Was passiert, wenn ich GEZ einfach nicht bezahle, trotz Mahnung?

16 Antworten

Wenn du mit 1000 € im Rückstand bist und diese nicht bezahlst, so die Forderung zu Recht besteht, wirst du eines Tages vom Gerichtsvollzieher Besuch bekommen. Da kennt die GEZ keinerlei Pardon. Der GV wird sich das Geld bei dir holen. Hast du keines, so wird er versuchen zu pfänden. Das könnte dann Geld von deinem Bankonto sein, so du dort genug hast, oder es wird eine Lohnpfändung in Erwägung gezogen. Wenn alles ergebnislos verläuft und bei dir nichts zu holen ist, wirst du die eidesstattliche Erklärung abgeben müssen und die wird der Schufa gemeldet.Wenn du der Meinung bist, dass die Forderung zu Unrecht besteht, dann lege Widerspruch gegen den Bescheid ein, oder versuche, die Forderung in Raten bezahlen zu können.

Einen Schufa-Eintrag gibt es bei öffentlich-rechtlichen Forderungen wie z.B. dem Rundfunkbeitrag nicht. Du solltest aber mit dem Besuch eines Gerichtsvollziehers bzw. eines Vollziehungsbeamtens rechnen, darüber hinaus auch mit Konto- oder Gehaltspfändungen sowie ggfs. der Aufforderung zur Abgabe einer Vermögensauskunft.

Mensch, ich glaub euch allen nicht, ich glaub ihr arbeitet für GEZ))

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@TaAKu

Dann glaub es eben nicht, du wirst irgendwann sehen, was passiert.

PS: Für die GEZ kann man übrigens nicht mehr arbeiten, die Einrichtung heißt seit 2013 Beitragsservice. Die Vollstreckung wird im übrigen auch nicht vom Beitragsservice, sondern von den Rundfunk- und Fernsehanstalten betrieben.

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@PatrickLassan

Was ist, wenn es gar nicht meine Wohnung ist, in der ich wohne und ich aufgrund der Arbeitslosigkeit gar nicht zahlen kann - ich habe kein HARTZ 4 beantragt und werde es auch nicht tun - wohnungsbesitzer zahlt Beitragsservice nichts und ich kann ihn nicht davon überzeugen

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@TaAKu

Dann verstehe ich nicht, weshalb du dich zu hoch puschst? Dann kann es dir doch egal sein was der Mieter tut!

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@amdros

eben nicht, weil ich die Mahnungen kriege und nicht er. eine Pfändung ist wohl das letzte was ich brauch

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@PatrickLassan

die wollen dann Beitragsnummer und Wohnungsbesitzer zahlt ja nicht

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doch es gibt einen schufa-eintrag - immer.

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Schufaeintrag kommt doch sicherlich erst zustande, wenn der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht und eine Pfändungsmaßnahme eingeleitet wird. Schufa heißt ja dann, Auskunft geben, ob bei dir was zu holen ist oder nicht.. Der vorherige Weg, was da alles gelaufen ist, ist ja - zumindest bei diesem Beitragsunservice - schon normal; da müßten ja Millionen einen Negativeintrag haben.. Dieser sogenannte Service ist mittlerweile das Synonym für eine ungerechte Behandlung einer breiten Schicht unserer Bevölkerung geworden, legitimiertes Vorenthalten einer berechtigten Forderung nach Argumentation, was man noch alles bezahlen muß und wofür, und warum jeder, außer ausgerechnet die, die ohnehin die Benachteiligten in unserer Gesellschaft sind und die sich dann mit amtlichen Bescheid, daß sie arm sind, ausweisen müssen?!

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