Was passiert wenn jeder Veganer wird?

Das Ergebnis basiert auf 24 Abstimmungen

Umweltschonend 50%
Nichts geschiet 45%
Tierzucht verdoppelt sich 4%

19 Antworten

Die Umwelt wird massiven schaden nehmen da Vegan Raubbau ist. Hungersnöte werden ausbrechen da Flächen ungenutzt bleiben und durch Klimakatastrophen wird die ganze Ernte und damit Lebensmittel zerstört. Die Gesundheit wird massiv darunter leiden da Vegan eine Mangelernährung ist. Elektronik wird es nicht mehr geben da Kupfer nur mit hilfe von Knochenleim hergestellt werden kann.

Warum veganes Leben Unsinn ist
Für pflanzliche Lebensmittel müssen Myriaden Schermäuse, Wühlmäuse, Feldmäuse, Feldhamster, Eidechsen, Ratten, Vögel, Wildschweine, Rehe grausam getötet werden. Ferner weiß man bekanntlich seit Darwin, dass Humus, Kompost und Ackererde unter anderem durch zahlreiche Würmer gebildet werden, die natürlich bei der Bodenbearbeitung millionenfach sterben. Doch die Wirbellosen, welche immerhin 95 Prozent aller Arten ausmachen, sind für viele Tierethiker bloß „niedere Tiere“, die man ruhig malträtieren kann. Wer also im veganen Supermarkt seine Ersatzprodukte erwirbt, kauft mitnichten tierleidfreie Ware.
100 Prozent veganes Leben ist hundertprozentige Nichtexistenz, sofern „veganes Leben“ bedeutet, durch seine Aktivität keinerlei Tierleid und -tod zu verursachen. Echte Veganer kann es also nicht geben. Aufgrund dieser Kalamität versteht die Vegan Society unter „vegan“ eine Lebensweise, welche dadurch gekennzeichnet ist, „soweit wie möglich und praktisch durchführbar, alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an Tieren für Essen, Kleidung oder andere Zwecke zu vermeiden“.
Logisch gesehen lässt sich dies nicht auf 100 Prozent skalieren. Man kann nicht sinnvoll sagen: „Ich lebe zu 100 Prozent so weit wie möglich und praktisch durchführbar so, dass ich jegliche Form der Ausbeutung von Tieren vermeide.“ Daher ist die vom Bund für vegane Lebensweise getroffene Aussage purer Nonsens. Jede Lebensweise könnte als irgendwie vegan gelten, weil in der Floskel „soweit wie möglich und praktisch durchführbar“ ein ganzes Universum definitorischer Willkür Platz findet.
Wenn jemand einen Eintopf aus 800 Gramm Wasser und Gemüse kocht, in dem 100 Gramm Speck und 100 Gramm Knackwurst enthalten sind, kann er seine Suppe als zu 80 Prozent Prozent vegane Mahlzeit ausgeben, sofern er beteuert, dass es ihm beim besten Willen nicht möglich war, auf die läppischen 200 Gramm tierischer Produkte zu verzichten. Warum sollte ein solcher Mensch moralisch schlechter dastehen als ein Tierrechtler, der zwei Handys und drei Laptops hat, Biosprit tankt und in der Weltgeschichte herumjettet?

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-unsinn-ist-22396672

Gesundheit:

Problematisch bei Veganer ernährung

Vitamin B12, Eisen, Jod, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Calcium und Vitamin B2 Vitamin D und Eiweiss

