Was passiert wenn bei den Wahlen in den USA in einem Bundesstaat (zB.Arkansas) gleichviel Wahlmänner für die Demokraten wie für die Republikaner gewählt werden?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ich glaube du hast du einen Denkfehler drin. Natürlich kann der Gewinner alle Delegierten bekommen, wieso auch nicht? 

Da es sich um Vorwahlen handelt, bist du entweder als Republikaner oder Demokrat registriert. Jede Parteil vergibt ihre eigenen Delegierten, somit ist es vollkommen egal, ob da zur gleichen Zeit gewählt wird. Auch kann die Anzahl der Wahlmänner schwanken, da beide Seiten ihr eigenes Wahlsystem haben. So vergeben die Republikaner in New York nur 95 Wahlmänner, während der Gewinner bei den Demokraten 247 Wahlmänner gewinnen kann.

Wie du siehst, laufen die jeweiligen Vorwahlen vollkommen unabhänig ab.

Dann wird das unter Männern geregelt. Die werden dann alle ins ausverkaufte John F. Kennedy Memorial Stadium gekarrt, müssen sich ausziehen und mit Öl einreiben und sich um die Präsidentschaft prügeln.

Wer nach zwei Stunden die meisten hat, die noch eine Stimme abgeben können, hat gewonnen. Ist es dann immer noch unentschieden, gibt es zwei Stunden Verlängerung und so weiter. Last man standing halt.

Die Anzahl der Wahlmänner in einem Bundesstaat ist egal. Was letzten Endes zählt ist das Gesamtergebnis, also das, was diese Männer aus allen Bundesstaaten zusammen wählen. Kein Wahlmann ist verpflichtet, einen bestimmten Präsidenten zu wählen. Da wäre ein Patt nichts neues.

Was möchtest Du wissen?