11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich gehe nicht davon aus, dass die Note als entscheidendes Kriterium für die Studienplatzvergabe fallen wird.

Es wurde geklagt (so weit ich das mitbekommen habe, aber ich freue mich über Ergänzungen), weil an einigen Unis ausschließlich die Durschnittsnote und die Wartezeit als Kriterien herangezogen wurden.

Wenn man also z.B. eine lange studienbezogene Berufsausbildung vorher absolviert hat, wird das an einigen Universitäten nicht im Auswahlverfahren berücksichtigt, obwohl diese Kandidaten sicher nicht die schlechteren sind, als Schüler, die gerade erst ihr Abi gemacht haben.

Ich gehe also davon aus, dass der NC bestehen bleibt (wenn auch vielleicht unter anderem Namen), die Universitäten aber verpflichtet werden, die Auswahlkriterien zu erweitern und zu vereinheitlichen.

Die Abiturnote als praktisch einziges Kriterium dürfte wahrscheinlich fallen, aber nicht, dass diese weiterhin einen deutlichen Einfluss innerhalb eines breiteren Auswahlverfahrens hat. Dieses gibt es durchaus an einigen Unis, aber eben nicht flächendeckend.

Beste Grüße!

Am Ende führen die Unis n Eignungstest ein der im wesentlichen aus Abi(ähnlichen)aufgaben besteht. Dann bestehen die mit gutem Abi den eher als die mit schlechterem Abi und somit hast du im Prinzip genau die gleiche Situaton wie vorher nur aufwändiger (für Uni und Bewerber) und teurer. (Und Leute aus anderen Bundesländern werden dabei evtl benachteiligt, aber das ist ja deren Problem dann.)

Ganz ehrlich: Gegen den NC zu klagen ist einfach nur dumm. Selbst wenn du den nicht erfüllst kannst du durch Medizinertest usw doch nen Studienplatz bekommen. Notfalls mit Wartezeit. Und wenn du n 4.0 Abi hast, dann fliegst du wahrscheinlich sowieo nachm erstes Semester raus - bis irgendwelche Idoten auch dagegen klagen.

Ich studiere Soziologie. Medizin ist überhaupt nicht mein Fall. Aber so eine Entscheidung wirkt doch sicherlich auf alle Fächer. Österreich schafft es auch ohne NC auszukommen

0
@jylorix

KA wie es denn in Österreich ist. Wahrscheinlich läufts einfach über dir Aufnahmeprüfung oder?

1

Gut Frage. Eventuell werden ein paar mehr Plätze geschaffen. Das kann aber nie für alle reichen.

Ich hab keine Ahnung, was dann passiert und finde das ganze absolut dämlich. Wer schon Jahre vor dem Abi erkennt, dass er nen Top-Abschluss für das Studium braucht  und sich entsprechend in der Schule reinhängt, der hat sich seinen Platz auch verdient. 

Dieses ganzen "Hauptsache ein Arzt ist nett zu Menschen"-Argumentierer kennen das Medizinstudium nicht und schätzen die Anforderungen an Ärzte falsch ein. Gefordert sind clevere Leute, die gute FACHKENNTNISSE haben. Leute mit 1.0-Abi sind einfach gut darin, sich Inhalte blitzschnell und gründlich anzueignen.

Was besseres als das Abi zum Sieben wird man eh nicht finden. Welcher 2-3-Stündige Test soll Jahre der Bewährungsmöglichkeit ersetzen?

Egal welche Maßnahme da getroffen wird, es wird zusätzliche Kosten verursachen, die entweder auf die Studierenden oder den Steuerzahler gewälzt werden.

Viele Fächer spielen doch überhaupt keine Rolle. Wozu muss ein Arzt in Oberstufendeutsch gut sein ? Wozu muss es ein Mathematiker. Wozu muss der Politikstudent Chemie können ? Sollte man nicht lieber Fachbezogen sieben ?

1
@jylorix

 Wozu muss ein Arzt in Oberstufendeutsch gut sein ?

🤦

Ist die Frage ernst gemeint? Echt jetzt?

Weil man im Deutschunterricht die Fähigkeit erlernt, Texte zu entschlüsseln, die ihre Botschaft verklausuliert weitergeben und nicht direkt. Und besonders ein Arzt muss das können.

Was man in der Schule lernt, ist ja schon nur minimales Basiswissen. Das sollte man schon drauf haben...

1
@jylorix

Könnte man, logisch. Für das Medizinstudium sind Chemie, Physik, Bio, Mathe, Englisch und Deutsch von besonderer Bedeutung. 

Es handelt sich in den ersten Semestern um ein grundständig naturwissenschaftliches Studium.

Wieviele Leute mit 2,5er-Abi kennst du, die Chemie/Physik-Adresse sind?

1

Was möchtest Du wissen?