Was passiert mit der Religion, wenn wir wirklich alles wissen?

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29 Antworten

Richtig, wenn der "Tag X" (Offb.14,1) kommt,

wird die "Religion" (2.Kor.4,4) ihren "Geist" (Offb.12,9) aufgeben.

Dann gibt es eine Neuauflage des Buches "Und die Bibel hat doch recht" und weitere Bücher jeweils bezogen auf jede weitere Religion. Denn dann können wir all jene Phänomene erklären die Religion als göttliches Werk darstellt. 

Allerdings gibt es da ein Problem: Je mehr wir uns einbilden zu wissen je mehr erkennen jene Menschen die sich in ihrem Fachgebiet tatsächlich auskennen dass wir Nichts wissen. Denn es tun sich durch Wissen Fragen auf, durch mehr Wissen mehr Fragen. 

Unsere Einbildung wir seien Wissende rührt aus weit verbreiteter Werbung. Werbung / Reklame / Propaganda hat aber wenn überhaupt nur sehr wenig mit Realität zu tun. Ich gebe Dir ein einfach zu recherchierendes Beispiel: Unser Kampf gegen infektiöse Erkrankungen. Es wurde Penicillin erfunden. Bald schon wurde und wird es wie Smarties bei jeder Infektion verordnet. Resultat: Resistenzen. Mittlerweile beschäftigt sich die WHO damit denn es wird zu einer Gefahr für die Menschheit die sehr ernst ist. Das hindert aber deutsche Ärzte auf gar keinen Fall daran weiterhin Antibiotika ungeprüft wie Smarties bei jedem Verdacht auf Infektion zu verschreiben. Denn, natürlich, es ist der deutschen Ärzteschaft in ihrer Mehrheit wirklich nicht zuzumuten auch nur das Deutsche Ärzteblatt zu lesen. In diesem stehen seit Jahren Warnungen vor ungeprüfter Verordnung von Antibiotika. 

Was beweist: Ob das All unendlich ist ist unbekannt. Was die menschliche Dummheit angeht .... 

wenn die Menschheit wirklich ALLES weiss?

Das wird nie passieren.

Ein einfaches Beispiel:

Bereits unsere direkte Nachbargalaxie im Weltall ist 25000 Lichtjahre entfernt. Das bedeutet, dass wir Ereignisse, die dort stattfinden, mit einer Verzögerung von 25000 Jahren mitbekommen - wenn überhaupt.

Da man auch keine Raumsonde dorthin schicken kann, sind wir darauf angewiesen, diesen Teil des Universums mit Teleskopen zu beobachten. Da Licht auf diese Entfernung aber ein unscharfes Bild liefert, wissen wir fast nichts über diesen Teil des Universums.

Und ich rede über die der Erde am nächsten liegende Galaxie und nicht über eine, die weit von der Erde entfernt ist!

Bereits an diesem einfachen Beispiel siehst du, dass es für die Menschheit völlig unmöglich ist, alles zu wissen.

PascalMondkind 28.05.2015, 11:27

Anderseits hätten die Menschen von früher auch nicht gedacht, dass es mal das Internet geben würde.

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Religion ist ein "Trick" des Menschen, das Unerklärliche erklärbar zu machen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es den Zeitpunkt, an dem "die Menschheit wirklich ALLES weiss" niemals geben wird - die Menschheit hat schon oft geglaubt, alles zu wissen und wurde dann eines besseren belehrt. Daher wird es immer Unerklärliches und damit immer Platz für Religion geben.

Und: Ist nicht der GLAUBE, alles zu wissen, oder alles wissen zu können, nicht auch eine Art Religion? ;-)

Das kommt doch darauf an was wir herausfinden.
Wir wissen jetzt nicht alles, werden wahrscheinlich nie alles wissen.
Aber nehmen wir mal an, du findest irgendwann, wenn es nur noch Atheisten gibt in 1 Million Jahre heraus das alles in jeder Religion wahr ist.

Du nimmst an alles zu wissen beinhaltet das Wissen das Religion falsch ist.