Insbesondere Kindern droht eine Entwicklungsstörung bei einer Unterversorgung. Sie brauchen eine sehr energiedichte Nahrung aufgrund ihres Wachstums und auch einen größeren Prozentanteil Fett an der Energieversorgung als Erwachsene (Leitzmann et al., 2005, S. 134,165)
Bei einer veganen Ernährung stellen außerdem die Energie und Fettaufnahme aufgrund der geringen Energiedichte einer rein pflanzlichen Nahrung, die Versorgung mit Proteinen, Vitamin D,Vitamin B12 und Zink ein Problem dar.(Leitzmann & Keller & Hahn, 2005, S. 30-33)
Die Proteinversorgung kann vor allem im Hinblick auf die niedrige Energieversorgung ein Problem darstellen, da der Körper die Proteine primär zur Deckung des Energiebedarfs nutzen wird, weniger zum Aufbau körpereigener Proteine. (Hahn, 2001, S. 99). Zusätzlich hat pflanzlichesEiweiß eine niedrigere biologische Wertigkeit als tierisches Eiweiß. (Leitzmann, S. 165).
In Hülsenfrüchten ist beispielsweise Methionin die limitierende Aminosäure und in Mais und Weizen Lysin oder Methionin. (Koolmann & Röhm, S. 360). Einzeln betrachtet haben Hülsenfrüchte und Mais eine biologische Wertigkeit von jeweils 71. In Kombination erhöht sich ihre Wertigkeit auf 99. Gute Kombinationen sind Hülsenfrüchte mit Getreide bzw. Hülsenfrüchte mit Nüssen/Samen. Ferner fällt die Digestibilität pflanzlicher Proteine im Vergleich zu tierischen Proteinen ab. Es ist demnach schwieriger, innerhalb der DGE-Empfehlungen für die tägliche Proteinaufnahme zu bleiben. Die komplementären Proteinquellen sollten möglichst während einer Mahlzeit kombiniert werden, zumindest jedoch innerhalb von 4 Stunden. (Suter, S. 72)
Ballaststoffe können die Bioverfügbarkeit von Proteinen herabsetzen, indem sie das Stuhlvolumen steigern und die Stuhlfrequenz erhöhen. Dadurch werden die Proteine vermehrt wieder ausgeschieden. Hülsenfrüchte können zusätzlich für die Hemmung verschiedener Verdauungsenzyme verantwortlich sein. (Leitzmann & Hahn, S. 107–108)
Eisen ist sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln weit verbreitet. Jedoch kann aufgrund des Eisengehalts eines Nahrungsmittels noch keine Aussage über die Deckung des Eisenbedarfs gemacht werden. Denn das hauptsächlich in Pflanzen vorkommende dreiwertige Eisen hat für den Menschen eine schlechtere Bioverfügbarkeit als dasjenige aus tierischen Nahrungsmitteln, da es zur Komplexbildung neigt. So können nur etwa 1,0–10,0% des Eisens aus Pflanzen absorbiert werden. (Leitzmann, S. 68).

Man muss Supplementieren. mindestens Vit. B12 und D. Das künstliche B12 wird vom Körper schlechter verwertet daher empfiehlt die Vegane Gesellschaft

3 Mal täglich angereicherte Lebensmittel mit total mindestens 10 µg oder

1 Mal täglich mindestens 25 µg oder

2 Mal wöchentlich 1000 µg

Wer pflanzl. Ernährung (vegetarisch, vegan ) praktiziert, ist üblicherweise hochversorgt an Folsäure. Und eine hohe Folsäurezufuhr kann hämatologische Symptome einer Vitamin-B12-Unterversorgung überdecken, so dass der Mangel bis zum Auftreten neurologischer Symptome unentdeckt bleibt. 90% der Veganer leiden am B12 Mangel. 30% haben eine zu geringe Knochendichte und 100% leiden am Vitamin D mangel usw. laut Untersuchungen.

Veganismus ist gesundheitlich, ökologisch und ethisch eine Sackgasse... es gibt kein vernünftigen rationalen Grund Veganer zu werden.

Umwelt:

Welternährung: Vegane Ernährung ist nicht zielführend

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Welternaehrung-Kompletter-Fleischverzicht-ist-nicht-zielfuehrend-4215412.html

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der amerikanischen Cornell-Universität.
Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist. Wiederkäuer, wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem Ackerland ist geringer als bei Vegetariern. aio

Es würden ja alle Flächen aus der Produktion fallen, auf denen nur Tierfutter wächst, und auf dem Rest müßten dann zusätzlich die Nährstoffe erwirtschaftet werden (va Eiweiß), die jetzt aus der Tierhaltung stammen, und das ist unmöglich.

Rechnungen zur "veganen Lösung" haben meist gleich mehrere falsche Voraussetzungen: Sie gehen davon aus, daß alle Pflanzen (alle Nährstoffe) in jedem Klima und auf jedem Boden wachsen, sie gehen davon aus, daß Menschen Tierfutter essen (und verdauen) könnten, und sie gehen davon aus, daß Mineraldünger unendlich vorhanden ist.

Such einfach mal die gängigen Veganerseiten durch: es gibt keine einzige Seite und keine einzige Rechnung, die Dir auch nur für EINEN Veganer mal auflistet, welche Pflanzenmasse und wieviel man benötigen würde, wenn alle Leute vegan leben würden. Es gibt nicht mal eine einzige Vergleichsangabe, wieviel und welche "Pflanzenmasse" man für 1 Mensch braucht um alle essentiellen Nährstoffe damit abzudecken - und das wäre das erste, was dastehen müßte, wenn man natürliche und vegane Ernährung vergleichen will.

