Was passiert, wenn ich gegen die Erhöung der Krankenversicherungsbeiträge Einspruch einlege?

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7 Antworten

Hallo,

da aus Deiner Frage nicht hervor geht wie Du versichert bist (gesetztlich oder Privat) gehe ich erst einmal von einer gesetzliche Versicherung aus und beantworte die FRage entsprechend:

In der studentischen Pflichtversicherung (Krankenkasse) ist der Beitrag bei allen Krankenkassen und damit auch die Beitragserhöhung gleich. Eine Kündigung macht also sehr wenig Sinn, da der Beitrag überall gleich ist!

Du kannst natürlich Widerspruch einlegen gegen eine Beitragssatzerhöhung. Diese wird dann von der Widerspruchsstelle der jeweiligen Krankenkasse beantwortet mit einem Widerspruchsbescheid (gerichtliches Vorverfahren). Wahrscheinlich wird da mitgeteilt, dass die Beitragserhöhung rechtens ist. Insbesondere, da die neuen Beiträge in der Krankenversicherung der Studenten sich aus gesetzlichen Vorgaben ergeben und nicht aufgrund der Berechnungen der jeweiligen Krankenkasse beruhen.

Mit dem Widerspruchsbescheid könntest Du dann Klage erheben vorm Sozialgericht.

Ich persönlich halte die Erfolgsaussichten für sehr gering. Den Papierkram kannst Du dir meines Erachtens sparen.

In jedem Fall ist zu beachten, dass dieser Widerspruch und Klage keine aufschiebende Wirkung haben. Bedeutet, Du must erst einmal die geforderten Beiträge in vollem Umfang zahlen.

Bei Nichtzahlung wäre mit entsprechenden Konsquenzen zu rechnen (Mahnung mit Säumniszuschlägen (5% pro Monat), Mitteilung an Uni mit der Bitte um Exmatrikulation, Leistungsauschluss also nur noch eingeschränkter Anspruch auf Leistungen, Zwangsvollstreckung (z.B. Giro-Kontopfändungen, Gerichtsvollzieher etc.))

Krankenkassenbeiträge !

Da gibt es keine Möglichkeit ausser zahlen, oder zu einer günstigeren Kasse zu wechseln. Die Krankenkasse wird auf jeden Fall auf die Zahlung der festgesetzten Beiträge bestehen. Einen Widerspruch nehmen die zwar zur Kenntnis, aber das wars dann auch schon. Es wird sich nichts ändern. In 2009 werden die Beitragssätze zur Krankenversicherung bei allen gesetzlichen Krankenkassen angepasst. Man spricht derzeit von ca. 15 bis 15,5%.Deshalb gilt es abzuwarten, wer danach noch die günstigste Kasse ist.

  1. Du könntest im folgendem auf den alten Satz klagen, mit Aussicht auf eher geringen Erfolg.

  2. Du kannst ohne Probleme kündigen und dir ne neue Versicherung suchen.

Inwieweit das bei dir Sinn macht... Kommt halt drauf an ob du privat oder gesetzlich versichert bist. Solange du privat versichert bist kannste dir ja gern mal Angebote von anderen PKV machen lassen.

wenn du Widerspruch einlegst, mußt du auch kündigen. Der Beitrag wird so oder so erhöht. Nur kannst du dann zu einer anderen Kasse wechseln

Dein Widerspruch wird zur Kenntnis genommen, das war's. Du mußt trotzdem zahlen!!!

Natürlich musst Du auch damit rechnen, Du kannst Dir auch eine KK suchen die günstiger ist.

Studentenbeiträge sind eigentlich immer alle gleich hoch :-( Da hat Wechsel kaum Sinn, außer man findet eine mit besseren Zusatzleistungen ;-)

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@megaboomer

Das wußte ich nicht, dann wird er wohl in den sauren Apfel beißen müssen.

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Du wirst einen Brief bekommen in dem Steht "laut blabla bla bla Paragraph so und so ist die Erhöhung völlig legitim" und dann wird trotzdem erhöht. Kannnste dir grad sparen ;-)

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