Sokrates wäre nicht happy. (auch eine Annahme, von etwas das ich nicht weiss).
PS ein Buddhist hat mal eine gute Analogie gemacht von dem was du "weisst".
Schliesse deine Augen, und stelle dir die Welt (vor dir) vor ohne alles was vom Menschen gemacht, berührt und verändert worden ist.
Alle Autos, Gebäude, Schiffe, Alle Bücher,

bis nur noch Flora und Fauna auf der Erde sind.
Ist irgendetwas das du gelernt hast noch da?
Von welchem Wissen kannst du also ausgehen das es die Wahrheit ist ausser von dem was du für dich selber heraus gefunden hast?

Das hast du aber ganz schön verallgemeinert! Was heißt hier, die Religion und der Rest der Gesellschaft?

Meinst du das Christentum? Ich würde sagen, ja, die Christliche Kirche verliert in Europa Mitglieder, weil hier die Menschen ein Wissenschaftliches Weltbild in der Schule begebracht bekommen. Wir lernen scheinbar, wie das Universum funktioniert und Platz für einen Gott sehen darin immer weniger Leute.

Zu deiner Frage: Glaubst du wirklich, die Menschheit weiß irgendwann wirklich ALLES? Du meinst vermutlich diese Weltformel. Aber ich denke, auch die wird die Existenz eines Gottes oder eines überirdischen Wesens nicht ausschließen. Man kann eben weder einen Gott, noch das Nichtvorhandensein eines Gottes beweisen. Zum Beispiel könnte es immer sein, dass irgendeine kosmische Intelligenz sich dieses Universum ausgedacht hat und wir quasi nur Figuren in einer Geschichte sind (-> lies mal "Sophies Welt").

Regeln in Religionen, die der Vernunft oder wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen werden sich aber denke ich trotzdem häufig nicht halten, wenn die Menschheit zunehmend gebildeter und wissenschaftlich aufgeklärter wird.

Es könnte aber natürlich auch sein, dass diese Entwicklung richtung immer bessere Technik und neue Erkenntnisse irgendwann endet und die Welt im Krieg versinkt. Dann wissen die Leute z.B. (extremes Beispiel) nicht mehr, dass die Welt rund ist, weil es ihnen einfach keiner beigebracht hat.

So da hab ich einfach mal meinen Gedankenfluss zu deiner Frage aufgeschrieben. Keine Garantie, dass alles Sinn macht :D

LG,

Marghytis

Mark1616 29.05.2015, 02:13

Es ist ein und derselbe Grund warum immer noch soviele Menschen an ein von Menschen niedergeschriebenes Märchen glauben. Sie haben es in der Schule beigebracht bekommen, sie sind damit aufgewachsen und sie kannten nicht anderes! In einer noch aufgeklärteren Zukunft werden wir das indoktrinieren unserer Kinder, die solche Dinge noch nicht kritisch hinterfragen können, als eins der größten Verbrechen der Menschheit sehen.
Die Menschheit ist auf dem besten Wege irgendwann alles zu wissen. Wir bewegen uns darauf zu und werden es zwar wahrscheinlich nie erreichen, aber wir werden dem immer näher kommen. Momentan wissen wir das die Schöpfungsgeschichte, oder die Sinntflut wie sie in der Bibel erzählt wurde nie passiert sein kann. Wir wissen das es so etwas wie Zauberei, oder andere "übernatürliche" Dinge nicht geben kann. Es gibt Naturgesetze die unter unseren Lebensbedingúngen nicht übertreten werden können.
Der Beweis muss eher für einen Gott getroffen werden, so wie es üblich ist. Wenn jemand etwas behauptet, dann muss er auch einen Beweis dafür erbringen? Was ist der Beweis für Gott? Derselbe wie für Allah, Anubis, Zeus oder Kronos. Es gibt keinen, außer unbestätigten Schriften die über die Existenz eines Wesens schreiben. Die Bibel ist ein uraltes Mörchen, das noch nie vor deren eintreffen eine richtige Prophezeiung hervorgebracht hat. Wie viele biblische Weltuntergangspropheten gab es mittlerweile eigentlich schon?

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Ach, es gibt so viele Gläubige, die schon das nicht interessiert, was wir jetzt wissen...

