Was passiert wenn in 30-60 Jahren das Bargeld Deutschland keine Rolle mehr spielt?

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15 Antworten

Wieso gerade in 30-60 Jahren?
Es ist Aufgabe des Gesetzgebers festzulegen was ein gesetzliches Zahlungsmittel ist, Scheine und Münzen oder einfach nur Flufteln.

Gold fällt schon aus logistischen Gründen als Zahlungsmittel aus.
Zudem reicht die umlaufende Menge Gold nicht aus um den Wert der Waren und Produkte decken zu können.

Die Dikussion um die Abschaffung des Bargeldes köchelt immer mal wieder hoch. Ist eine Schnapsidee der Neoliberalen.

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Nur weil "Geld" sich im laufe der letzten Jahrhunderte durchgesetzt hat, heißt es noch lange nicht, dass es so bleiben wird.

Jede Science-Fiction kennt eine digitale Einheitswährung und eine Bezahlung per Creditstick, Creditcard oder Fingerprint.

Wichtig für Mensch und Wirtschaft ist einfach nur, dass ein universales Warentauschmittel vorhanden ist. Ob das nun Bargeld ist, oder bargeldloser Zahlungsverkehr über andere Methoden ist egal.

Edelmetalle sind eher eine psychische Sache. Aus irgendwelchen Gründen misst der Mensch glänzenden Metallen einen besonderen Wert zu und die Verehrung nimmt fast religiöse Zustände an.

Ich finde Gold hässlich und als Zahlungsmittel sehr unpraktisch.

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Ja, der Goldkauf könnte zunehmen.

Die Abschaffung von Bargeld würde den Menschen (kaum denkbar) noch gläsener machen, als es heute schon der Fall ist. Der normale Finanzaltag würde jedoch deutlich erleichtert. Alle würden per Smartphone (oder was in 30-60 Jahren das Nachfolgeprodukt ist) zahlen.

Es würden aber nicht alle Menschen mit der Bargeldlosigkeit einverstanden sein. Diese müssten sich eine Ersatzwährung suchen, die aber trotzdem allgemein akzeptiert wird. Das könnte Gold sein. Es könnte aber auch etwas ganz anderes als Gold sein (nach dem 2. Weltkrieg waren z. B. Zigaretten eine gängige Tauschwärung für den kleinen Mann).

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Eine Währung wird es weiter geben, ob das dann noch der Euro ist? Die Abschaffung des Bargeldes stelle ich mir doch etwas schwierig vor, gibt dann keine Euro mehr für ein gutes Zeugnis oder ein Eis. Möglich ist aber alles.  per Karte.

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Kommentar von ab12359
18.08.2016, 17:33

ich rede nicht von der abschaffung des euros... ich rede nur von der abschaffung des bargelds... also online euros nur kreditkarte etc.....

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Wenn die Leute das Vertrauen in die Währung verlieren, dann wird auch der Wert des Geldes im Verhältnis zu Sachwerten fallen.

Eine der Ursachen für diesen Vertrauensverlust kann sein, dass die Menschen die Sperrung ihrer Konten oder einen Zusammenbruch des Finanzsystems befürchten. Wie das aussieht, konnte man ja vor ein paar Jahren in Zypern bewundern - außereuropäisch hat es das in den letzten Jahrzehnten recht oft gegeben.

Ein schönes Beispiel war in den achtziger Jahren, als der brasilianische Präsident Collor de Mello beschloss, die Inflation zu bekämpfen, indem er die Bankkonten sperren ließ. Dumm nur, dass das mit der Inflationssenkung nicht funktionierte und die Leute zugucken konnten, wie ihre Bankguthaben an Kaufkraft verloren und einige für ihre Lebensersparnisse hinterher noch einmal essen gehen konnten.

Und als die DDR versuchte, ihren "Bürgern" das Westgeld abzunehmen und ihnen dafür "Forum-Schecks" anzudrehen, wussten die Leute auch, was es geschlagen hatte und machten - zumindest für DDR-Verhältnisse - ziemlichen Ärger.

Bargeld bedeutet auch Freiheit. Zahlen mit Buchgeld mag praktisch sein - die Abschaffung der Möglichkeit der Barzahlung ist immer auch eine Gefahr, Freiheit einzuschränken.

Der "Goldkauf" mag zunehmen - funktioniert aber logischerweise nur dann, wenn auch der "Goldverkauf" auf der Gegenseite genauso zunimmt - insgesamt kann davon ja nicht mehr gekauft werden, als aufgrund von Bestand und Fördermenge existiert.

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Wieso sollte in der Zukunft Bargeld bedeutungslos sein? Und was sollte das mit Gold zu tun haben? Die Alternative wäre bargeldlose Zahlung per Karte oder kontaktlose Zahlung per NFC o. ä.

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Was soll passieren - nichts - es wird eben alles bargeldlos abgewickelt, wenn dazu die Infrastruktur vorhanden ist.

Günter

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Auf Gold hätte das ganze überhaupt keinen Einfluss.

Die Abschaffung von Bargeld würde den Menschen (kaum denkbar) noch gläsener machen, als es heute schon der Fall ist.

Nicht unbedingt. Man könnte sich Geldkarten holen, die aufladen und damit zahlen, wie es ja jetzt schon möglich ist.

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Dann zahlt man mit Karte o.ä. Der Goldkauf wird schon deshalb nicht zunehmen, weil das Zahlen mit Goldbarren etwas unpraktisch ist.

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Da Geld dann zukünftig nur noch virtuell existiert werden physische Dinge immer wichtig sein. Bei einer Inflation ist es genau das gleiche. Was dann wert hat kann keiner sagen, früher wurde Gold auch mit.salz aufgewogen.

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Kommentar von ab12359
18.08.2016, 17:36

Gold wird im gegensatz zu geld nie an geld verlieren , da es nur eine begrenze menge an gold (weltweit gibt).. man kann gold nicht so vermehren wie geld....

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Kommentar von Doktorfruehling
18.08.2016, 17:37

Es hängt nicht von der Menge ab, sondern von Angebot und Nachfrage. Von meinen Popeln gibt es auch nur begrenzte Mengen auf der Welt.

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Dann Handelt man wie in Fallout mit Kronkorken:)

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Ich glaube nicht, dass ein Zusammenhang zwischen dem Goldkauf und der Abschaffung des Bargeldes besteht. Gold ist eine Kapitalanlage. Die hat jedoch nichts damit zu tun, dass Bargeld gegen eine Kredit- oder andere Plastikkarte eingetauscht wird. Äpfel und Birnen sind nicht vergleichbar.

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Dann zahlt man normal mit Karte.

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Kommentar von ab12359
18.08.2016, 17:34

ja solche leute wie du sind schuld, dass der staat bald genau weiß, was wir machen etc... und die komplette kontrolle über uns haben wird..... dazu können die sparer mit negativen zinsen bestrafen

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Nicht besonderes. Dann nimmt man wie bisher das Buchgeld.

Die Geldautomatendichte wird dann vlt. abnehmen, man sieht weniger Geldtransporte rumfahren, und die Einbrecher erbeuten in den Häusern und Wohnungen weniger bares ... that's it.

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Da mit einer Bargeldabschaffung die absolute Kontrolle über die Bevölkerung einhergeht, ist es durchaus möglich, dass der private Goldbesitz dann verboten wird. Lies die Offenbarung des Johannes.

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