Was passiert mit einem Flüchtling, der aus einem sicheren Land kommt, aber sagt er sei z.B. Syrer und man ihm aber auch nicht das Gegenteil beweisen kann?

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6 Antworten

Ohne Pass, keine Abschiebung. Der wird wohl jahrelang hier geduldet bleiben, wenn er nicht irgendwann von alleine geht oder man einen Weg findet, diese Leute abzuschieben.

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Ein Marokaner der sich perfekt als Syrier tarnt und als Syrier durchgeht wird natürlich dann wie jeder andere Syrier behandelt. Immerhin weiss ja dann auch niemand dass er aus einem sicheren Land kommt. Sowas ist aber ziemlich ausgeschlossen. Alleine wegen dem Akzent. 

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Kommentar von Nobody04
09.08.2016, 01:01

Und was passiert dann mit ihm, er bekommt die nächsten Zehn Jahre ein Duldungsrecht ?

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Die Entscheider haben Fachleute für solche Fragen zur Verfügung. Im von dir genannten Beispiel würde das über den Dialekt festgestellt.

Da die arabische Sprache eine sehr große geographische Verbreitung hat, ist dies der wichtigste Ansatzpunkt.

Einem Marokkaner könnte man z. B. auch Fragen zur Geographie Syriens, zur dortigen Alltagskultur, usw. stellen. 

Ich zum Beispiel würde den Marokkaner fragen, was Latakia-Tabak (Syrische Tabakspezialität) ist.

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Kommentar von Nobody04
09.08.2016, 00:46

Ja gut und wenn er dann bockig ist und keine Angaben zu Syrien macht, dann darf man ihn doch vermutlich nicht aufgrund seines Aussehens und Dialektes einfach einen Marokkanischen Pass ausstellen und ihn abschieben. 

Er würde dann doch wahrscheinlich ein unbefristetes Dauerbleiberecht bekommen müssen.

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Wenn bei der Kontrolle echte Syrer sitzen, erkennen die sofort den marokkanischen Lügner an der Sprache und am Gehabe. Schwindler werden angeklagt und abgeschoben.

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Der Flüchtling muss bzw darf in Deutschland bleiben.

Die Marokkaner wollen ihn nicht mehr, weil er keine Papiere hat und somit kein Nachweis.

Die Syrer, die Schlauen, wollen ihn auch nicht, da sie gleich merken, dass er kein Syrer ist.

Deutschland hat die A***karte gez*gen.

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So einfach ist das nicht. Das Arabisch, das in Marokko gesprochen wird, klingt ganz anders als das Arabisch, das in Syrien gesprochen wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Arabische\_Sprache

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Kommentar von Nobody04
09.08.2016, 00:43

Dann müssen sie ihn praktisch wie in einem Polizeiverhör verhören und selbst wenn er sich in Wiedersprüche verwickelt und man an seinem Akzent vermutet, dass er aus Marokko kommt. Nach Marokko dürfte man ihn dann doch trotzdem nicht ausweisen, wenn man dort sein Bild und Fingerabdrücke nicht in irgendeiner Akte findet, was dort ja auch nicht schwierig ist, weil die in Marokko wahrscheinlich keine biometrischen Daten sammeln, oder mal eben die Bilder im Computer abgleichen können.

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