Was passiert mit Selbsmörder?

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32 Antworten

Rein Rechtlich geshen ist Selbsmord nicht strafbar. Frueher durften aber Selbmoerder nicht auf dem Friedhof beertigt werden, sondern ausserhalb an der Friedhofsmauer. Bei geistiger Verwirrung aber auch im Friedhof. Wie Gott entscheidt , wenn es ihm gibt, ob die Person in die Hoelle kommt, od. ob dies in der Religion erst in den 12 JH entschieden wurde, voher ging man davon aus dass die Seele im Boden bleibt , bis sie in den Himmerl darf, daher auch sie sog. " Erdstaelle" in eineigen Gebieten Deutschlands ist offen. Ein Sientologe wurde sagen seine Energie entweicht in den Weltraum, wie bei normal gestorben, in Christentum und in Islam ist es ien Todsunde, wie es aber ein guetiger Gott sieht ist offen. Im Budhismus ist es ien Frei entscheidung und bei den Hindus haettest Du dann ein schlechtes Charma und wuerde in Rat der Wiedergeburt in einer niedrigeren Spezis gebohren. Kommt also wie alles auf die Sichtweise an.....

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Wie Du in hier sehen kannst, scheiden sich hier die Geister. Und ich muss auch zugeben, dass ich zu diesem Thema noch nicht viel gelernt habe. Aber eigentlich würde ich denken, dass Gott Dir das Leben geschenkt hat und Du diese Probleme überwältigen musst. Er sagte nie, dass das Leben einfach und bequem sei, aber dass er immer an Deiner Seite sein wird. Und sobald du Jesus als deinen Erlöser angenommen hast, gehst Du nie mehr alleine durch ein Problem. Worauf ich hinaus möchte, ist dass Gott Dir das Leben geschenkt hat und er auch der einzige ist der es Dir wieder nehmen darf. Und ob er in das Paradies kommt entscheidet am Ende Jesus. Also, Du kannst diese Personen nur retten, wenn Du ihnen versuchst zu helfen, bevor sie sich umbringen und nach einer solchen Tragödie für deren Vergebung beten. Aber dennoch solltest du immer auf Gottes Kraft vertrauen.

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Kommentar von tonia5
30.05.2013, 02:23

Hallo Jucowboy,

Gott nimmt kein Leben. Was soll er damit? Und wenn jemand tot ist, dann ist es auch vergebliche Liebesmühe, für dessen Vergebung zu beten. Vergebung für was denn, für die Depression, für die tiefe Verzweiflung, in der dieser Mensch steckte? Das sucht sich doch keiner selbst aus. Traust du deinem Heiland so wenig zu, dass er nicht das Herz sehen kann und weiß, wie es um einen Menschen bestellt ist?

Aber schön, dass du dich an dieser Diskussion beteiligt hast. Liebe Grüße

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"Aus der christlichen Sicht gehen sie in die Hölle." Ach ja? Wenn Du diese Ansicht irgendwo her hast, ist es eine ziemlich einseitige und abwegige Ansicht, die Du nicht weiter pflegen solltest. Auch die christliche Theologie ist zum Fortschritt fähig. ;-)

Selbstmörder sind zunächst verzweifelte Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, einen Weg aus ihrem Kummer und ihren Leiden zu finden und es auch nicht schaffen, sich Hilfe zu suchen. So jemand ist kein Sünder, denn Sünde setzt eine böse Absicht voraus. Und wer sich selbst tötet, dem kann man wohl kaum Bosheit unterstellen. Deshalb darfst Du davon ausgehen, daß der Gott Jesu und damit der Gott der Christen auch einen Menschen in seine Arme aufnimmt, der keinen anderen Weg mehr sieht als den Tod. Vielleicht gibt er sein Leben etwas vorzeitig dem Schöpfer wieder zurück, von dem er es hat. Ein Verdammungsurteil rechtfertigt das nicht einmal nach menschlichem Maßstab und um wieviel weniger dann die Verdammung durch Gott, der mehr versteht und mehr liebt als wir und der dem Menschen direkt ins Herz sehen kann, im Gegensatz zu uns.

Was immer man auch vom Tod glaubt aus christlicher Sicht (Ganztod bis zur Auferweckung oder schon unmittelbar nach dem Sterben das Sein bei Gott), ein Mensch, der sich getötet hat, ist in Gottes fürsorglicher Hand - auf die eine oder andere Weise. Man braucht für ihn nicht zu beten, man braucht ihn nicht zu retten. Man bewahrt sein Andenken und sorgt sich um das Wohl und Wehe der Hinterbliebenen. Das ist, was Christen tun sollen. Gruß, q.