Hervorragend recherchiert, beste Antwort, aber Perlen vor die Veganer. Veganismus ist einer "Religion" vergleichbar, man glaubt unreflektiert Unsinn und verweigert jegliche Erkenntnis sowie das Eingeständnis der Tatsache das der Mensch ein allesfressendes Raubtier ist und kein friedfertiges Weidetier.

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@Sleipnir18

Was für ein Müll :D IEn Mensch ist Omnivore. Das schöne ist, wir müssen das gar nicht mehr sein, wwir können uns anders ernähren ohne töten. Ne Religion ^^ Und wer ist da der Gott? Mr. Supervegan?

Vegan sein ist Reflektion, keine Religion.

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@junior173
können uns anders ernähren ohne töten

Soso, können wir ? Aber warum SOLLTEN wir ? Das Töten ist dem Menschen immanent, denn wir sind nunmal Raubtiere. Das Töten Anderer - hier Tieren - dient der Ernährung, dem Überleben des Tötenden. Das ist so banal, das ist schlicht natürlich. Warum nicht töten ???

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@junior173
Vegan sein ist Reflektion, keine Religion

dem stimme ich ohne zu widersprechen zu! Es ist eine Ideologische Reflexion eines anstrebenden hegemonischen hypermoralismus, es nimmt teils Narzisstische Züge an. Das ganze ist ein kolportiertes Konstrukt, das auf die Infantile Gutmenschlichkeit zielt. Was ist das Ziel, Demagogie? -Wie etwa bei den Sozialisten [SPD] alt-68er-Pädophilen-Sklerotikern. Der anstanz [heute] Multikulturalismus-Hipster-Bio-Vegan, der Ansatz damals [gescheitert] Marxismus-Leninismus-Kommunismus-Feminismus-[heute, ist am scheitern]Gender[bashing]-und-Vegan?

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@Sleipnir18

können wir nicht. Pflanzen sind Lebewesen und werden durch den Verzehr GETÖTET. Beim Anbau von Pflanzen werden Tiere getötet. Wir können keine Steine lutschen und gesund bleiben. Der Mensch KANN nur überleben wenn er tötet...

DAS wollen die Verzichter aber nicht wahr haben. Sie schustern sich die Natur zu einer idyllischen harmonischen Paralellwelt zusammen in der der Mensch nichts verloren hat und das Übel der Welt ist.

Du liegst vollkommen richtig Vegan ist eine Quasireligion weil man eben GLAUBT, dass man nichts mehr tötet und weil man glaubt es sei die einzig wahre Ernährung/Lebensweise.

Quasireligion, von P. Tillich geprägter Begriff für Gefühlshaltungen und Bewegungen, die innerweltlichen Ziele mit einem Anspruch vertreten, der religiös- fundamentalistischen Ausschließlichkeits- und Missionsansprüchen vergleichbar ist, und diese allgemein oder für bestimmte Gruppen durchsetzen wollen. In ihren Formen vielfältig, kann die Verfolgung bestimmter sozialer Ziele (z. B. einer gerechten Gesellschaft), politischer Utopien (z.B. eines idealen Staates), aber auch das Vertrauen auf objektive Autoritäten (Wissenschaftsgläubigkeit), die Bewunderung außergewöhnlicher Leistungen (z. B. in Sport und Kunst) und die Verehrung berühmter Persönlichkeiten (Starkult) Mittelpunkt einer Quasireligion sein. Indem diese das Profane heiligt, hat sie für ihre »Bekenner« gleichsam (»quasi«) die Funktion einer Ersatzreligion, die ihnen religionsanaloge Erlebnisse vermittelt, z. B. Gemeinschaft, Hoffnung, Geborgenheit in einem übergeordneten Zusammenhang und Identifikation mit etwas über die Existenz des Einzelnen Hinausweisendem, gegenüber anders Denkenden und Fühlenden jedoch sehr oft mit äußerster Intoleranz vertreten wird.

http://universal_lexikon.deacademic.com/289215/Quasireligion

und die Realitätsverweigerung geht ja noch weiter. Man ist UNFÄHIG sich der Begrifflichen definition zu bedienen.

Mensch ist Omnivore. Das schöne ist, wir müssen das gar nicht mehr sein,

DAS ist MÜLL. Der Begriff "Omnivore" existiert NUR in der Biologie und zeigt das Nahrungsspektrum auf. Das was sich der Mensch in den Mund schiebt hat KEINERLEI auswirkung darauf was der Mensch BIOLOGISCH ist. Wenn er Steine lutscht wird er nicht zum "lapisivore" sondern er ist und bleibt Omnivore.

