Was passiert, wenn das Finanzamt das Einkommen schätzt?

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9 Antworten

Er soll die St.E. abgeben, die Schätzung fällt sicher so hoch aus, dass er Steuern zahlen muss.

Eine Schätzung ist fast immer schlechter als die tatsächlich anfallende Steuerlast. Das Finanzamt will mit der Schätzung bewirken, dass derjenige doch noch eine Steuererklärung macht, da er zu hoch angesetzt wurde und beweisen will und muss, dass das Finanzamt falsch liegt. Kommt kein Widerspruch, ist das ein Zeichen für das Finanzamt, dass die tatsächliche Steuerlast des Geschätzten wohl noch höher liegt und deshalb kein Widerspruch kommt. Es wird dann im nächsten Jahr dann eine noch höhere Schätzung vorgenommen, bzw. wenn es um richtig hohes Einkommen geht, nicht so wie hier, dann steht schonmal plötzlich unangemeldeter Besuch von der Steuerfahndung vor der Tür. Kurzum, wenn Dein Sohn nachweisen will, dass er das genannte Einkommen verdient hat, muss er eine Stuererklärung abgeben.

Würde auf jeden Fall die Steuererklärung abgeben. Diese ist bei 6000 Euro kein Problem. Gibt er die Steuererklärung nicht ab, so erfolgt eine Schätzung die am Ende eine Steuerschuld zur Folge haben wird. Wie hat er seine Angabe beim Finanzamt gemacht, wenn er keine Steuererklärung abgegeben hat ? Telefonanruf oder Brief genügt auf keinen Fall. Bei uns ist alles mittels Formularwesen geregelt und dem muss / sollte man nachkommen.

Eine Schätzung durch das Finanzamt wirkt sich immer negativ auf den Steuerzahler aus. Meist liegen die Zahlungen deutlich über der eigentlichen zu leistenden Steuerzahlung

Sicher sollte er das, eine Schätzung kann auch arg ins Gegenteil für Deinen Sohn umschlagen

Vielleicht stimmt es auch nicht mit den "nur" 6.000.

Also wenn er nur Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit hat, dann besteht nach § 46 EStG erst mal keine Verpflichtung zur Abgabe einer solchen.

Im übrigen kennt das Finanzamt zumindest den Bruttolohn, so dass auch hier "horrende" Schätzungen ziemlich sicher unterbleiben.

Ist er selbständig tätig, dann muß er auf jeden Fall eine Gewinnermittlung und ESt-Erklärung abgeben.

Wenn eine Schätzung kommt, steht auch viel an Info`s drin, was ihr dann machen müsst.

Wenn er nichts zu befürchen hat, warum erstellt ihr dann nicht "mal schnell" eine ESt-Erklärung, dann habt ihr doch ruh..

Wenn das FA schätzt, wird er Steuern zahlen müssen.Also würde ich ne Steuererklärung abgeben.

Den vom FA geschätzten Betrag hat Dein Sohn dann zu zahlen. Außerdem befreit ihn die Schätzung nicht von der Abgabe der Steuererklärung.

Daher sollte er unbedingt die Einkmmensteuererklärung abgeben.

LG, Danny

Natürlich zahlt er dann Steuern, wenn die ihn schätzen.

Die schätzen ihn vielleicht einfach auf 50.000 €.

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