Was passiert, wenn der Betrieb abbrennt und nur unzureichend (zur Hälfte) versichert war?

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Brand erloschen, Firma erloschen lautet ein alter Grundsatz der gewerblichen Versicherungen.

Dabei wird folgendes Unterschieden.

Versicherungsschutz für die beschädigten, zerstörten Gebäudeteile. Geschäftsgebäudeversicherung.

Versicherungsschutz für das beschädigte, zerstörte Inventar. Inventarversicherung.

Versicherungsschutz der dann eintritt, wenn das Feuer auf andere Gebäude überspringt. Feuerhaftungsversicherung.

sowie dem vielleicht wichtigsten Teil der sogenannten Betriebsunterbrechungsversicherung.

Die ersten 3 Versicherungen erklären sich von selbst. Bei der Betriebsunterbrechungsversicherung wird entsprechend dem Umsatz der Firma pro Jahr eine Summe versichert.

Jahresbruttorohertrag abzüglich dem Wert aller in diesem Jahr eingesetzten Waren. Ist diese richtig versichert, sind Umsatz und Ertragsausfälle, die ursächlich durch den Brand entstehen mitversichert.

In allen Bereichen kann es zu einer Unterversicherung kommen. Es kann somit zu Kürzungen bei den Leistungen kommen. War nur die Hälfte versichert, gibts grob nur die Hälfte des Geldes. Eine Ausnahme bildet hier die Feuerhaftungsversicherung. Hier spielt eine Rolle, ob es ein Regressverzichtsabkommen gibt und die entsprechenden Summe nicht überschritten werden. Ansonsten wird diese Summe auf erstes Risiko bezahlt, das heisst, bis zur versicherten Summe wird keine Unterversicherung angerechnet. Die Unterversicherung tritt dann erst ein, wenn der Schaden höher ist, als die versicherte Summe. Bezüglich der Gebäudeversicherung sollte es eigentlich keine Unterversicherung geben, wenn die Versicherung den Wert ermittelt hat. Beim Inventar kann es zu saisonalen Schwankungen kommen, insbesondere dem Lagerbestand, der zum Beispiel vor Weihnachten extrem ansteigen kann. Es gibt Möglichkeiten diese Schwankungen zu versichern.

Wurden die Verträge über einen richtigen Versicherungsmakler abgeschlossen, so kann es sein, das bei nicht ausreichender Höhe der Versicherungen der Makler für seine falsche Beratung haftbar gemacht werden kann. Üblicherweise hat er für diese Zwecke eine Vermögenschadenhaftpflichtversicherung abgeschlossen mit ausreichenden Deckungssummen.

Dann dürfte er pleite sein. Die Versicherung wird fragen: Welche Hälfte denn nun versichert war?

Dann ist der Betrieb unterversichert und bekommt nur das zurück - wenn überhaupt - was auch versichert war. Logisch?

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