Der Mensch der Pflanzen und Tierisches isst geht einer MISCHKOST nach, Der Mensch der Dogmatisch auf tierisches verzichtet geht keiner Mischkost nach weil er sich EINSEITIG von Pflanzen ernährt er IST und BLEIBT aber Biologisch ein Omnivore. Das kann man ganz leicht nachprüfen und ins Biologiebuch schauen dort wird man Vegan, Vegetarisch nicht finden weil es IDEOLOGIEN sind... Der Mensch wird nicht zum Herbivore... Biologie setzen SECHS

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@Sleipnir18

WARUM NICHT TÖTEN? Gott, muss ich darauf echt antworten? Das widert mich echt an, wenn man sowas fragt

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> sie gehen davon aus, daß Menschen Tierfutter essen (und verdauen) könnten

Für einen Großteil des Viehfutters trifft das ja auch zu - Soja und Mais sind auf Dauer zwar etwas eintönig, aber nahrhaft.

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@TomRichter
Soja und Mais sind auf Dauer zwar etwas eintönig, aber nahrhaft.

und hochwertige Allergene zugleich!

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wieso sollte es ungenutzte Flächen geben? Man kann doch Getreide, Obst und Gemüse anbauen..

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@anonymaedchen

Weideflächen in den Alpen, Berghänge, Heidewiesen oder Weideland das sich auf Grund div. Faktoren nicht zu einer Anbaufläche eignen, können eben nicht bewirtschaftet werden! Ist die Abholzung der Wälder in dem Fall sinnvoll [mehr Anbauflächen], nein wohl eher nicht.

Getreide ist eine Monokultur, das bedeutet Auszehrung/Ausbeutung/Vernichtung des Mutterbodens. WARUM, weil die Pflanze extrem viel Energie / Nährstoffe aus dem Boden zerrt um möglichst schnell und aggressiv zu wachsen [Saisons].

Regeneration des Bodens unter natürlichen Gegebenheiten: 5 cm = 10 Jahre. Daher nur mit Überdüngung mit Phosphaten und Powerdünger möglich. Phosphat ist endlich, sowie Bestandteil des Stoffkreislaufs [Tierische Überreste, biochemischer abbau = Phosphat]

Frage: Wenn alle Vegan werden, woher kommt dann das Phosphate zum Düngen für die Monokulturen, [Theoretische frage der Zeit] wenn die abbau Quellen versiegen?

Ein Rind / Schwein etc. bezieht seine Nahrung über die Weidefläche, Wälder usw [natürliches Futter], besser FS-Zusammensetzung.

Ergo der Mutterboden wird wieder aufgebaut [natürlicher Stoffkreislauf]! Warum nicht diese Resources sinnvoll nutzen! Geben und nehmen. Vegan ist keine Lösung!

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Ich sehe ebenfalls große Defizite bei rein veganer Ernährung aber diese Punkte: Jod, Omega-3-Fettsäuren und  Vitamin D sind unsinn.

Die werden nicht vorrangig über tierische Ernährung gedeckt (bei uns)

Jod erreicht man eh nicht. Muss soweiso supplementiert werden.

Omega 3 Fettsäuren ist in KEINEM industriell hergestellten Fleisch enthalten. Die Tiere bekommen es aus den Omega 3 Fetten der Pflansen die sie fressen. Die kann man auch selber essen

Und Vitamin D? Das kommt durch Sonne. Die Aufnahme durch Nahrung ist absolut lcherlich gering von der Menge her.

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@Twostrokejony
Die Tiere bekommen es aus den Omega 3 Fetten der Pflansen die sie fressen. Die kann man auch selber essen

wenn es doch so einfach wäre.....das Verhältnis von Omega 3 zu 6 in der Pflanze ist für den Menschen recht ungünstig! Das heißt zu viel 6 und zu wenig 3. Ein weiteres Problem besteht in der enzymatischen Verarbeitung der Fettsäuren. Das gleiche Enzym [ Desaturasen, Elongasen, Cyclooxygenasen, Lipoxygenasen] was Omega 3 aus dem Pflanzlichem für den Menschen verwertbar macht beschäftigt sich ebenfalls mit der 6. Dumm nur das zuviel 6 kommt [Heute liegt das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3- in Europa und den USA bei etwa 20 : 1.] Gemäß dem Prinzip zuerst den Überfluss konvertieren, bleibt das Omega 3 auf der Strecke und geht, so wie es kam, in Richtung end-Darm und ab in den Stuhl und raus damit. Man könnte auch sagen, die Fettsäuren konkurrieren um die gleichen Enzyme [ Desaturasen, Elongasen, Cyclooxygenasen, Lipoxygenasen]

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@Andreas Romeyke

Danke für deinen Einwand. Ich habe nun euch etwas darüber gelesen und weiß, dass hier bei mir noch Lernbedarf besteht.