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Kommentar von tonia5
30.05.2013, 21:46

Auch die christliche Theologie ist zum Fortschritt fähig. ;-)

Fähig ja - aber das heißt leider nicht, dass diese Fähigkeit auch genutzt wird. Jede Religionsgemeinschaft zwingt ihre Mitglieder, diese Fähigkeit verkümmern zu lassen.

Davon müsste erst einmal das Gegenteil bewiesen werden - bis dato unmöglich.

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Liebe Sarah,

was nach dem Tod ist, weiß niemand und meine Ansicht ist auch nur eine von vielen. Ich denke wir werden nach dem Tod unser Leben nochmal durchleben und dabei auch die Dinge erleben, die wir anderen zugefügt haben. D.h. die Ohrfeige die du vielleicht mal ausgeteilt hast, erlebst du auch als derjenige der sie bekommen hat.

Aus dieser Sicht wird derjenige von dem du sprichst auch die Auswirkungen und den Schmerz den er mit seiner Tat hervorgerufen hat erleben. Dies kann schon so etwas wie Hölle sein, nur kannst und sollst du ihm das nicht abnehmen.

Aus deinem Text schließe ich, das du an Gott glaubst und so kannst du auch darauf vertrauen, dass Gott es schon richtig macht.

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In der kath. Kirche wurde noch nie die Auffassung vertreten ein Selbstmörder käme in die Hölle. Selbst Augustinus, auf dem die Regelung zurückgeht, dass dem Selbstmörder ein christliches Begräbnis zu verweigern sei, sprach aber niemals von der Strafandrohung "Hölle".

Das II. Vatikanische Konzil, Okt 1962 - Dez. 1965, hat mit dieser Regelung aufgehört und seitdem werden Selbstmörder wie jeder andere Christ beerdigt.

Du solltest also einmal die Katechese, die katholische Lehrmeinung lesen. Hier wird dem Suizid als Folge einer psychischen Erkrankung zu Recht festgelegt.

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Kommentar von tonia5
02.06.2013, 18:08

Guten Tag Karl,

das haben hochrangige katholische Geistliche aber ganz anders vermittelt und diese andere Vermittlung hat noch immer Auswirkungen auf sehr große Teile der Menschheit. Diese Diskussion war auch bei denen, die in den brennenden Türmen (9/11) waren und sich angesichts eines grausamen Todes durch Verbrennen fallen ließen.

Da mussten Angehörige zusätzlich zu dem Schmerz des Verlustes sich noch mit der vermeintlichen Sünde des Freitodes auseinandersetzen.

Für mich war das eine Zeit, in der ich mir nichts sehnlicher gewünscht habe, als dass endlich alle Religionsgemeinschaften vom Status der Körperschaften befreit werden und dass sich solche Geistlichen für ihre Lehre verantworten müssten.

Wenn das II. Vatikanische Konzil das geändert hat (was ich noch nicht gefunden habe), so hat es doch bis 2002 gedauert, bis der Katalog mal fertig war.

Was ich richtig widerlich finde, ist, Gott in einem Mysterium verstecken zu wollen und die Lehre von einer unsterblichen Seele sowie von einer Hölle als ewigem Ort der Qual zu verbreiten. Und auch die Lehre von der "ewigen Jungfrau Maria" oder dass Maria die "Mutter Gottes" sei. Derart gottlose Lehren hat die Bibel nicht!

Und wo der Katechismus sagt, dass alle nicht-katholischen, christlichen Elemente von Christus anerkannt sind - armer Jesus - um darauf zu warten, mit der katholischen Kirche vereint zu werden, so kann die katholische Kirche lange auf echte Jünger warten - vergeblich lange! Bei mir drängt sich da gar nichts zur katholischen Kirche hin - im Gegenteil! Die Unfehlbarkeit des Lehramtes durch Papst und Bischöfe haben sich die Zeugen Jehovas auch zu eigen gemacht mit ihrer Organisation - alles ist gottlos und widerspricht der Heiligen Schrift.

Liebe Grüße

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Gott will unser Heil. ER ist ein Gott des Friedens und der Gnade und ist aller Ehre wert. Wir Menschen verstehen vieles nicht und können mit unserem Denken auch nur an der Wahrheit Gottes kratzen. Was wir aber wissen und durch die Bibel vermittelt bekommen ist, daß der Mensch ein Problem hat das Sünde heißt. Sünde ist alles, was gegen Gottes Person und Wahrheit streitet. Gut und Böse gibt es. Gott ist gut. Der Mensch ist es nicht. Die Lösung für dieses Problem liegt nicht in uns Menschen, sondern muss von außen gelöst werden. Das ist geschehen durch die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus. ER ist der Weg, die Wahrheit und das Leben und der einzige Weg zum Frieden mit Gott (Johannes 14,6).

