Was passiert mit meinem Haus?

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8 Antworten

Der gesetzliche Güterstand ist die Zugewinngemeinschaft. Kann man aber auch anders vereinbaren per Ehevertrag .. sollte man machen, dann gibts nie Streit, weil eben alles geregelt ist.

Zugewinngemeinschaft heisst in dem Fall, die Raten die nach der Eheschliessung den Kredit getilgt haben, sind Zugewinn, also beiden zuzuordnen. Das Haus war vorher da und bleibt dein  Eigentum. Auch Erbschaften zählen nicht zum Zugewinn, eigentlich alles eine faire Lösung .. trotzdem: eine Beratung beim Anwalt und ggfs Ehe und Erbvertrag, der auch zukünftige Kinder berücksichtigt, ist absolut empfehlenswert!

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Vereinbaren Sie im Falle der Eheschließung den Verzicht auf Zugewinnausgleich und dann gehen Sie mal davon aus, dass Sie geminsam so alt werden, dass Sie später ggfs. eine andere Regelung treffen.

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Wie verhält es sich demnach wenn wir uns scheiden lassen, sobald das Haus Schuldenfrei ist? Muss ich Ihr dann 50000€+ Wertsteigerung meines Hauses geben obwohl ich es komplett alleine Zahle?

Sofern eine Wertsteigerung eintritt, partizipiert deine Ehefrau (bei gesetzlichem Güterstand) daran. Umgekehrt aber auch an einem etwaigen Wertverlust.

Wie ist es wenn noch Schulden da sind?

Grundsätzlich nicht anders.

Was ist eine für beide Seiten Faire Lösung

Grundsätzlich sollte man annehmen können, dass eine Lösung, auf die sich die Beteiligten freiwillig und in Kenntnis der daraus resultierenden Konsequenzen einigen, fair ist.

Wie regelt man das mit einem Ehevertrag bzw. etwas anderem was Rechtssicher ist.

Generell entsteht mit jeder Eheschließung ein Vertrag mit sehr weitreichenden Konsequenzen. Im Hinblick auf das oben bzgl. Fairness Gesagte kann man jedem Ehewilligen nur dringend raten, sich darüber möglichst eingehend zu informieren.

Kann man sich Irgendwo kostenlos bzw. günstig informieren (ausser hier)

Ja, die Zahl der Informationsquellen ist Legion - die Qualität aber oft fragwürdig. Bei einem Notar (den man im Fall einer vom gesetzlichen Güterstand abweichenden Ehevereinbarung ohnehin benötigt) ist die Beratung zwar nicht kostenlos, aber u.U. wesentlich preiswerter als sonstwo.

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  1. Die Wertsteigerung (von der Eheschließung bis zur Scheidung musst du die Hälfte bezahlen. Ab Eheschließung zahlst du ja nicht mehr alleine, denn dann gehört euch beiden ja dein Einkommen. Ihr seit dann eine Gemeinschaft.
  2. werden abgezogen
  3. Ihr bildet auch hier eine Gemeinschaft. Es gibt dann nicht mehr dein Geld und mein Geld. Sie versorgt dann auch euer Kind (sonst müsstest du eine Haushälterin dafür haben). Dafür kann sie nicht benachteiligt werden.
  4. Aufschreiben wie der Stand der Guthaben, Schulden, Wert des Hauses am Tag der Eheschließung ist. Beide unterschreiben
  5. Über einen Anwalt
  6. ist mir nicht bekannt.
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Du hast drei verschiedene Güterstände. Wenn du derart skeptisch an die Ehe dran gehst (liest sich so), besteh auf Gütertrennung. Was dein, bleibt dann und umgekehrt. 

LG 

Thus 

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Das würde ich noch alles-in Ruhe, eine Heirat muß man nicht überstürzen-vor der Heirat rechtlich klären und fixieren lassen.In der heutigen Zeit kann man nicht mehr von einer lebenslang dauernden Ehe ausgehen.Ihr solltet einen fairen Ehevertrag machen.

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In dem Fall bietet sich Gütertrennung an, dann bleibt das, was jeder mit in die Ehe gebracht hat, incl. Wertsteigerung  bei dem Einzelnen. Ein Ehevertrag bietet sich auch an. Investiere das Geld und lass dich von einem Notar beraten.

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Kannst Dich bei jedem Fachanwalt oder noch besser bei einem Notar erkundigen

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