Was passiert mit meinem Jahresurlaub nach Aufhebungsvertrag .?

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7 Antworten

Was mit dem Urlaub passiert ist Teil der Aufhebungsvereinbarung.

Es liegt also an Dir hier zu verhandeln, was Du willst. Das Unternehmen muss sich aber auch nicht auf eine Aufhebung einlassen, sondern kann sagen dass Du doch bitte einfach kündigen sollst. Du hast keinen Anspruch auf eine Aufhebungsvereinbarung und daher solltest Du Dir überlegen, was Dir wichtig ist.

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Familiengerd 18.08.2016, 13:58

Was mit dem Urlaub passiert ist Teil der Aufhebungsvereinbarung.

Der Anspruch auf den gesetzlichen Urlaub jedenfalls bleibt unberührt, selbst wenn ein "Verzicht auf restliche Ansprüche vereinbart werden sollte.

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Gerneso 18.08.2016, 14:09
@Familiengerd

Die Abgeltung des Urlaubes muss aber nicht in Auszahlung erfolgen. Es kann z. B. auch vereinbart werden, dass der Mitarbeiter freigestellt wird und damit der gesamte Urlaubsanspruch abgegolten wird!

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Familiengerd 18.08.2016, 17:30
@Gerneso

Das ist grundsätzlich richtig.

Allerdings setzt das voraus, dass die Freistellung ausdrücklich als "unwiderruflich" erklärt worden ist.

Und eine Freistellung in Zusammenhang mit einem Aufhebungsvertrag macht nicht wirklich Sinn - es sei denn, für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses ab Vertragsschluss wird eine Frist eingehalten, die z.B. der Frist bei einer Kündigung entspricht (was übrigens auch Voraussetzung wäre, damit bei einer ansonsten auszusprechenden betriebs- oder personenbedingten Kündigung keine Sperre bei eintretender Arbeitslosigkeit verhängt wird).

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Warum willst Du einen Aufhebungsvertrag und kündigst nicht fristgerecht? Wenn Du nicht gerade eine furchtbar lange Kündigungsfrist hast, macht ein Aufhebungsvertrag, mit den wenigen Fakten die ich habe, keinen Sinn.

Im Kündigungsschreiben kannst Du Deinen Resturlaub als Freizeitausgleich beantragen. Solltest Du bis zum Ende der Kündigungsfrist noch arbeitsunfähig sein, muss der Urlaub nach § 7 Abs. 4 Bundesurlaubsgesetz ausgezahlt werden.

Bei einem Aufhebungsvertrag muss man aufpassen. Da steht dann evtl. so etwas wie: ".......verzichten beide Seiten auf evtl. noch vorhandene Ansprüche".

Da ist dann vielleicht nicht nur der Urlaub untergegangen sondern z.B. auch Betriebsrenten, anteilige Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Entscheidest Du Dich für einen Aufhebungsvertrag und der AG stimmt zu, solltest Du diesen nicht sofort unterschreiben. Nimm ihn mit und prüfe ihn genau. Es wäre gut, wenn sich das auch jemand anschaut der sich damit ein wenig auskennt.

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Familiengerd 18.08.2016, 13:55

Da ist dann vielleicht nicht nur der Urlaub untergegangen sondern z.B. auch Betriebsrenten, anteilige Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Auf gesetzliche Urlaubsansprüche und Betriebsrenten trifft das aber nciht zu!

Und warum überhaupt selbst kündigen (vom Aufhebungsvertrag mal ganz abgesehen)?

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Hexle2 18.08.2016, 17:18
@Familiengerd

Und warum überhaupt selbst kündigen (vom Aufhebungsvertrag mal ganz abgesehen)?

Die Frage habe ich gleich am Anfang auch schon gestellt, da ich keine Notwendigkeit sehe

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Familiengerd 18.08.2016, 17:32
@Hexle2

Okay ...

Ich hatte nämlich aus der Antwort die Frage gelesen, warum der Fragesteller nicht selbst kündigt, statt einen Aufhebungsvertrag schließen zu wollen.

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Gemäß §7 Abs. 4 Bundesurlaubsgesetz muss der Urlaub abgegolten werden. Die abgeltung erfolgt in Geld und wird wie folgt berechnet:

"Da das Ka­len­der­vier­tel­jahr bzw. Quar­tal 13 Wo­chen hat, wird der Wert ei­ner Ar­beits­wo­che er­rech­net, in­dem man das Mo­nats­ge­halt mal drei nimmt (= Quar­tals­ge­halt) und dann durch 13 teilt. Wer voll­zei­tig bzw. fünf Ta­ge die Wo­che ar­bei­ten muss, kann dann das Wo­chen­ge­halt durch fünf tei­len und er­rech­net so den Wert sei­nes Ar­beits­ta­ges." (Quelle: http://m.hensche.de/Urlaubsabgeltung_Arbeitsrecht_Urlaubsabgeltung.html)

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Du bist derzeit im Krankengeldbezug. Somit gibt es derzeit keinen Grund das Beschäftigungsverhältnis zu lösen, außer du planst dich zum Ende der Beschäftigung mit Deinem Leistungsbild für andere Tätigkeiten bei der Agentur für Arbeit zu melden. Bevor du einen Aufhebungsvertrag unterschreibst solltest du somit sicher sein, dass du auch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst. Also nicht weiterhin krankgeschrieben wirst. Besprich das Thema am besten mit deinem Krankengeldsachbearbeiter deiner Krankenkasse. Oftmals wird eine Kündigung oder das Unterschreiben eines Aufhebungsvertrages durch den Arbeitnehmer von Krankenkassen als Grund genommen zum Tag des Endes der Beschäftigung auch die Arbeitsunfähigkeit zu beenden.

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Und wieso einen Aufhebungsvertrag. Damit tust du dir keinen Gefallen. Wenn dir der AG kündigt wäre das viel besser, schon allein, weil du evtl. eine Abfindung erhalten könntest.

Wenn es den ein Aufhebungsvertrag sein soll, sofern er vom AG angestrebt wird und nicht von dir, würd ich versuch mich so teuer wie möglich zu verkaufen.

Das bedeutet du schließt Vereinbarungen die die Sperre beim Arbeitsamt finanziell abdecken, regelst die Urlaubsangelegenheit (z.B. Vertragsende nach dem der Urlaub aufgebraucht ist, weil das den ALG Bezug verlängert) und evtl. Abfindung damit du unterschreibst (hier ca. 1/2 bis ganzes Monatsbruttogehalt pro angefangenem Beschäftigungsjahr.)

 

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Warum willst Du eigentlich einen Aufhebungsvertrag? Das haben andere auch schon gefragtt, nur hast Du keine Antwort dazu gegeben.

Solange Dir Dein Arbeitgeber nicht kündigen möchte, lass es doch einfach so weiterlaufen. Wenn Du noch nicht zu lange krankgeschrieben bist, bekommst Du doch weiterhin Krankengeld, versäumst also nichts.

Dein Urlaub muss Dir spätestens nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ausbezahlt werden. Dir ist bekannt, dass Du auch während der Krankschreibung Anspruch auf Urlaub hast?

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den urlaubsanspruch den du geltend machen kannst, wird dir ausbezahlt..

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