Jesus war der perfekte Mensch und ohne Sünde. Gott hat ihn als einzigen anerkannt und als gerecht angesehen. Nun hat Jesus aus Liebe und Gehorsam zu Gott, sich entschieden stellvertretend die Schuld aller Menschen auf sich zu nehmen und für deren Sünden zu sterben und aufzuerstehen von den Toten. Das ist geschehen und der Inhalt des Evangeliums. Wer nun daran glaubt und das persönlich annimmt im Gebet, der kommt in den Himmel und geht nicht verloren. Wer Christ ist, hat keinen Grund zum Selbstmord. Aber man kann auch als solcher psychisch krank sein und Dummes tun. Gott schaut uns ins Herz und erkennt alle Dinge. Gott ist auch unser Arzt und ihm dürfen wir vertrauen. Das Gegenteil von Verzweiflung ist Glaube! Alles Gute.

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wenn jemand stirbt, gibt es diesen jemand wie du ihn gekannt hast nicht mehr. er ist nicht verschwunden, er wurde zu etwas anderem. viele glauben aber, dass es etwas unsterbliches im bewusstsein, geist, seele gibt. dieses etwas, das weiter exisitert nach dem man gestorben ist hat nichts mehr mit "menschlichen vorstellungen" zu tun. diese es leidet nicht, es empfindet keine freude wie wir auf der erde... es ist einfach nur in frieden. aber eigentlich weiß das keiner so ganz genau was nach dem tod ist. wir können uns nur "menschliche" gedanken ÜBER den tod machen. die können stimmen oder auch nicht, mach dir also lieber gute gedanken zum tod anstatt böse. wenn wir den tod wrklich erleben, sind wir schon nicht mehr hier. keiner weiß wohin menschen, die selber entscheiden zu gehen, hingehen nach dem tod. aber wahrscheinlich genau dahin wo jeder andere auch. himmel und hölle gibt es nur hier auf der erde bei uns menschen: freude und leid. sprich mit anderen, denen du vertraust, wenn dich das bedrückt. sprich darüber was du fühlst.

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Kommentar von Sarah010
27.05.2013, 02:59

danke für deine gute antwort.

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Kommentar von imago
27.05.2013, 03:05

viele glauben aber, dass es etwas unsterbliches im bewusstsein, geist, seele gibt. dieses etwas, das weiter exisitert nach dem man gestorben ist hat nichts mehr mit "menschlichen vorstellungen" zu tun. diese es leidet nicht, es empfindet keine freude wie wir auf der erde... es ist einfach nur in frieden. aber eigentlich weiß das keiner so ganz genau was nach dem tod ist.

Im Prinzip würde ich dir zustimmen, aber dein letzter Satz stimmt so nicht. Wir wissen bereits was nach dem Tod ist, dank guter Forschung. Befasse dich mal mit Instrumenteller Transkommunikation. Das ist einfach nicht von der Hand zu weisen. Das sind hunderte, wenn nicht gar tausende von Beweisen, von realen wiederholbaren Beweisen. Und sie alle sprechen Bände über das Jenseits. ;-) Man muss halt nur schauen, dass man nicht zu sehr an dem bisherigen "nach dem Tod ist nichts" festhält. Die Sache hat auch nichts mit Glauben zu tun. Ich glaub auch nicht an Geister, aber ich weiß, dass ich nach meinem physischen Tod wieder die Seele werde, die ich immer war. Naja, zu kompliziert um das hier zu erklären. Fakt ist: Mit deiner Äußerung kommst du der Wahrheit schon recht nahe.

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Kommentar von homme
27.05.2013, 11:00

Du hast bei deiner Antwort wohl vergessen, dass es in der Frage um die "christliche" Perspektive geht!

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Hallo Sarah010!

Sagen wir besser: aus katholischer Sicht kämen sie in die Hölle. Gemäß der Bibel gibt es keine Hölle!

Hölle

In einem katholischen Katechismus aus dem Jahre 1900 steht folgendes geschrieben:

In diversen Übersetzungen wird das griechische Wort „gehenna“ mit „Hölle“ übersetzt. Die Gehenna ist ident mit dem Feuersee der Offenbarung, in den beispielsweise der Tod geworfen wird, also vernichtet (1.Kor.15/246); daher wird dieser See als zweiter Tod bezeichnet (Offb.20/14), weil es aus diesem – zum Unterschied vom adamischen Tod - keine Auferstehung gibt. Der Tod ist ein Symbol, also ist auch der Feuersee ein Symbol, ein Symbol der Vernichtung. Die sinnbildliche Qual dieses Sees (Offb.14/10) besteht darin, daß die Gefangenen, die darin sind, nicht mehr freigelassen werden:

