Was passiert, wenn ich bei meiner Eigentumswohnung, von einer Hausverwaltung verwaltet, zwar immer jeden Monat mein Haus und Wohngeld zahle, aber Rückstand da?

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4 Antworten

Aus deiner eigenen Wohnung kann dich natürlich niemand auf die Straße setzen.

Trotzdem kannst du nicht einfach fällige Leistungen kürzen. Die Forderung besteht ja zu Recht. Du kannst gemahnt werden bis hin zum gerichtlichen Mahnbescheid und anschließender Pfändung.

Anders als ein Sozialhilfeempfänger, kannst du dich auch nicht einfach darauf berufen, dass bei dir nichts zu holen ist. Du hast eine Immobilie die gepfändet werden könnte.

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Es droht Ihnen der Entzug der Wohnung durch die Eigentümergemeinschaft!

Der Verwalter wird die Forderung, sobald diese auf 1.501 Euro angewachsen ist einklgen und aufgrund eines entsprechenden Urteils eine Zwangssicherungshypothek ins Wohnungsgrundbuch eintragen lassen. Aus dieser Eintragung wird dann im Rahmen von 5 % des vom Gericht festgestellten Verkehrswertes der Wohnung automatisch vorrangig  vor allen anderen Gläbigern die Zwangsverteigerung betrieben. - Das wäre der unagenhemste Fall für Sie.

Als Direktmaßnahme wird der Verwalter auf Beschlkuß der Gemeinschaft gegen Sie einen Mahnbescheid mit all seinen negativen Folgen wie Kontopfändung etc. in die Wege leiten.

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Zunächst einmal wird der Hausverwalter natürlich versuchen, Dich beispiels-weise durch Mahnungen auf Deinen Rückstand aufmerksam zu machen. Zahlst Du dennoch nicht, können auf einer Eigentümerversammlung weitere Maß-nahmen wie die Beantragung eines Mahnbescheides beschlossen werden. (Reagierst Du auf einen gerichtlichen Mahnbescheid nicht, kann gepfändet werden.)

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User "Schelm1" hat es ja bereits korrekt beantwortet....es ist "Gefahr" im Verzug. Was mich aber wundert, man weiß im Normalfall ja VOR einem Kauf wie hoch das Hausgeld ist?! Selbst wenn erst nach dem Kauf eine Erhöhung im Raum steht, hat man als Eigentümer ja Möglichkeiten seine finanzielle Situation bei der ETV (bevor der Beschluss gefasst wird) darzulegen.

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