Das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 ist von der Pflanze abhängig. Es gibt durchaus Pflanzen mit einem guten O6:O3 Verhältnis. Problematisch ist ja die umwandlung der ALA in EPA und dann DHA. Dass alles viel komplizierter ist, als vorerst angenommen habe ich nun fast überall erleben müssen.

Dein Einwand finde ich berechtigt. DAS eine Öl oder Fett gibt es nicht. Alle haben Vor- und Nachteile. Aber wie sieht es mit Fleisch als O3 Lieferant denn wirklich aus?

Tiere die keine frischen Pflanzen fressen haben nahezu kein O3. Industriefleisch ist also raus. Wild dagegen ist gut.

Und bei Fisch? Es gibt gute O3 Lieferanten unter den Fischen. Die meisten Supermarktfische gehören aber nicht dazu. Zuchtfische haben auch fast kein O3. Fleisch allgemein als O3 Lieferant zu bezeichnen finde ich daher falsch.

Ich perönlich nutze auch Krillöl als O3 Lieferant.

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@Twostrokejony

Du hast es erfasst. Daher immer Wildfang bzw. Wildfleisch [sofern möglich] nehmen. Alt. Fischöl-Kapseln

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@Andreas Romeyke

Danke für deinen Input. Mit der Umwandlung von ALA hatte ich mit noch nicht beschäftigt.

Bei Fischöl oder Fisch allgemein sehe ich immer die Schwermetallbelastung kritisch.

Im brigen isst die Queen auch nur Wild und die ist fit. ;)

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Nichts geschiet

Es wird nicht besser werden, das schon mal dazu.

Zb. Weideflächen in den Alpen, Berghänge, Heidewiesen oder Weideland das sich auf Grund div. Faktoren nicht zu einer Anbaufläche eignen, können eben nicht bewirtschaftet werden, geschweige von NICHT Urbanem land, Wüsten, Feuchtgebieten, Sumpfgebieten usw, usw.......

??Ist die Abholzung der Wälder in dem Fall sinnvoll [mehr Anbauflächen], nein wohl eher nicht!!

Getreide ist eine Monokultur, das bedeutet Auszehrung/Ausbeutung/Vernichtung des Mutterbodens. WARUM, weil die Pflanze extrem viel Energie / Nährstoffe aus dem Boden zerrt um möglichst schnell und aggressiv zu wachsen [Saisons].

Regeneration des Bodens unter natürlichen Gegebenheiten: 5 cm = 10 Jahre. Daher nur mit Überdüngung mit Phosphaten und Powerdünger möglich. Phosphat ist endlich, sowie Bestandteil des Stoffkreislaufs [Tierische Überreste, biochemischer abbau = Phosphat]

Frage: Wenn alle Vegan werden, woher kommt dann das Phosphate zum Düngen für die Monokulturen, [Theoretische frage der Zeit] wenn die abbau Quellen versiegen?

Ein Rind / Schwein etc. bezieht seine Nahrung über die Weidefläche, Wälder usw [natürliches Futter], besser FS-Zusammensetzung.

Ergo der Mutterboden wird wieder aufgebaut [natürlicher Stoffkreislauf]! Warum nicht diese Resources sinnvoll nutzen! Geben und nehmen. Vegan ist keine Lösung!

Umweltschonend

Die Zahl der "Nutztiere" (Kühe, Schweine etc.) wird abnehmen, damit auch das von ihnen erzeugte Methan.

Die Gesundheitskosten sinken, weil Menschen nicht mehr an Lifestyle-Krankheiten (Herzinfarkt, Gicht, Arthrose usw.) erkranken. Der Verzicht auf Fleisch hilft auch der Verdauung.

Mir persönlich würden Eier und Käse aber schon sehr fehlen. Ich möchte auch niemandem vorschreiben, wie er sich zu ernähren hat. Weniger Fleisch wäre allerdings wünschenswert - schon wegen der Gesundheit. In meiner Jugend gab es am Sonntag einen Braten, Montags und Dienstags die Reste und sonst Kartoffeln, Gemüse, Salat.

Außerdem sollte die Qualität der landwirtschaftlichen Produkte besser werden (dazu gehört auch Fleisch, Wurst usw.). Wer sich für ein paar Cent die Discounter-Angebote kauft, braucht sich über Gammelfleisch, Hormone und anderes nicht zu wundern. Gutes Fleisch ist teuer, und das ist auch gut so.

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