen bereits in größerem Umfang passiert - dort wurden die Landwirte mindestens zu Geldbußen verurteilt, allerdings waren auch Bewährungsstrafen im Gespräch.

Siehe auch http://www.staatsanwaltschaften.niedersachsen.de/startseite/staatsanwaltschaften/oldenburg/presseinformationen/ueberbelegung-von-huehnerstaellen-in-niedersachsen---staatsanwaltschaft-oldenburg-hat-bisher-26-strafbefehle-beantragt-114544.html

Viele Grüße,
SacredChao

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Der Landwirt verkauft seine Eier zum Beispiel über eine Handelskette wie Edeka oder netto. Dort sitzen Einkäufer (die mit ihren Lieferanten knallhart verhandeln). Bevor ein neuer Lieferant ins Programm aufgenommen wird, schauen sich die Einkäufer diesen Betrieb schon genauer an, machen dort also auch schon mal Betriebsbesichtigungen. Ein solcher Schwindel fliegt dann sehr schnell auf.

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