Was passiert wenn die zweiwöchige Frist vom Mahnbescheid abläuft?

10 Antworten

Dann passiert erstmal gar nichts. Der Gläubiger kann aber ab diesem Zeitpunkt den Erlass des Vollstreckungsbescheids beantragen, was er wohl auch tun wird. Mit diesem kann er den Gerichtsvollzieher beauftragen oder auch Konto- und Einkommenspfändungen beantragen. Der Gerichtsvollzieher wird zu deiner Wohnadresse kommen. Ratenzahlungsvereinbarungen sind möglich.

Wenn innerhalb der Frist kein Widerspruch eingelegt wird, ist der Mahnbescheid rechtskräftig, 30 Jahre gültig und muss bezahlt werde.
Warum haben Sie in der angemessenen Frist nicht reagiert?!
Wenn ich das richtig deute, haben Sie ihre Arbeitsstelle verloren, oder wie kam es "dazu"?
Sich frühzeitig bei dem zu Gläubiger melden wäre sinnvoll gewesen und hätte einige Kosten erspart.
Setzen Sie sich umgehend mit denen in Verbindung, bevor der Anwalt noch mehr Gebühren berechnen kann, und möglicherweise später noch solche unnötigen Inkassounternehmen an Ihnen verdienen möchten.
Dabei auch wichtig: Inkassoforderungen NIE zahlen ('ist nicht notwendig, führt aber hier zu weit; entweder selbst googeln oder Schuldnerberatung aufsuchen)
Also, direkt bei dem Gläubiger melden, Situation und "Grund" schildern, sowie sich möglichst direkt mit denen einigen. Ohne noch weitere "Instanzen" durch den Gläubiger zu bemühen! 
Je länger man sich um die Angelegenheit nicht kümmert, desto teurer wird der "Spaß".  Und das vollkommen unnötig.

ach ja, und wie erwähnt nicht noch länger warten, sonst wird ein Vollstreckungsbescheid beantragt, der wieder unnötig Gebühren und somit Geld kostet; zumal dann der Gerichtsvollzieher in Aktion treten kann, der ja auch etwas verdienen möchte.
Wenn Sie demnächst eine neue Stelle antreten, wäre es angebracht die Angelegenheit ist geregelt, bevor der neue Arbeitgeber durch Pfändungen mit der Sache konfrontiert wird.

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Danach kommt der Vollstreckungsbescheid, gegen den du nochmals Widerspruch einlegen kannst.

So ein Mahnbescheid dient auch dazu, um die Verjährung nicht erst in Kraft zu setzen. Sobald der Mahnbescheid rechtsgültig ist, ist die Forderung 30 Jahre durchsetzbar.

Allerdings ist es natürlich sinnvoll, eine Ratenzahlung zu vereinbaren und/oder Insolvenz anmelden

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