Die buchstäbliche Gehenna war der Müllverbrennungsort bei Jerusalem. Jesus nahm die buchstäbliche Gehenna als Sinnbild für die ewige Gehenna (Vernichtung).

aus einer Fußnote der Jerusalemer Bibel

Die Lehre von einer Hölle beruht auf einer Falschinterpretation der katholischen Theologen, die Bibel betreffend! Diese Lehre ist weder mit der Liebe Gottes noch mit seiner Gerechtigkeit vereinbar! Der Ausgangspunkt dieser Lehre ist die unbiblische Lehre von einer unsterblichen Seele. In einem neuzeitlichen Katechismus steht folgendes:






Nachdem sich Satans Behauptung, daß die Menschen auch nach Übertretung des göttlichen Gebotes nicht sterben würden (1.Mose 3/4), als Falschbehauptung erwiesen hat, erfand er zur Stützung der ersten Lüge eine zweite, nämlich die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele.












Wenn Personen die Unsterblichkeit erlangen können, dann können sie sie nicht schon vorher besitzen (1.Kor.15/53)!!

Gott beurteilt, warum sich jemand das Leben genommen hat und bestimmt, ob er eine solche Person auferwecken will.

Wer, meinen Sie, sind heute die echten Nachfolger Jesu? Die, die sich gegenseitig im Krieg umbringen oder eine andere Gruppe…..? Ich bin vor 50 Jahren zur Ansicht gekommen, daß es Jehovas Zeugen sind. Sie haben folgende Merkmale

Teil A) Allgemeine christliche Grundsätze • Sie haben Liebe untereinander Joh.13/34,35 (Ei)……………….Ein neues Gebot gebe ich euch: liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, ,dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt. Liebe wirkt vereinigend, wie Paulus schreibt: Kol.3/12-14 (Ei).....Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum kleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld! Ertragt euch gegenseitig, und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr. Vor allem aber liebt ein= ander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht. Das Gebot der Nächstenliebe kannten auch schon die Israeliten (3.Mose 19/18); das „neue Gebot“ ist das der opferbereiten Liebe (..wie ich euch geliebt habe..) • die alleinige Grundlage ihres Glaubens ist die Bibel 2.Tim.3/16,17 /Ei)………Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit; so wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein. Joh.17/17 (Ei)........... Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. Jesus Christus hat sich nur auf das Wort Gottes berufen und auf keine sonstigen religiösen Traditionen • sie sind kein Teil der Welt Joh.15/17-19 (Ei)……….Deswegen trage ich euch auf: Liebt einander! Wenn die Welt euch haßt, dann wisst, dass sie mich schon vorher gehasst hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt. sie mischten sich somit in keine politischen Angelegenheiten • sie zollen dem Staat relativen Gehorsam Mark.12/17 (Ei)..........Da sagte Jesus zu ihnen: so gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört. Röm.13/1 (Ei)……….jeder leiste den Trägern der staatlichen Gewalt den schuldigen Gehorsam. Denn es gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von Gott stammt. Jede ist von Gott eingesetzt. ) Röm.13/5-7 (Ei)……….Deshalb ist es notwendig, Gehorsam zu leisten, nicht allein aus Furcht vor der Strafe, sondern vor allem um des Gewissens willen. Das ist auch der Grund, weshalb ihr Steuern zahlt, denn in Gottes Auftrag handeln jene, die Steuern einzuziehen haben. Gebt allen, was ihr ihnen schuldig seid, sei es Steuer oder Zoll, sei es Furcht oder Ehre. Apg.5/29 (Ei)…….. Petrus und die Apostel antworteten: Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen • sie verweigern den Wehrdienst 2.Mose 20/13 (Ei)………Du sollst nicht morden Mat.26/52 (Ei).........Da sagte Jesus zu ihm: Steck dein Schwert in die Scheide; ; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. Röm.13/10 (Ei)………die Liebe tut dem nächsten ni

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Ich glaube nicht daran das ein Selbstmörder, der aus der Verzweiflung seinem Leben ein Ende setzt in die Hölle kommt. Damit meine ich, das jeder Selbstmörder, der mit seinem Tod anderen keinen Schaden zufügt, eine Chance auf ein Leben im Paradies gewahrt hat. Es ist ja wirklich auch oftmals so, dass diejenigen die sich zu dem Schritt des Selbstmordes entschlossen haben, die Hölle auf Erden schon hinter sich haben. Warum sollte also Gott da noch einen draufsetzen ? Ich denke, wer an die Lehren von Jesus Christus glaubt, der hat immer gute Karten.

