Was passiert wenn ich meinen neuen Job in der Probezeitkündige

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9 Antworten

Also, mit gesundheitlichen Problemen gehört man zum Arzt, so jedenfalls auch Georg Schramm Dann gibt es die Lohnfortzahlung für Kranke und das ALG richtet sich dann nicht nach dem Krankengeld, sondern nach dem letzten Lohn, wie ich immer wieder höre. Gute Besserung..

Wie schon jemand geschrieben hat benötigst du ein Attest ( kostet ca 7 Euro ) vom Arzt, am besten Psychologen der dir aus gesundheitlichen Gründen rät, dort nicht mehr zu arbeiten. Und es für dich nicht mehr zumutbar ist. Wenn du dieses Schreiben in der Tasche hast, kannst du fristlos kündigen und dich anschließend gleich beim Arbeitsamt melden. Vom Amt bekommst du einen Fragebogen wieso du gekündigt hast und ob es Gespräche...gab. das mußt du denen mitteilen. War jedenfalls bei mir so. Ich habe dann auch ALG bekommen.

Wenn Du aus gesundheitlichen Gründen kündigst und die Arbeit die Ursache ist, und Du sonst Anspruch auf Arbeitslosengeld hast, dann ja.

Aber nur weil Du es nicht aushältst ist kein richtiger Krankheitsgrund.

Kommt auf Deine Gründe an .... wenn sie die Agentur für Arbeit nicht überzeugen, kann eine Sperrzei verhängt werden ....

bei gesundheitlichen Gründen sollten auf jeden Fall ärztliche Atteste etc. vorliegen .... bloßes "Unwohlsein" reicht nicht aus ...

In der Probezeit benötigst Du keinen Grund zum Kündigen, es sei denn, das dies ausdrücklich vertraglich vereinbart worden ist. Geh zum Arbeitsamt oder Jobcenter, je nachdem wer gerade zuständig ist und bespreche, bevor Du kündigst, die Sachlage. Hier kannst Du auch psychische Probleme anbringen, die Dir eine Weiterarbeit unmöglich machen. Warum durch die Hintertür gehen, wenn die Vordertür offen steht. V o r h e r wäre der Gang zum Psychologen (dies gilt auch für den Fall der Kündigung) über mehrere Sitzungen (eine Überweisung durch den Hausarzt und die Bestätigung der Krankenkasse, vorausgesetzt) von der Du eine erst einmal nutzen solltest, zur Bestätigung Deiner Glaubwürdigkeit, erforderlich. Dies ist der einzige Weg um Dir (sollte keine Kündigung vorausgehen) Krankengeld - oder Arbeitslosengeld/Hartz 4 nach einer eventuellen Kündigung, erhalten zu können. Denke immer daran, das gutefrage.net der Öffentlichkeit zugänglich ist und Parallelen zu jedem Fall gezogen werden können. Eigentlich tendiere ich mehr dazu, das Du Dir Deinen Job erhälst, der Dir auch eine Art Sicherheit bietet. Vor irgendwelchen Problemen immer davonzulaufen, erleichtert Dir das Leben am Allerwenigsten und solltest Du keine Lust mehr auf das Arbeiten überhaupt haben, machst Du einen schlechten Tausch. Du befindest Dich in einer P r o b e z e i t und Du, wie auch der Arbeitgeber, erproben den Ernstfall, wozu auch das Erproben des Durchhaltens bei Aufkommen von verschiedenartigen Schwierigkeitsgraden gehört. Glaub mir in diesem Fall, wenn ich schreibe, dass bereits schon Leute in der Reihe stehen und nur noch auf Deine Kündigung warten. Aber dies willst Du sicherlich keinesfalls hören, oder? In diesem Sinne, liebe Grüße

hahn01 01.07.2014, 14:27

glaub mir wenn du jeden Tag ungern ins Büro gehst. Gleich einen aufm Sack kriegst in Tränen ausbrichst und dann nur noch Mirgräne hast. Und Buchhalter werden überall gesucht nicht nur in diesem Unternehmen. Ich wünsche meine Nachfolger viel Erfolg ich habe heute meine schriftliche Kündigung übergeben mit Artest entweder ich kriege Arbeitslosengeld oder nicht!

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ElfiEmmel 01.07.2014, 15:46

Hier stellt sich ja nicht die Frage wie schnell jemand aufgibt. Sondern lediglich wie man vorgeht ohne die Person zu bewerten.

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ngdplogistik 02.07.2014, 06:58
@ElfiEmmel

Wenn Du meine Antwort richtig gelesen hättest, wüsstest Du, dass ich eine Antwort auf die Vorgehensweise gab. Eine Bewertung der Person geschah hier in keiner Weise sondern ich offerierte nur meine Ansicht der Dinge in einer Verallgemeinerung hinsichtlich der " Person". Dabei machte ich auch deutlich, was die oder eine Probezeit alles beinhalten kann. Auf ihre Fragen hatte ich präzise geantwortet und dabei die Schwierigkeitsgrade mit verdeutlicht. Nun habe ich ein paar Grundinformationen mehr. Allerdings ist eine Kündigung bereits erfolgt. Vielleicht erfahren wir irgendwann die Reaktion mit den daraus resultierenden Ergebnissen. Ich habe Ähnliches durchgemacht und dabei mir meinen Job gesichert. In der Frage hatte die Situation einen abgeschwächten Hintergrund , erst im Kommentar ist näher darauf eingegangen worden. Allerdings sollte man sich die Frage stellen, weshalb in dieser Weise auf "die Person bezogen???" in dem Job verfahren worden ist. Liebe Grüße

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Wenn du ein ärztliches Attest hast, bekommst du keine Sperre, ansonsten schon.

