was passiert, wenn ich mich Arbeitloss/Arbeitlosengeld anmelden und später bekomme ich die Verlängerung meinen Arbeitsvertrag?

5 Antworten

Bestätige Deine "Arbeitssuchend-Meldung" unter berufung auf Deine erste Meldung dieser ART vom 10.2016 UMGEHEND nochmals bei der Agentur für Arbeit mit erneuter Benennung des Auslaufsdatums Deines Arbeitsvertrages.

Wenn DAS geklärt und angenommen wurde von der Behörde, dann meldest Du Dich spätestens bis zum 3.Tag ( besser am 1.Tag ) der TATSÄCHLICHEN Arbeitslosigkeit bei dieser Behörde als ( nun ) ARBEITSLOS und stellst gleichzeitig den Antrag auf ALG I .

Die Behörde will zwar dann noch ein paar Formulare wie eine "Arbeitgeberbescheinigung"  u.A. von Dir, aber das sagen die Dir dann schon bei Deiner "persönlichen Vorsprache" der Meldung als Arbeitslos nebst gleichzeitiger Antragstellung auf Arbeitslosengeld.

Keine Angst oder Hetze deswegen, denn ALG I wird wie Arbeitslohn auch erst rückwirkend zu Ende des laufenden Monats bewilligt und ausgezahlt. Nur halt am 1. Tag der Arbeitslosigkeit dort persönlich melden, ArbeitsLOS melden und gleich den Leistungsantrag stellen.

Vergiss' wie zuvor gesagt aber nicht, Deine 1. "Arbeitsuchend-Meldung vom 10.2016 dem Amt noch mal UMGEHEND erneut ins Gedächtnis zu rufen. ( verweise EXPLIZIT auf diese erste Meldung mit Datum und ggf. mit Untermauerung einer damaligen schriftlichen Bestätigung der Kenntnisnahme dieser Behörde )

Wie hier schon geschrieben: Sobald Du weißt, dass die Möglichkeit besteht, dass Du wegen Beendigung eines Arbeitsvertrages arbeitslos werden könntest, geh zum Arbeitsamt. - Du wirst dort sicher sagen, dass Du hoffst, dass der Arbeitsvertrag verlängert wird, dass Du es aber noch nicht weißt.

So hast Du Dich rechtzeitig beim Arbeitsamt gemeldet (ist wichtig). Und wenn Du dann doch die Verlängerung kriegst, meldest Du dies auch wieder sofort dem Arbeitsamt. - Damit ist dann alles paletti.

.

Vorsorglich meine Hinweise

Umgang mit Sozialbehörden

Mit dem Amt nichts telefonisch klären (das kann man später nie beweisen).
Alles schriftlich machen. Am besten Schreiben, Belege und Anträge
persönlich abgeben. - Den Erhalt des Schreibens lässt man sich auf
einem mitgebrachten Doppel mit Stempel, Datum und Unterschrift
bestätigen. (Dies verlangt man mit ruhigem, freundlichem Ton und reicht
das Schreiben rüber, „und hier brauche ich noch Stempel mit Datum
und Unterschrift“
).

Wenn man nur etwas abgeben will, dann wie üblich ein Schreiben
aufsetzen, in dem erklärt wird, was "als Anlage" überreicht wird (sind es
mehrere Anlagen, diese mit Nummern versehen aufzählen). - Wiederum
dieses Anschreiben auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel und
Unterschrift bestätigen lassen.

Diese Bestätigungen sind Gold wert, sie sind mehr wert als ein
Einschreibebeleg (mit dem ja nur der Eingang eines Umschlags bestätigt
wird).

Mit einer solchen Bestätigung kann von Seiten der Behörde nicht
behauptet werden, Schreiben und Belege seien nicht eingegangen. Und
wenn doch, eine Fotokopie von deren Bestätigung vorlegen (das Original
unbedingt wie eine Kostbarkeit hüten)
. - Nicht (oder angeblich nicht)
abgegebene Unterlagen kann als Verstoß gegen die Mitwirkungspflicht
gedeutet werden, was zu Sanktionen führen kann = Kürzung von Geld. -
Und: Werden so die Unterlagen / Belege abgegeben, wird erfahrungsgemäß
allgemein die Sache zügiger bearbeitet.