Im Übrigen gibt es auch in der Bibel Schilderungen von Selbstmördern.

Abimelech (Ri 9,54), Saul (1. Sam. 31,4), Sauls Waffenträger (1. Sam 31,5), Ahitophel (2. Sam 17,23), Simri (1. Kön 16,18.19) und Judas (Mt 27,5).

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Kommentar von tonia5
30.05.2013, 00:28

Hallo Ritter,

du benennst Schilderungen von Selbstmördern, aber die von dir genannten waren nun wahrhaftig keine Ehrenbürger! Also warum führst du sie an? Du stellst es so dar, als hätten diese Personen eine berechtigte Hoffnung auf eine ewige Zukunft. Zumindest im Falle des Judas Ischariot sagt die Bibel aber genau das Gegenteil. Er wird als Sohn der Vernichtung bezeichnet.

Warum diese Darstellung, was ist der Zweck davon? Abgesehen davon, dass Jehovas Zeugen - und danach sieht dein Kommentar aus - nun nicht gerade auf die Lehren Jesu achtgeben oder zu deren Glauben animieren.

Man kann auch bei einer Selbsttötung nicht so unterschiedslos argumentieren, es mag verschiedene Gründe geben, wobei heute wohl weniger die Ehre eines verlorenen Kriegers vorliegt sondern eher krankheitsbedingt.

Das hört sich zwar erst mal sehr schön an was du schreibst, aber es ist unbiblisch unterlegt.

Liebe Grüße

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Hallo Sarah. Ich habe die Diskussion heute morgen gelesen. Nun ich glaube selbst nicht an die Hölle oder den Himmel. Ich denke, daß der Tod einfach das Ende des Lebens ist. Kein Übergang und auch sonst nichts. Es wird einmal hell und danach dunkel. Dann existieren wir tatsächlich weiter - in der Erinnerung der Menschen, die uns lieben. Das tröstet mich und lässt mich mein Leben viel bewusster leben. Ich weiss, daß das Gute was ich in meinem Leben getan habe genauso in Erinnerung bleibt wie das Schlechte. Das ist meine persönliche Vorstellung von Himmel und Hölle. Ob man als guter oder als schlechter Mensch in Erinnerung bleibt.

Ich weiss auch nicht wie das Universum entstanden ist, aber ich finde es zu bequem alles noch Unerklärliche auf die Tätigkeiten einer höheren Gestalt zurückzuführen. Hat man früher schon gemacht und lag oft falsch und musste sich nachher korrigieren Bsp. Kirche vs. Gallileo Gallilei. Vielleicht wird man es irgendwann herausfinden. Bis dahin steht jedem natürlich frei zu glauben was er möchte.

Mach dir nicht allzuviele Gedanken über das Jenseits. Selbst wenn es einen Gott gäbe, denke ich nicht, daß er nur den Selbstmord zur Beurteilung der entsprechenden Person heranziehen würde sondern eher das Gesamtbild. LG S123

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Kommentar von Fateme
27.05.2013, 14:45

Hallo wenn das tot das ende ist ist vielles in dieser welt gemien.zum beispiel wir tun jemanden weh mit absicht egal was du tust auch wenn du strafe bezahlst den wirklichen schmerz kannst du damit nicht lindern. aber wenn wir darann galauben das es noch eine andere welt gibt wo wir für unsere taten bestrafft oder belohnt werden hört sich dann alles gerechter an denn ich weiss das mir jemand leid zugefügt hat aber ich weiss dann auch sicher das er dafür bestrafft wird oder ich weiss das ich versuche nur gutes zu tun aber niemand schätzt es aber ich weiss auch wenn ich strebe wird mich Gott belohnen.er ist gerecht.

das wir in den gedanken anderen weiter leben das ist wahr aber wielange werden diese leute und bekannte die wir kennen denn weiter leben?und was ist danach?es ist schon logisch daran zu glauben das jeder der etwas tut die antwort darauf bekommt entweder hier oder dort. das ist meine meinung.und diese meinung kann auch vielen naderen helfen besser mit dem leben klar zu kommen

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Aus der christlichen sicht gehen sie in die hölle.

Aus der Sicht mancher Christen. Die Bibel ist in der Hinsicht nicht eindeutig. Also gibt es auch Christen (z.B. ich), die denken, dass es da auf den Einzelfall ankommt. Wer in den Himmel kommt, entscheidet am Ende immer noch Gott und nicht irgendwelche Christen, die auch nur Menschen sind.