Kündigen in dieser Reihenfolge:

  • Bescheinigung vom Arzt, dass er Dir aus gesundheitlichen Gründen dringend die Beendigung des Arbeitsverhältnisses empfiehlt.

  • Mit der Bescheinigung zum Arbeitsamt und sich das okay holen (am besten in Begleitung eines Beistands - dazu gleich mehr),

  • kündigen.

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Vorsorglich nun diese Hinweise von mir:

Umgang mit Sozialbehörden

Mit dem Amt nichts telefonisch klären (das kann man später nie beweisen). Alles schriftlich machen. Am besten Schreiben, Belege und Anträge persönlich abgeben. - Den Erhalt des Schreibens lässt man sich auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel, Datum und Unterschrift bestätigen. (Dies verlangt man mit ruhigem, freundlichem Ton und reicht das Schreiben rüber, „und hier brauche ich noch Stempel mit Datum und Unterschrift“).

Wenn man nur etwas abgeben will, dann wie üblich ein Schreiben aufsetzen, in dem erklärt wird, was "als Anlage" überreicht wird. - Wiederum dieses Anschreiben auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel und Unterschrift bestätigen lassen.

Diese Bestätigungen sind Gold wert, sie sind mehr wert als ein Einschreibebeleg (mit dem ja nur der Eingang eines Umschlags bestätigt wird).

Mit einer solchen Bestätigung kann von Seiten der Behörde nicht behauptet werden, Schreiben und Belege seien nicht eingegangen. Und wenn doch, eine Fotokopie von deren Bestätigung vorlegen (das Original unbedingt wie eine Kostbarkeit hüten). - Werden so die Unterlagen / Belege abgegeben, wird erfahrungsgemäß allgemein die Sache sogar zügiger bearbeitet.

Falls Du meinst, ich würde übertreiben, google mit jobcenter unterlagen verloren.

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Im Gespräch mit den Mitarbeitern immer korrekt und konzentriert sein. Wenn die Mitarbeiter freundlich und zugewandt sind: Auch Infos im Vertrauen landen in der Akte und können später gegen den „Kunden“ (wie es vollmundig bei Sozialbehörden heißt) verwendet werden.

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Oft ist es ratsam, zum Amt einen Beistand als Begleitung mitzunehmen. Dieser muss nur zuhören und kann dabei Protokoll führen, oder hinterher macht man gemeinsam ein Erinnerungsprotokoll. Die Begleitung kann aber auch für Dich Erklärungen abgeben, dazu § 13, Absatz 4 SGB X (google mit 13 sgb 10):

  • (4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.

Für einen ehrenamtliche Behördenbegleiter = Beistand google jeweils mit Deinem Wohnort (oder dem nächstgrößeren, wenn Deiner klein ist) mit

Ämterlotsen

Behördenlotsen

Behördenbegleiter

Hartz IV Mitläufer

Hartz IV Gegenwind e.V.

Wir gehen mit org

Diese Ämterbegleiter sind wertvolle Hilfen und notfalls auch Zeugen, und (die meisten? alle?) haben für diesen ehrenamtlichen Dienst eine kleine Ausbildung genossen und kennen sich bestenfalls mit den Gesetzen aus.

Lebst Du in einer Bedarfsgemeinschaft (oder Haushaltsgemeinschaft): Andere Mitglieder solch einer Gemeinschaft können für Dich kein Beistand sein, denn sie sind nicht neutral, sondern automatisch selbst Betroffene.

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Und google mit

legitimation eines beistands pdf

und lade Dir die Datei vom elo-forum runter. Darin erfährst Du die gesetzliche Grundlage für Beistände und dass jeder Bürger ein Recht darauf hat, sich bei Behördengängen von einem Beistand begleiten zu lassen.

Auch erfährst Du so, dass wenn Dein Beistand für Dich etwas sagt, und Du widersprichst nicht, gilt es so, als hättest Du selbst es gesagt.

Wenn Du bei einer Sozialberatung bist, frage dort, ob dort Beistände / Behördenbegleiter ehrenamtlich Dienst machen.

Zum Amt mit einer erfahrenen Begleitpersonen zu gehen ist in diesem Fall sehr empfehlenswert.

Dann hast Du keinen Job mehr! Und damit musst Du eventuell mit einer Sperre bezüglich des Arbeitslosengeldes rechnen - es sei denn, Du kannst Deine Kündigung recht gut begründen.

Weshalb erkundigst Du Dich nicht bei der Arge? Ich würde meinen, daß Du für ein Vierteljahr gesperrt wirst.

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