Abgesehen davon, daß ich "alles wissen" für kaum erreichbar halte, wird sich auch die Welt der Religionen weiterentwickeln. Allein die Zahl der Glaubensrichtungen heute und die der "ausgestorbenen" Religionen vergangener Kulturen zeigt doch, wie gut der Mensch in der Lage ist, die Organisation eines gemeinsamen Glaubens an unterschiedliche und sich verändernde Lebenswelten anzupassen. Das passiert auch heute. Zudem schließen sich Glaube und Wissenschaft für viele auch aus.


Jerne79 28.05.2015, 02:55

Öha!

Zudem schließen sich Glaube und Wissenschaft für viele auch aus.

...hätte lauten sollen:

Zudem schließen sich Glaube und Wissenschaft für viele nicht aus.

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Davon abgesehen, dass das nie eintreten wird... es gibt genug bedeutende Physiker und warscheinlich auch andere Wissenschaftler, die Agnostiker, Pantheisten oder sogar Christlich (sicher auch andere Religionen) waren oder sind... die Antwort ob es einen Gott oder irgendwas in der Art gibt meiner Meinung nach nie gegeben werden können. Ach und meiner Meinung nach machen sich unwissende Atheisten genauso lächerlich wie fundamentale Christen :x

Du nimmst an, dass es keinen Gott gibt. Aufgrund dieser Annahme, kommst du zum Schluss, dass am Tag X die Religion sterben wird. Ich hingegen habe genau die andere Annahme. Gott gibt es. So halte ich es für sehr wahrscheinlicher, dass an jenem Tag X, alle glauben werden.

Deine Frage kann nur beanrwortet werden, wenn man Annahmen über das Wissen trifft, welches wir finden werden. Da dies alles nur Annahmen sind, sind unsere Voraussicht auf jenen Tag nutzlos.

Mal abgesehen davon, dass man nie alles wissen wird - Wissen hat nichts mit Religion zu tun. Glaube widerspricht nirgends der (Natur-)wissenschaft; es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Dinge: Wissenschaft trachtet nach der Erkenntnis der Realität, Glaube nach der Erkenntnis von Wahrheit. Beides steht gleichwertig nebeneinander. Wer das vermischt, zeigt, dass er von beidem keine Ahnung hat :-)

Wir werden nicht alles wissen, niemals.

Machen wir es fest am Beispiel Entstehung des Universums.

Derzeit experimentalphysikalisch belegt hat man bis auf eine 12 Billionstel Sekunde nach diesem Ereignis, was man Urknall nennt.

Das Universum in einer Größe eines Fußballes, soweit weiß man schon.

Alles davor, also die Expansion aus einer immens kleinen Singularität heraus ist eine Theorie, nicht belegt letztlich, jedoch die wahrscheinlichste Sache aufgrund der bisherigen Daten.

Aber selbst wenn man das weiß, stellt sich die Frage, wie entstand diese Singularität, was war davor.... und davor.... und davor...... etc.

Man wird also nie alles wissen.

Und so wird es immer Leute geben, die genau in diese Lücke ihr imaginäres Wunschphantom setzen und es bitterlichst verteidigen. Dabei vergessen sie:

"...Wer Gott als den "großen Gott der Lücken" hinzuzieht, um Dinge zu erklären, die er ansonsten nicht erklären kann, hängt einem Götzenbild an, das sich kaum von der Anbetung des Goldenen Kalbs unterscheidet, von dem die Bibel berichtet..."

(George V. Coyne, Jesuit und Leiter der päpstlichen Sternwarte, 1934 - ).

Kommt noch hinzu, dass viele Leute aufgrund mangelnder Beschäftigung mit dem Thema, das schon etwas kognitive Anstrengung erfordert, dies eher anzweifeln zugunsten einer leicht verständlichen Story über Geisterchen und Götterchen negieren und diese massiv verteidigen und alles andere Ausblenden und gar als falsch deklarieren, weil nicht sein darf was nicht sein kann.

"Kindliche Wundermärchen über Wandeln auf dem Wasser und Wiederauferstehung eines Toten werden um so eher als Wunder geglaubt je weniger die eigene Bildung dazu befähigt, die tatsächlichen Wunder des Mikrokosmos des Universums und der unendlich komplizierten Systeme des Lebens auch nur annähernd als solche wahrzunehmen".

(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker u. Schriftsteller 1742 - 1799)

Kommt noch hinzu, dass mana uch kognitiv in der Lage sein muss, diese Dinge zu verstehen, was viele nicht sind.