Kann man sie nahcdem sie schon tot sind nicht retten indem man viel bettet

Weder jemanden in Bett zu bringen, noch ihn umzubetten, noch zu beten (falls du das meintest) ist ein Verdienst, für den du Pluspunkte bekommst. Das hilft also nicht. "Jeder wird seine eigene Last tragen", heißt es in der Bibel.

oder muss man dann die ganze zeit leiden bis man selbst stirbt

Ob du wegen einem Selbstmord leidest, bestimmst du selber (meist unbewusst). Du kannst dir von Seelsorgern oder Psychologen helfen lassen, nicht mehr zu leiden (und je nach Umständen ist es auch normal, wenn jemand mehrere Monate oder auch ein ganzes Jahr trauert).

und nicht mehr daran denken muss das er in der hölle leidet?

Tröstet dich der Gedanke, dass die Hölle noch Zukunft ist und der auch nicht eher anfängt, in der Hölle zu leiden als du?

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Kommentar von tonia5
30.05.2013, 14:42

Hallo helmutwk,

du sagst: "> Aus der Sicht mancher Christen. Die Bibel ist in der Hinsicht nicht eindeutig. Also gibt es auch Christen (z.B. ich), die denken, dass es da auf den Einzelfall ankommt. Wer in den Himmel kommt, entscheidet am Ende immer noch Gott und nicht irgendwelche Christen, die auch nur Menschen sind."

Die Bibel ist eindeutig - die Bibelausleger sind es nicht! Du hast allerdings sehr recht damit, dass es Christi Entscheidung ist, wie es mit einem Menschen weitergeht. Allerdings ist der Himmel schon bevölkert und nicht für Menschen konzipiert.

Deine Aussage, dass es gut ist, sich von Psychologen/Seelsorgern helfen zu lassen, ist eine ausnehmend gute Idee, denn das Erlebte muss unbedingt fachlich aufgearbeitet werden.

Deine Schlussaussage: "Tröstet dich der Gedanke, dass die Hölle noch Zukunft ist und der auch nicht eher anfängt, in der Hölle zu leiden als du?"

ist dagegen schon wieder eine Verurteilung. Wie soll das ein Trost sein, dass ihn doch noch irgendwann heftigster Hass treffen könnte? Und wieso setzt du voraus, dass Sarah das gleiche Schicksal erleiden könnte?

Ich hoffe, du hast dich da nur ungeschickt ausgedrückt.

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Hallo Sarah010,

keine Ahnung, was dir für ein fürchterlicher "christlicher" Gott präsentiert wurde. Tatsache ist, dass die Bibel sagt, dass ein Mensch nach dem Tod in seine Bestandteile zerfällt und die Friedhöfe bestätigen diese Entwicklung. Biologisch passiert gar nichts. Es gibt auch keine Hölle, daher können Menschen auch nicht dorthin kommen. Man stellt den Teufel gern als den Herrn der Hölle dar, das ist pure Gotteslästerung, weil ein liebender Gott niemals jemandem, der den Tod über die Menschen gebracht hat, auch noch einen Job gibt! Vergiss es!

Es gibt verschiedene Krankheiten, die einen Menschen veranlassen, aus dem Leben zu scheiden und was wäre das für ein Gott, wenn er einen Menschen für eine Krankheit bestrafen würde. Es sind nur Menschen, die sich solche Strafkonstrukte ausdenken, grausame, brutale Menschen, die sich erhoffen, dass Angehörige bezahlen, damit es demjenigen im Jenseits gut geht. Absolut abartig und in Wirklichkeit gegen die unverdiente Güte Jesu Christi. Er ist nämlich für jeden Menschen gestorben, er sagte: "Die Gesunden brauchen keinen Arzt, aber die Leidenden."

Soweit zu dem, was die Bibel sagt. Ich muss jetzt ganz fix weg, aber ich erläutere das gern noch etwas. Aber lass es dir erst mal gut gehen mit dieser Antwort, mach dir bloss keinen Kopf wegen irgendwelcher Personen, die schon mal das Portemonnaie aufhalten. DAS IST NICHT BIBLISCH und Angst machen auch nicht.

Liebe Grüße

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Die Hölle ist ein Produkt des finsteren Mittelalters. Es gibt sich nicht. Es gab sie übrigens auch letztendlich nicht im Urchristentum und in den letzten Jahrzehnten wurde sie auch mehr und mehr wieder abgeschafft.

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Kommentar von Raubkatze45
27.05.2013, 10:32

sie wurde nicht abgeschafft, sondern Menschen hätten sie gern abgeschafft. Limbus = Vorhölle ist was völlig anderes als ewige Hölle. Wie soll es sie den im Urchristentum nicht gegeben haben, wenn Christus mehrfach die Hölle erwähnt und dies nicht als vorübergehend sondern ewig. Die Botschaft Christi hätte keinen Ernst, wenn letztlich doch alle gerettet würden, egal ob sie dem Guten oder dem Bösen zugeneigt waren. Es gibt im ewigen Leben keine Zwangsbeglückung!

