Was passiert,wenn ein Verein einen Spieler verkaufen will & kann, der Spieler aber nicht gehen will?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Die Frage ist so blöd nicht, der Verein kann ihn zwar nicht "verkaufen", in der Regel erhalten die Verträge aber Klauseln, dass ein Spieler ab einer bestimmten Angebotshöhe zum Wechsel verspflichtet ist, tut er dies nicht, ist zumeist eine Vertragsstrafe fällig

Graza 26.05.2010, 17:44

Aha, das hätte ich nicht gedacht.

Aber muss der Spieler denn dann auch jeden Vertrag unterschreiben? Wenn der neue Vertrag nun vier Jahre läuft und die dann wieder verkaufen wollen, dann kommt der Spieler im schlimmsten Fall ja nie aus Verträgen raus.

0
BestRatinTown 26.05.2010, 17:46
@Graza

Die Option Ablöse dient sowohl dem Schutz des Vereins als auch dem Spieler, letztlich ist das aber eine Frage des konkreten Vertrages.

0
Graza 26.05.2010, 17:56
@BestRatinTown

Das hiesse also:

Keine Klausel: Der Verein kann einen Spieler jederzeit verkaufen.

Je höher die festgeschriebene Ablösesumme, desto besser für den Spieler, denn die Wahrscheinlichkeit, dass diese jemand bezahlt wird immer geringer.

Bedeutet also, das - ohne eine allgemeine Klausel, die dem Spieler das letzte Wort über einen Wechsel erlaubt - ist für den Spieler eine hohe festgeschriebene Ablösesumme das Beste?

0
BestRatinTown 26.05.2010, 17:58
@Graza

Eine hohe Ablöse, die auch dem Verein zu Gute kommt, ist für beide Seiten das Beste, gegen den Willen des Spielers kann dieser aber nicht an einen neuen Verein weitergeben werden; wie auch ? daher dann die Option der Konventionalstarfe

0
Graza 26.05.2010, 18:01
@BestRatinTown

Ok. Habe ich glaube ich verstanden. Wenn sich also tatsächlich ein Verein findet, der die Ablösesumme bezahlt, der Spieler aber nicht will, wird dieser verein wohl Abstand von einer Verpflichtung nehmen. Dann muss der Spieler aber eine Konventionalstrafe an seinen Verein zahlen.

Ist denn sowas gängig? Ich meine, ist das schonmal passiert?

0
BestRatinTown 26.05.2010, 18:03
@Graza

Ob das schon mal passiert ist ??`; ob es gängig ist ? soweit ich weiß bei Spitzenspielern schon, aber leider bin ich weder Profi, Spielerberater noch Manager

0
Graza 26.05.2010, 18:12
@BestRatinTown

Mmh, ja, tatsächlich, gehört habe ich von sowas nämlich auch noch nicht. Aber vielen Dank.

0

Der Verein hat das Recht den Spieler auch gegen seinen Willen zu verkaufen, es sei denn es gibt eine Klausel im Vertrag die dies ausschließt.

Kommt auf den genauen Vertragsinhalt an. Es gibt wohl auch mündliche Vereinbarungen (sog. "Hand-shake-approvements"), die man nicht brechen sollte, da man seinen Ruf als Spieler damit nicht gerade verbessert.

Es ist von Verein zu Verein unterschiedlich, wer das letzt Wort im Transfergeschehen hat. Mal der Präsident, mal der Trainer.

Im Endeffekt ist es auch eine Charakterfrage, wie man sich mit der Vereinsführung arrangiert. Es gibt keine Sportart, wo ein Vertrag so wenig zählt, wie im Fussball.

der spieler muss wohl oder übel machen was die vereine wollen. wäre toni kroos nicht gerne bei bayer leverk. geblieben ? und der war ja "nur" ausgeliehen. ich erinnere mich auch noch gut an den andi möller hickhack zwischen dortmund, frankfurt und juve damals.

natürlich hat das letzte wort das Verein!!!!

Was möchtest Du wissen?