Was passiert wenn jemand nicht mehr selber, bzw. nur noch unleserlich unterschreiben kann ?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wende Dich doch mal an das Amtsgericht, Es gibt eine sog. Pflegschaft, die muss die Bank dann anerkennen.

Ich kenne das aus der eigenen Familie. MEine Mutter ist fast blind aber geistig vollkommen in Ordnung. Mein Bruder hat diese Pflegschaft, Er kann alles für sie erledigen, bei der eine Unterschrift benötigt wird.

Das sicherste für Dich wäre eine Generalvollmacht Deines Vaters, die Du zwar selbst aufsetzen musst, Dein Vater aber irgendwie unterschreiben muss.Damit bist Du in allen Fällen auf der sicheren Seite. Bei mir ging dieser Weg leider nicht mehr, da ich zu viele Feinde in meiner Verwandschaft hatte(und habe), die nur darauf warten, so etwas anfechten zu können.Daher musste ich den Weg übers Vormundschaftgericht gehen, also die Betreuung beantragen, hatte dann drei "Prüfer"(Landratsamt, Gesundheitsamt und Richterin)bei mir und meinem Vater zu Besuch.Ich bin zwar seitdem amtlich bestellte Betreuerin meines Vaters, habe aber immens Probleme mit der Verwandschaft, da diese immer wieder versuchen, mir einen Keil reinzuschieben(und die gehen über Leichen,die schreiben dauernd ans Vormundschaftsgericht und verbreiten irgendwelche Lügen über mich usw.).Mit einer Generalvollmacht wäre so etwas nie passiert.

Dein Vater scheind die ersten Anzeichen einer beginnenden Demenz zu haben. Geh zum Gericht und beantrage die Betreuung für ihn. Mit der Betreuungsvollmacht kannst du zur Bank gehen und benötigst keine Unterschrift von ihm mehr.

Was möchtest Du wissen?