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Die Religion ist da um Menschen etwas zu geben woran sie festhalten können, den Menschen reue zu lehren und ihnen einen geregelten Alltag zu gewähren. Nichts mit Himmel und Hölle. Alles nur Humbug, Darwin ftw...

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Kommentar von tonia5
30.05.2013, 02:15

Bei der Beschreibung des Zwecks denke ich eher an einen Drogenentzug und da gehört eine Religion mit Höllenlehre auch hin - entzogen!

Aber ich wusste nicht, dass Darwin die Hölle erfunden haben soll. Nach meiner bescheidenen geschichtlichen Bildung waren das hohe kirchliche Würdenträger. Oder wurde Darwin selig gesprochen? Das ist mir dann entgangen.

Liebe Grüße

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http://www.gotquestions.org/Deutsch/Bibel-Selbstmord.html

Ob ein Ungläubiger eines "normalen" Todes stirbt oder sich selbst das Leben nimmt...so ändert es nichts daran, dass er für immer verloren geht

Ein wiedergeborener Christ, der sich das Leben nimmt, kommt nicht ins Gericht, denn er ist das Eigentum des Herrn. Rö 8 38 Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Gewalten, 39 weder Höhe noch Tiefe, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermögen wird von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserem Herrn.

Ich gehe auch davon aus, dass ein "gesunder" Menschen sich nicht einfach so das Leben nimmt und ich bin froh, dass Gott allein darüber urteilen wird... Von den Menschen, von denen ich weiß, weiß ich, dass sie an Depressionen litten.

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Kommentar von Raubkatze45
27.05.2013, 10:28

Ein gläubiger Christ, der sich das Leben nimmt, begeht die Sünde des Mordes an sich selbst, vorausgesetzt allerdings, dass er dies mit klarem Verstand tut. Er müsste es vom Glauben her wissen, dass nur Gott der Herr über Leben und Tod ist. Eigentum des Herrn sind alle, auch jene, die sich gegen ihn entscheiden. Aber der Gläubige trägt mehr Verantwortung als ein Ungläubiger, weil er weiß, um was es geht und trotzdem gegen Gottes Gebot handelt. Ein Ungläubiger kennt Gott nicht und kann Ihn somit auch nicht beleidigen - es sei denn, er hatte die Erkenntnis und hat sich der Gnade verweigert.Ungläubige Menschen und Atheisten, die ohne Schuld nicht zum Glauben gekommen sind und in guter Absicht ihrem Gewissen folgen, gehen nicht verloren, sie können auch in den Himmel kommen.

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hallo, das war früher das bild in der kirche. heute glaubt man daran, dass gott in seiner ganzen liebe für den menschen auch selbstmörder in den himme zu sich aufnimmt.

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Kommentar von tonia5
30.05.2013, 02:26

Na ja, Jakob,

so ändert sich der Glaube - aber es ist noch immer nichts gescheites dabei herausgekommen. Was sollen Menschen im Himmel? Wenn Gott noch mehr Bedarf nach himmlischen Geschöpfen hätte - er ist doch der Meister in der Schöpfung, er könnte sich noch ein paar Engel machen. Die sind trotz Satan immer noch pflegeleichter. Nein, im Ernst, der Himmel ist nicht für Menschen. Liebe Grüße

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Es ist egal. Selbstmord ist ein Tötungsdelikt.

Leider kann der erfolgreiche Selbstmörder nicht verfolgt werden.

Nicht nur dass es ihm nicht mehr gibt, auch die besondere psychologische Umstände werden als Strafmildern anerkannt und es wird höchstens ein Einweisung in ein psychiatrische Anstalt angeordnet.

Dies kann auch nicht ausgeführt werden...

;-) <---

Ich rate von Selbstversuche dringend ab.

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Kommentar von NoB0rders
27.05.2013, 12:39

Kein Witz: In Nordkorea stand oder steht Selbstmord unter Todesstrafe. Wenn es jemand also nicht schafft, erledigt es der Staat für sie.

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Es gibt weder Himmel noch Hölle :) Mit Selbstmördern passiert nichts, sie werden natürlich zersetzt, das dauert maximal 25 Jahre bis sie Erde sind.

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Kommentar von tonia5
29.05.2013, 23:08

Yes, endlich mal.

Das mit der Zersetzung war mal so, dass das mit etwa 25 Jahren erledigt war. Der Ehrgeiz heute, die Verstorbenen nachhaltig zu beerdigen, teure Eichensärge etc. verlangsamt diesen Prozess und birgt leider auch noch andere Risiken wie eine lange Vermehrung von Bakterien. Und die sind nicht alle gut. Manchmal ist weniger eben doch besser.

