Was passiert nach dem christlichem Glauben nach dem Tod ,wie urteilt Gott über die Menschen?

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8 Antworten

Hallo,
dir werden hier unterschiedliche Aussagen präsentiert, welche aber oft nicht dem entsprechen, wie Gott nach christl. Glauben "urteilt".
"Christl. Glaube" ist teils durch die versch. Konfessionen zurecht geschustert.
Maßgebend ist aber immer zuerst, das was in der Botschaft Jesu steht bzw. was er selbst dazu gesagt hat.
Zu deiner Frage gibt es zwei grundsätzliche Aussagen, direkt von Jesus.
(nicht von Aposteln oder Gründern irgendwelcher Konfessionen oder Sekten)
Die erste besagt, daß der Mensch nach seinem Handeln beurteilt wird und zwar weniger nach seinem Versagen sondern nach seinem gerechten Tun.
Dies ist u.a.deutlich ausgesagt in Mt.25,31-46. Hier der Link dazu:

<

p>http://www.bibleserver.com/text/EU/Matth%C3%A4us25.</p>

Die zweite besagt, daß dem Menschen sein Versagen vergeben wird, wie er auch anderen vergibt.
Dazu gibt es verschiedene Textstellen auch mit Gleichnissen z.Bsp. Mt.18.23-35.

http://www.bibleserver.com/text/EU/Matth%C3%A4us18

Ich empfehle dir, unbedingt, die entsprechenden Textstellen durch zu lesen.
Das "Gebet" der Christen, das "Vater unser.." enthält ebenfalls mit der Bitte um Vergebung von Sünde und Schuld diesen Zusammenhang von eigener Vergebung und Erbarmen mit anderen (Schuldneren).
Ansonsten ist die Vergebung von Schuld auch an die (reuige) Umkehr des Sünders gebunden.
Das ist alles. Alle anderen Aussagen und "Phantasien" sind nicht relevant.
Nur Jesus weiß - nach christl. Auffassung - wie Gott urteilt und daraus hat er kein Geheimnis gemacht, auch wenn seine Aussagen dazu teils provokativ (macht er oft) "hart" erscheinen.
Manche christl. Konfessionen leugnen vorstehende Aussagen bzw. ignorieren sie.
Gruß Viktor

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Christen glauben, dass die Seele nach dem Tod, je nach dem wie der Mensch gelebt hat, in die Nähe Gottes kommt oder von ihm verbannt wird. Bis zum Jüngsten Gericht. Dann dürfen die guten Glaubens sind ewig weiterleben, die anderen sind der ewigen Verdammnis ausgeliefert. 

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Hebräer 9,7: Es ist dem Menschen gesetzt, einmal (!) zu sterben, danach das Gericht.

Gott richtet die Menschen nach den Werken (Römer Kapitel 6).

Aber er hat seinen Sohn in die Welt gesandt, damit er die Menschen rettet. Nun jeder, der glaubt, dem gab er Vollmacht, sein Kind zu werden (Johannes Kapitel 1).

Der Mensch, zu dem sich Jesus nicht bekennt, kommt ins Gericht. In diesem Gericht wird er aufgrund seiner Taten be- und verurteilt. Zuletzt kommt er dorthin, wohin er schon zu Lebzeiten strebte: In die Gottesferne (Hölle).

Der Mensch, der Jesus Christus anruft und ihm nachfolgt, wird nicht ins Gericht kommen (das bedeutet: Er kommt zwar ins Jüngste Gericht, wird dort aber nicht verurteilt, sondern freigesprochen, da der Schuldschein zerrissen ist durch das Opfer Jesu Christi).

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Was die "Weltkirche" (2.Kor.4,4); Offb.12,9) dazu sagt, ist mir egal.

Nach Gottes eigene Aussage ist man "tot", wenn man stirbt (Hes.18,4; Röm.3,23).

Die Gabe Gottes jedoch ist ewiges Leben in Christus (Röm.6,23).

Nach dem "Tod" kommt das "Gericht", welches eine Dauer von 100 Jahren hat (Jes.65,20; Hebr.9,27).

Dann hat jeder Mensch die Möglichkeit, ewiges Leben in Gottes Reich zu bekommen (Offb.22,17).

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Also Gott urteilt im Grunde nur nach dem einen Prinzip, nämlich ob du zum Zeitpunkt deines Todes für Gott entschieden bist oder nicht. Er macht keine Unterscheidung zwischen einem Menschen, der sein Leben lang als Gläubiger aufwächst, einem Menschen der ständig wieder vom Glauben abfällt und dann doch wieder glaubt oder einem Menschen, der sich erst Stunden vor seinem Tod bekehrt. "Wer glaubt, wird gerettet", dieser einfache Satz steht in zahlreichen Variationen in der Bibel. 

