Was passiert wenn ich ein Mahnbescheid in den vorigen stand setzen lasse und der Gaübiger trotzdem auf die Hauptforderung besteht?

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7 Antworten

Der kann drauf bestehen, wie er will.

Wenn du (erfolgreich) den Mahnbescheid angreifst, muss er klagen und die den Anspruch begründen und beweisen. Normalerweise muss er den Titel auch wieder dem Gericht zurückgeben.

Was das hinsichtlich der Hauptforderung bedeutet, das steht natürlich auf einem anderen Blatt. Dazu bräuchte man Infos.

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Kommentar von Tobmeister
10.04.2016, 11:08

Welche Infos ? Ich musste jetzt aus gesundheitlichen Gründen Arbeitslosengeld 2 beantragen und habs grad auch nicht so dicke ! Komme ich jetzt besser bei weg die ganze Forderung zu bezahlen weil Anwalt oder Verbrauchzentrale kostet ja auch Geld !

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Wenn Du die Rechtsmittelfrist versäumt hast und das Verfahren mit Begründung in den vorherigen Stand versetzt wurde, musst Du Rechtsmittel einlegen. Und wenn der Gläubiger auf die Forderung besteht, wird aus dem gerichtlichen Mahnverfahren ein Zivilprozess mit einem Gerichtstermin. Das Ergebnis ist dann kein vollstreckbarer Mahnbescheid sondern ein Urteil. 

Du solltest das Verfahren aber wirklich nur wählen, wenn die Forderung strittig ist, also Deiner Meinung nach unrechtmäßig. Denn die Kosten könnten wesentlich höher sein und wenn Du verlierst, zahlst Du die auch.

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Kommentar von mepeisen
10.04.2016, 10:31

musst Du Rechtsmittel einlegen

Ähhhm Ne. Wenn es schon erfolgreich in den vorigen Stand versetzt wurde, dann ist es am Gläubiger, nun weiter zu machen.

Du solltest das Verfahren aber wirklich nur wählen, wenn die Forderung strittig ist, also Deiner Meinung nach unrechtmäßig. Denn die Kosten könnten wesentlich höher sein und wenn Du verlierst, zahlst Du die auch.

Es kann auch ggf. ein erfolgreicher Teilwiderspruch sinnvoll sein. Wenn man beispielsweise nie korrekt in Verzug gesetzt wurde, sind Verzugskosten nicht in Ordnung. Das kommt halt auf die Situation an. Aber ich gebe die Recht. Man sollte sich sehr genau überlegen, gegen welche Teile der Forderung man da vorgeht.

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Geht nicht,aber du kannst den Mahnbescheid anfechten,wobei zu unterscheiden ist,gerichtlicher Mahnbescheid oder Inkasso Mahnbescheid,kann auch sein das der Gläubiger dir direkt ein Mahnbescheid zukommen lässt,ist aber ehr selten

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Kommentar von Alexuwe
10.04.2016, 10:23

Klar kann man etwas in den vorherigen Stand versetzen lassen

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Kommentar von mepeisen
10.04.2016, 10:35

Inkasso Mahnbescheid

So etwas gibt es schlichtweg nicht. Inkassos sind keine Behörden. Die schreiben Briefe, wie jedes andere Unternehmen auch und wie auch jede Privatperson sie schreiben kann. Auch ein Gläubiger kann keinen "Mahnbescheid" zukommen lassen.

Alles, was Inkassos und (zivilrechtliche) Gläubiger schreiben können, sind ganz normale Mahnbriefe. Mehr nicht.

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Die Setzung in den vorherigen Stand bedarf einer Begründung 

Das ist aber nur für Termine notwendig

Was soll das an der Forderung  ändern ?

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Kommentar von Tobmeister
10.04.2016, 10:27

Ich bin umgezogen und sämtliche Post ist an meine alte Adresse gegangen wo noch mein Vater wohnt ! der mir aber nicht die post gegeben hat ! habe nach Rat von hier mit Amtsgericht Hagen tel und denn dann eine Melde bescheinung zugesickt sowie denn Gläubiger Aber der besteht immere noch auf die gsamten kosten !

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Na dann beachte mal ein gerichtlichen Mahnbescheid nicht,wirst schon sehen was passiert

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Muss er auch nicht,denn er ist es der Fordert

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Die Frage bezieht sich auf meine vorige Frage ! Leider lässt sich der Gläubiger nicht mit sich reden !!! Bitte nur hilfriche Antworten .

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Kommentar von mepeisen
10.04.2016, 10:40

Hab mir die vorherige Frage nochmal durchgelesen und ich erinnere mich ;-)

Du hast also einen Gerichtsbeschluss, dass du erfolgreich Einspruch gegen den Mahnbescheid eingelegt hast? Dass der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand entsprochen wurde? Du hast parallel die Hauptforderung und das Nachvollziehbare überwiesen, wie es empfohlen wurde?

Dann würde ich dem Gläubiger/Inkasso folgendes schicken: "Sie wollen Abstand davon nehmen, mich persönlich zu kontaktieren. Sie wollen sich ausschließlich dem Gericht gegenüber äußern und ihre Forderung dort schriftlich begründen und beweisen. Weitere persönliche Kontaktversuche beantworte ich nicht."

Und dann schweigen. Lies dir die Gerichtspost genau durch und frage ggf. oder (besser) ziehe einen Anwalt hinzu, sobald du vom Gericht aufgefordert wirst, zu reagieren bzw. zu antworten.

Der Spielball ist zuerst beim Gläubiger. Dieser muss dem Gericht nun begründen, warum er mehr Geld haben will.

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