Aber noch einmal mein Lob an dich für deine Aussage. Liebe Grüße

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Alles an Deinem Text ist mittelalterliches Denken. Aus christlicher Sicht geht keiner in die Hölle,schon gar nicht weil er sich umbringt. Und zum Heil genügt nur, was man selber tut - nicht die Taten der Nachkommen.

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Hallo Sarah010,

Aus der christlichen sicht gehen sie in die hölle

Nein, Sarah, aus heidnischer Sicht gehen sie in die Hölle. Auch du selbst musst nicht in einer "Hölle" leiden, wenn du für sie betest. Derjenige, der uns alle erschaffen hat, er weiß genau, welche Lebensumstände jeder Mensch hat. Auch weiß er daher, wie es zu diesem Selbstmord gekommen ist, er berücksichtigt alle Gegebenheiten, er allein kann richten.

Allerdings wird er einen Selbstmörder nicht in die Hölle werfen. "Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod", wie Paulus in Römer 6:23 (Neue Welt Übersetzung) sagt. Also ist man durch den Tod von der Sünde frei gesprochen.

Woher kommt die Hölle? Ich muss dazu sagen, ich glaubte bereits, dass die Furcht vor der Hölle ausgestorben ist, es gibt sie also doch noch. Hölle ist nichts anderes als eine unrichtige Übersetzung der Wörter scheol (hebräisch) und Hades (griechisch) und bedeutet in beiden Fällen das Grab. Nicht aber einen Ort, an dem Seelen gequält werden.

Lass dir keine Angst vor irgendeiner Art von Hölle machen.

Wenn du mehr wissen willst, fühle dich frei, an meine im Profil angegebene Mail zu schreiben.

Gruß Alfred

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Kommentar von helmutwk
28.05.2013, 12:14

Also ist man durch den Tod von der Sünde frei gesprochen.

Nö, frei gesprochen wird mensch nur durch den Tod und die Auferstehung Jesu.

Hölle ist nichts anderes als eine unrichtige Übersetzung der Wörter scheol (hebräisch) und Hades (griechisch) und bedeutet in beiden Fällen das Grab.

Außer in der Lutherübersetzung (bzw. alten "Revisionen" davon) wird doch weder sche'ol noch hades mit Hölle übersetzt.

Im Judentum gab es die Vorstellung eines Straforts, in dem Sünder gequält werden, das Wort dafür ist gehenna. Das kommt zwar von gej hinnom (das Tal Hinnom bei Jerusalem), aber wenn du die griechischen Übersetzungen der Bücher des ATs (die zusammen als LXX bezeichnet und i.d.R. auch im NT benutzt werden) anschaust, dann siehst du, dass gej hinnom da nie mit gehenna wiedergegeben wird, das Wort hat sich verselbstständigt. Also wenn dir jemand erzählt, "gehenna" wär das Tal Hinnom, dann weißt du, dass der keine Ahnung vom unterschied zwischen gej hinnom und gehenna hat. Lass dir von solchen Leuten nichts Falsches aufschwatzen.

Gehenna ist also ein Strafort für Sünder, in dem Feuer brennt, das niemand löschen kann (Mk 9,43), wo die Qual (symbolisiert durch einen Wurm, Mk 9,48) nicht aufhört, wo totale Finsternis herrscht (Mt 25,30) - das, was diese Bilder beschrieben, wird im deutschen als Hölle bezeichnet. Und das heißt: wo in Zuverlässigen Übersetzungen (Elberfelder, Gute Nachricht etc.) das Wort Hölle steht, da ist auch Hölle gemeint.

Und es ist Gott, vor dem wir uns fürchten sollten, weil Er uns in die Hölle (gehenna) werfen kann (Mt 10,28).

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Kommentar von tonia5
28.05.2013, 22:42

Guten Abend asteppert,

eine seltene Gelegenheit, dir einmal ein Kompliment zu machen, ich ergreife es gern.

Die Neue-Welt-Übersetzung als Bibel zu bezeichnen ist zwar nicht richtig, aber der Text entspricht dem Sinn.

Hölle ist aber auch nicht die korrekte Wiedergabe von Scheol oder Hades und das weißt du doch auch.

Es bleibt als Tatsache, dass es eine Hölle als Ort ewiger Qual nicht gibt und unser Herr Jesus in jeder Beziehung ein rechtes Urteil fällen wird, wozu auch nur er allein berechtigt ist. Das hast du gut herausgestellt.

Wo keine Sünde ist - durch Krankheit z. B. - da kann auch keine Verurteilung liegen.

Liebe Grüße

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