Das begründet sich damit, dass wir Menschen laut Bibel so sündig sind, dass wir uns durch gute Taten und Frömmigkeit ohnehin niemals das ewige Leben erkaufen könnten. Aus eigener Kraft erreichen wir den Himmel nicht. Da es aber Gottes Wunsch ist, ewige Gemeinschaft mit den Menschen zu haben, hat er Jesus ans Kreuz geschickt, damit dieser die Sünde aller Menschen, egal zu welcher Zeit sie geboren werden, auf sich nimmt. Nun beschränkt sich das, was wir als Menschen tun "müssen", darauf, diesen Opferakt der Liebe anzuerkennen und Gott als Herrscher und Vater anzunehmen. 

Oft kommt die Frage auf, was Gott mit denen macht, die nie von ihm gehört haben und gar keine Chance hatten, sich zu Lebzeiten für ihn zu entscheiden/den Glauben anzunehmen. Beispiele dafür sind Taubblinde, die    von der Außenwelt kaum etwas mitbekommen, oder auch Menschen, die weitab von Zivilisation oder christlichen Einflüssen an sich leben. Ich glaube, wenn man Gott als liebenden Gott ernst nimmt (was ja beim Christsein irgendwo der Punkt ist), dann ist einem klar, dass Gottes Sicht nicht so engstirnig ist, dass er diese Menschen in ein ungerechtes schwarz-weiß-Schema presst. Er gibt uns in der Bibel alle Informationen, die für ein irdisches Leben nach seinen Maßstäben notwendig sind. Dazu gehört nicht die Antwort auf die Frage, wer in den Himmel kommt und wer nicht. Wir Menschen können nie im Detail wissen, wie Gott letzten Endes mit welchem Menschen verfahren wird - es liegt nicht in unserer Macht oder Zuständigkeit, zu richten. Aber so wie ich Gott erlebt habe, bin ich sicher, dass er gerade bei Menschen, die nie mit ihm in Berührung gekommen sind, mit dem Maßstab der Liebe urteilen wird. 

Ich hoffe das hilft weiter...mal aus der christlichen Perspektive ;)

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Kommentar von Abahatchi
17.05.2016, 15:40

Also Gott urteilt im Grunde nur nach dem einen Prinzip,

Steht dies nicht im klaren Widerspruch zur Bibel?

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Kommentar von Viktor1
17.05.2016, 17:49

Hast du in deiner Einlassung auch die Aussagen Jesu berücksichtigt ?
Ignoranz tötet die Wahrheit.

.....mal aus der christlichen Perspektive 

Wie geht das, "christl. Perspektive" ohne Jesus und gegen seine Aussagen dazu ?

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was ist/heißt Wahrheit, nach dem Tod ist nichts mehr, egal welchen Glauben man hat, es sind nur Vorstellungen an den man "Glaubt" aber nichts nach zu weisen ist "AMEN"

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Kommentar von comhb3mpqy
17.05.2016, 15:44

die Fragende wollte wissen, was im Christentum nach dem Tod passiert und nicht Ihre Meinung. Können Sie eigentlich nachweisen, dass nach dem Tod nichts mehr kommt?

Es gibt übrigens Gründe, um zu glauben, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

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Was die "Weltkirche" (2.Kor.4,4); Offb.12,9) dazu sagt, ist mir egal.

Nach Gottes eigene Aussage ist man "tot", wenn man stirbt (Hes.18,4; Röm.3,23).

Die Gabe Gottes jedoch ist ewiges Leben in Christus (Röm.6,23).

Nach dem "Tod" kommt das "Gericht", welches eine Dauer von 100 Jahren hat (Jes.65,20; Hebr.9,27).

Dann hat jeder Mensch die Möglichkeit, ewiges Leben in Gottes Reich zu bekommen (Offb.22,17).

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Kommentar von Abahatchi
17.05.2016, 21:19

und wo ist nun der Unterschied zu Deiner ersten Antwort?

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Also du willst aber schon nicht die ganze Wahrheit oder? Sonst würdest du ja Atheisten nicht das Wort verbieten.

Die Wahrheit ist: Jeder, der Behauptungen bezüglich eines Lebens nach dem Tod aufstellt, ist ein Lügner. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, daß so etwas existiert. Jedoch unzählige Indizien dagegen.

Selbiges gilt natürlich auch für Götter. Jeder, der behauptet sein Gott existiert/ er sei der wahre, ist ein Lügner.

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Kommentar von Viktor1
17.05.2016, 18:01

Die Aussagen von Atheisten sind hier wohl nicht relevant.
Die Frage besteht natürlich unter der Annahme (Voraussetzung) das Gott ist. Außerdem wird die Lehre der christl. Religion dazu erfragt.
Es ist natürlich Atheisten nicht verboten sich lächerlich zu machen und hier völlig neben der Frage ihre Ergüsse raus zu lassen.
Dies ist aber von der Fragestellerin nicht erwünscht.
Diesen Unterschied kennst du auch nicht - aber was kann man schon anderes erwarten.

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