Falls Du meinst, ich würde übertreiben, google mit
jobcenter unterlagen verloren
und lies auch dies:
Hartz IV: Verschwundene Unterlagen mit System?
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-verschwundene-unterlagen-mit-system.php

.

Im Gespräch mit den Mitarbeitern immer korrekt und konzentriert sein.
Wenn die Mitarbeiter freundlich und zugewandt sind: Auch Infos im
Vertrauen
landen in der Akte und können später gegen den „Kunden“
(wie es vollmundig bei Sozialbehörden heißt) verwendet werden. - Lies auch

Wichtige Tipps für Hartz-IV-Betroffene
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/wichtige-tipps-fuer-hartz-iv-betroffene.php

.

Oft ist es ratsam, zum Amt einen Beistand als Begleitung mitzunehmen.
Dieser muss nur zuhören und kann dabei Protokoll führen, oder hinterher
macht man gemeinsam ein Erinnerungsprotokoll. Der Beistand kann aber
auch für Dich Erklärungen abgeben, dazu § 13, Absatz 4 SGB X (google
mit 13 sgb 10):

     (4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit
           einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene
           gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht
           unverzüglich widerspricht.

Für einen ehrenamtlichen Behördenbegleiter = Beistand google jeweils mit
Deinem Wohnort (oder dem nächstgrößeren, wenn Deiner klein ist) mit

     Ämterlotsen
     Behördenlotsen
     Behördenbegleiter
     Hartz IV Mitläufer
     Hartz IV Gegenwind e.V.
     Wir gehen mit org

Diese Ämterbegleiter sind wertvolle Hilfen und notfalls auch Zeugen, und
(die meisten? alle?) haben für diesen ehrenamtlichen Dienst eine kleine
Ausbildung genossen und kennen sich bestenfalls mit den Gesetzen aus.
(Sag beim Amt niemals, Du hättest einen Zeugen dabei! Zeugen dürfen
des Raumes verwiesen werden - Beistände dagegen nicht, auf die hast
Du ein Recht.)

Lebst Du in einer Bedarfsgemeinschaft (oder Haushaltsgemeinschaft):
Andere Mitglieder solch einer Gemeinschaft können für Dich kein Beistand
sein, denn sie sind nicht neutral, sondern automatisch selbst Betroffene.

Google mit

legitimation eines beistands pdf (die Wörter genau so)

und lade Dir die Datei vom elo-forum runter. Darin erfährst Du die
gesetzliche Grundlage für Beistände und dass jeder Bürger ein Recht
darauf hat, sich bei Behördengängen von einem Beistand begleiten zu
lassen.

In der Info erfährst Du unter anderem, dass wenn Dein Beistand für Dich
etwas sagt, und Du widersprichst nicht, gilt es so, als hättest Du selbst es
gesagt.

Wenn Du dort seit vier Jahren beschäftigt bist, solltest Du doch die Geschäftsführung also Deinen Arbeitgeber etwas kennen, hast Du dort mal nachgefragt?

Vielleicht wird dein Vertrag ja verlängert und Du machst Dir umsonst Sorgen.

Du hast dich arbeitssuchend gemeldet, das war schonmal richtig. Die nächsten Tage kannst du zum Amt gehen und Dich dann ab dem Stichtag (19.03.) arbeitslos melden.

Damit bist Du auf der sicheren Seite. Wenn Dein Vertrag dann doch verlängert wird, kannst Du das dem Amt dann ja rechtzeitig mitteilen. Hauptsache ist doch, dass die Bearbeitung läuft und Du ohne Lücke abgesichert bist. Schon wegen der Krankenversicherung. 

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