was passiert mit meinen Minusstunden bei Kündigung?

7 Antworten

Unverschuldete Minusstunden sind vom AG zu bezahlen. Genau so wie Dein Arbeitsvertrag es vorsieht bist Du auch zu beschäftigen und zu bezahlen.

Hält der AG den Vertrag nicht ein muß er trotzdem zahlen. Kann aber sein, das Du hier erst bei Kündigung mit dem Gericht drohen mußt.

Bissl seltsam.. Minusstunden müssen auch mal zeitig ausgeglichen werden,da haut man keinem noch extra-lange Pausen rein, um ihn weiter im Minus zu halten.

Im Prinzip, so wie Plusstunden  bei Vertragsende ggf. ausgezahlt werden müssen, wenn man sie nicht abfeiern kann, hat man für nicht ausgeglichene Minusstunden dann Lohnkürzungen.

Wobei ich auch Fälle kenne, wo es dann per Anwalt ging und mit "es war nicht aufzuarbeiten und es wurde keine Chance dazu geboten".. und dann wurde nicht gekürzt.

Also schon kniffelig.

ich würde mich da jetzt schon hinterklemmen, von wegen: will ausgleichen, die anderen sind auch nicht so tief im Minus etc.

wenn ich mit dem Argument komme, sagen die nur dass ich mir keine Sorgen machen soll und die anderen auch so viele haben müssten, haben sie aber nicht, im Gegenteil +25h zBsp. Sollte es noch mal dazu kommen dass mir gesagt wird ich soll länger Pause machen, werde ich dies verneinen (kam 2Mal vor).

Ich bin auf den Job angewiesen und so lange ich nichts neues hab kann ich leider auch nicht kündigen, sonst wäre ich dort schon lange weg

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Wenn du einen Vertrag über 100 Stunden hast, kann es eigentlich gar nicht zu Minusstunden kommen. Wenn zu wenig Arbeit da ist, muss der betrieb dich eben anders beschäftigen.

Nur wenn du selbst "unbezahlten Urlaub" genommen hast, wäre das abzuziehen.

habe ich eben nicht, ich hatte Samstag den Schichtplan für die kommende Woche erhalten, da stand Montag bis Freitag frei und Samstag 4h arbeiten und an dem Samstag kam der Plan für die Woche drauf und da stand dann von Montag bis Samstag frei drin.

Also können dir mir die Minusstunden nicht abziehen weil ich sie nicht selbst "verschuldet" habe?

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