Was passiert mit einem Haus des Verstorbenen, es sind nur noch die Kinder da, wenn einer Kinder nich

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5 Antworten

Ohne Testament ging nach der gesetzlichen Erbfolge der Reinnachlass auf die Kinder der Verstorbenen über.

Damit fiel Ihnen als Erbengemeinschaft automatisch das Haus an ihrem Todestag zu, mithin auch alle Lasten (Gebühren und Steuern), über das sie nur gemeinsam verfügen (verkaufen, vermieten) können.

Jede Verfügung über das Haus bedarf der notariellen Beurkundung und allseitiger Zustimmung (Unterschrift).

Da bleibt euch nichts anderes übrig, als einen Erbenermittler mit der Suche zu beauftragen, um dessen Zustimmung zu bekommen. Bis dahin könnte jemand der Erben einziehen und sich kümmern, aber alles nur vorbehaltlich :-)

G imager761

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Was passiert wenn deer 2 verschollene nicht reagiert oder sich weigert den Antrag für den Erbschaftsschein zu unterschreiben?

Jeder Erbe kann einen Erbschein beantragen. Es müssen gar nicht alle unterschreiben. Sogar Gläubiger der Erbengemeinschaft können einen Erbschein beantragen.

Die Frage die das Gericht interessiert, ist wer letzlich Erbe ist. Dafür muß es wissen, ob die Kinder noch leben bzw. zum Zeitpunkt des Erbfalls gelebt haben. Ist die Adresse bekannt, dann kann man sich vom Einwohnermeldeamt eine Meldebescheinigung holen um nachzuweise das derjenige noch lebt.

Aber der Erbschein selbst bringt euch noch nicht so viel weiter. Die Außeinandersetzung des Erbes kann nur gemeinschaftlich erfolgen. Werden sich die Erben da nicht einig, dann hilft nur eine Teilungsversteigerung. D.h. das Vermögen (außer Geld) des Verstorben wird öffentlich verschleudert und das Geld auf die Erben verteilt.

Grundsätzlich sind die Erben aber zu Mitarbeit der Außeinandersetzung verpflichtet. D.h. man könnte u.U. auch auf die Mitarbeit klagen.

Ferner kann jeder Erbe oder Gläubiger die Nachlassverwaltung beantragen. In diesen Fall wird ein Nachlassverwalter bestimmt, der den Nachlass verwaltet. Der Vorteil der Nachlassverwatlung ist, das die Haftung auf das Erbe beschränkt wird. Der Nachteil, das die Erbe für die Dauer der Nachlassverwatlung keinen Zugriff auf das Erbe haben und der Nachlassverwalter Geld kostet.

Es wird alles in gleichen Teilen aufgeteilt, wenn das andere Kind auffindbar ist, ansonsten bekommt es der Staat.

Der Staat erbt nur, wenn es gar keine anderen gesetzlichen Erben gibt, bzw. wenn keine gesetzlichen Erben gefunden werden können. Das ist hier nicht der Fall.

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Es wird alles in gleichen Teilen aufgeteilt, wenn das andere Kind auffindbar ist, ansonsten bekommt es der Staat.

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Kommentar von BigArm
18.03.2012, 03:56

UND WIE LANGE DAUERT DAS GANZE: eS SIND JA NOCH LAUFENDE kosten bei dem HAUS:

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Das Erbe muss angetreten werden und wird dann unter den anwesenden zu gleichen teilen aufgeteilt.

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Kommentar von BigArm
18.03.2012, 03:36

Er ist nicht anwesend, nicht erreichbar. Wir haben Anfragen beim 'Einwohnermeldeamt gestellt, "unbvekannt verzogen". Der Erbschein ist beantragt, solange wir seine Unterschrift nicht haben können wir NICHT über das Haus walten

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Wenn eine Behörde nicht erreichen kann denke ik ma ist er raus aus dem Erbe, mhh...

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Kommentar von imager761
18.03.2012, 09:17

Unsinn. Seinen Erbanspruch kann er jahrzehnte lang fordern und sogar auf seine Kinder übertragen. Das Fünftel sollte also gaaaanz lange aufbewahrt werden :-O

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