"Sie glaubt an Gott, aber sie glaubt auch, dass das Radio wegen der winzigen Leute darin funktioniert".
(Woody Allen, amerikan. Schauspieler u. Regisseur, *1935)

Kommt hinzu, dass dies alles auch noch forciert wird, denn eine Religion ist nichts anderes als ein perfides Konstrukt zur Volksverdummung und Massenlenkung. Wan wird von Seiten der Mächtigen auf dieses nicht verzichten wollen, zu einfach ist es doch, durch Märchen verklärte Leute zu manipulieren und so zu lenken, wie und wo an sie haben will, duckmäuserisch, anpassungsgewillt, pflegeleicht und abwaschbar.

"Je religiöser ein Mensch, desto mehr glaubt er; je mehr er glaubt, desto weniger denkt er; je weniger er denkt, desto dümmer ist er; je dümmer er ist, desto leichter kann er beherrscht werden. Das gilt für Sektenmitglieder ebenso wie für die Anhänger der großen Weltreligionen mit gewalttätig intolerantem "Wahrheits"-Anspruch. Dagegen hilft, auf Dauer, nur Aufklärung".
(Adolf Holl, Religionssoziologe)

Die Religion am Ende?

Nein, sicherlich (und leider) nicht. Es wird immer Lenker geben, welche sich ihrer bedienen und es wird imme Schafe geben, die ihrem Schäfer tumb hinterher trotten wollen.

PascalMondkind 29.05.2015, 18:48

Und du weisst, dass wir niemals alles wissen werden, weil...

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fastlink 10.06.2015, 03:12
@PascalMondkind

... weil immer noch eine Frage offens ein wird.

Was war zum Zeitpunkt der Entstehung des Universums?

Und davor?

Und davor?

Und.......

Diese Reihe hört niemals auf.

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soweit wird es nie kommen :D früher im mittelalter dachten die menschen auch, dass die erde eine Scheibe ist und waren sich da relativ sicher, die Welt im großen und ganzen verstanden zu haben. heute wissen wir dass die erde rund ist, wissen über physik und was weiß ich alles bescheid, aber letzendlich ist das nur ein bruchteil des universums, ein winziges mosaikstück von etwas riesigen. bevor die menschheit ALLES verstanden hat, wird es sie wahrscheinlich garnicht mehr geben..

Franz1957 28.05.2015, 01:57

Es ist ein bißchen anders. Früher, im 19. und 20 Jahrhundert dachten die Menschen, daß die Menschen im Mittelalter gedacht hätten, daß die Erde eine Scheibe sei. Und sie waren sich ziemlich sicher, ganz entscheidend viel mehr zu wissen als die Menschen des Mittelalters.

Worauf sie nicht kamen, war, daß sie einfach einem Glauben anhingen: Sie glaubten es denen, die das behauptet hatten. Sie glaubten es deshalb, weil dieser Glaube ihnen erlaubte, sich größer zu fühlen, als sie wirklich waren.

Daß dieser größenwahnsinnige Glaube inzwischen wieder auf dem Rückzug ist, ist vielleicht der wichtigste echte Wissensfortschritt unserer Tage.

http://de.wikipedia.org/wiki/Flache\_Erde


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Es ist dem Menschen nicht möglich alles zu wissen. Alleine weil es Dinge gibt, die wir gar nicht begreifen können. Aber würden wir tatsächlich alles wissen, wäre Religion entweder Geschichte oder es gäbe eine tatsächlich richtig liegende Religion. Aber an sich erklärt Religion eben genau das, was wir nicht wissen können...zumindest in Teilen.

PascalMondkind 28.05.2015, 11:33

Vom JETZIGEN Standpunkt aus können wir noch nicht alles wissen.

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Hallo,

erstens glaube ich nicht, dass der Tag X kommen kann, wo wir alles wissen. Das wäre so, als könnten wir nur annähernd sagen wie viele Sterne es im Universum gibt. Die Zahl wird auch immer wieder angepasst.  In der Technik wissen wir durchaus viel. Aber im Grunde wissen wir doch eher sehr wenig.

