Was passiert, wenn ich Gewerbeeinnahmen von 2017 erst jetzt beim Jobcenter einreichen würde?

3 Antworten

Es gibt zumindest eine Nachberechnung und dann musst du alles zurückzahlen was du zu viel bekommen hast bzw.was deine Mutter für dich zu viel bekommen hat !

Im schlimmsten Fall könnte es noch eine Anzeige wegen Betrug geben und das könnte dann nochmal extra etwas kosten.

Beim Bafög - musst du ja nur darauf achten das du nicht über die Grenze deines Brutto kommst,welches du pro Jahr ohne Auswirkung auf dein Bafög - dazu verdienen kannst,dass müssen dann nicht jeden Monat 450 € Brutto sein.

Wenn du aber neben deinem Bafög - auch noch Erwerbseinkommen erzielst,dann gelten bei dir nur noch die Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll und nicht mehr deine 100 € Freibetrag den dir das Jobcenter pauschal von deinem Bafög - abziehen würde,wenn du kein weiteres Erwerbseinkommen hättest.

Dein Bafög - würde dann zu 100 % auf deinen Bedarf angerechnet,so wie dein Kindergeld von derzeit 194 € auch und auf dein Bruttoeinkommen stünden dir dann zunächst 100 € Grundfreibetrag zu.

Ab 100 € - 1000 € Brutto kommen dann 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto 10 % an Freibetrag dazu und dieser gesamte Freibetrag wird dann vom Nettoeinkommen abgezogen,dazu kommt dann dein Bafög + Kindergeld und ergibt dein gesamtes anrechenbares Einkommen.

Ist dein anrechenbares Einkommen höher als dein Bedarf,dann kommt es zur Rückforderung und du würdest aus der BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) deiner Mutter raus sein.

Der übersteigende Betrag würde dann deinem Kindergeld zugerechnet,den du dann zur eigenen Bedarfsdeckung nicht mehr brauchen würdest,deshalb würde dann bis max.das volle Kindergeld als Einkommen deiner Mutter gewertet und auf ihren eigenen Bedarf angerechnet.

Alles gut soweit, isomatte,

aber bei Gewerbetreibenden und bei Freiberuflern wird in der Regel halbjährlich abgerechnet vom Jobcenter, meist also parallel zum Bewilligungszeitraum (hier der Mutter bzw. der BG mit der Mutter).

Wir hätten dann einen Freibetrag von 600,- pro Halbjahr plus 20 % vom Rest der Einnahmen - abzüglich der Ausgaben, die für diese Einnahmen nötig sind (wozu auch ein IT-Gerät zählen kann, also Anschaffung, Reparatur, Wartung, Verbrauchsmaterial von PC, Drucker usw., die keine Luxusgeräte sind).

Gruß aus Berlin, Gerd

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@GerdausBerlin

Etwas anderes habe ich ja auch nicht geschrieben !

Habe nur nicht extra geschrieben das man noch berufsbedingte Aufwendungen geltend machen kann, sondern nur, dass das was zu viel gezahlt wurde zurückgezahlt werden muss.

Hier hat der FS - meiner Ansicht nach dem Jobcenter seine Nebeneinkommen gar nicht mitgeteilt, denn sonst hätte er schon die benötigten Anlagen bekommen und daraus hätte er dann entnehmen können was alles absetzbar ist.

Diese 600 € Freibetrag auf Erwerbseinkommen pro 6 Monate Bezugszeitraum würden ja dann zunächst einmal entfallen, weil das Jobcenter diese schon bei seinem Bafög - berücksichtigt hat.

Demnach blieben dann nur diese 20 % ( 10 % ) über den 100 € Grundfreibetrag und die evtl.separat absetzbaren berufsbedingten Ausgaben.

Gruß aus Rudolstadt, Jörg

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man wird nachberechnen und du wirst überzahlte leistungen zurück zahlen müssen. weiterhin kann ein strafverfahren wegen sozialbetrug auf dich zukommen und ordnungsgeld. diese einnahmen sind natürlich auch dem bafögamt zu melden und auch von dort wird es eine nachberechnung geben und eventuell die unterstellung des sozialbetruges, wenn du in einem monat über den zuverdienstbetrag gekommen bist.

rückzahlungen.... in höhe von allem was du verdient hast.

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