AlbatrossFLIGHT 29.05.2015, 16:57

Einmischer, deine Antwort zeugt von großer Klugheit

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Alles zu wissen ist ein Traum des Menschen, aber man kann nie alles wissen, das ist nicht möglich. Keiner weiß ob in unserem Körper nicht doch noch irgendwas ist was die Forscher nur noch immer nicht entdeckt haben, was vielleicht Rückschlüsse auf unsere Entstehung gibt. Glaube stirbt nie aus, es gibt sehr viele Menschen die an die Evolution glauben, aber auch fest davon überzeugt sind, dass der Urknall von Gott ausgeht.

Was passiert mit der Religion, wenn wir wirklich alles wissen?

Je mehr wir erkennen, desto mehr erkennen wir, was wir noch nicht erkennen. Hat mit Religion nichts zu tun.

Ich habe mir mal Gedanken darüber gemacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es schon jetzt der Fall ist, dass die Religion und der Rest der Gesellschaft sich immer weiter voneinander "entfernen".

Richtig. Weil wir immer mehr wissen. Dieses Wissen ersetzt Religion.

Wie wird es wohl am Tag X sein, wenn die Menschheit wirklich ALLES weiss?

Den Tag, und daran glaube ich, wird es nicht geben. ;)

Muss die Religion dann den Geist aufgeben?

Nein, dies sollte sie viel eher tun. Wird sie aber nicht, da gibts ein übermächtiges Beharrungsvermögen.

Wenn der Mensch ALLES Wissen das es gibt hätte, warum sollte es dann keine Religion mehr geben? Es würde sicherlich kein religiösen Pluralismus mehr geben, weil man dann doch weiß welcher der richtige Weg zu Gott ist. Leute die nun schon meinen es gäbe doch gar keinen Gott sollten sich klar werden dass sie noch nicht einmal ein Prozent allen Wissens haben, ist es nicht wahrscheinlicher dass Gott sich in den verbleibenden 99 % befindet? http://www.dornbusch.at/phplib/webaMedia.php?file=/Downloads/Ist_die_Bibel_Wahrheit.pdf&basepath=D:/WEBppliance/Sitedata/Domains/dornbusch.at/ROOT/Inetpub/wwwroot/media_db

Nun, wenn wir eines Tages "wirklich alles wissen", dann werden wir auch wissen, was es mit der Religion auf sich hat, ob es Gott gibt oder nicht.

Wenn es Gott nicht gibt, dann ist die uns heute geläufige Form jedweder Religion, zu glauben ohne zu wissen, vollkommen erledigt.

Wenn es Gott gibt, dann wird "Religion" einen enormen Stellenwert im Leben der Menschen zurückgewinnen und werden sich alle Religionen auf diesen einen Gott ausrichten.

Wenn es eine andere Form von "höherem Wesen" als Gott, wie wir ihn uns vorstellen, gibt, dann ist aus heutiger Sicht nicht abzuschätzen, was wirklich geschehen wird.

MfG

Arnold

Selbst wenn in der Zukunft jedes Wissen vorhanden ist (was niemals eintreten wird), ist es doch zuviel für einen Menschen, ein Mensch allein kann nicht alles wissen. 

Hinzu kommt, dass die meisten Menschen geistig sehr faul sind. Das heißt, es werden immer Wissenslücken übrig bleiben, in denen sich Religion einnistet. Man muss sich nur mal anschauen wie viele Menschen immer noch die Evolutionstheorie ablehnen, obwohl sie eindeutig stimmt. Das Wissen ist bereits da,  nur nicht der Wille sich damit auseinanderzusetzen. 

mojoy 28.05.2015, 01:06

Oh bitte es gibt genug Dinge die an der Evolutionstheorie eindeutig widerlegbar sind... es ist ein Fortschritt gegenüber "Gott hat die Welt in 7 Tagen erschaffen " aber deswegen doch nicht eindeutig richtig...

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CalicoSkies 28.05.2015, 01:10
@mojoy

Wenn du es schaffst, auch nur einen dieser Punkte schlüssig und eindeutig in einer naturwissenschaftlichen Abhandlung zu widerlegen, dann ist dir der Nobelpreis sicher.

Wenn du dich auf Argumente anderer beziehst, betrachte die Quelle kritisch - handelt es sich um Kreationisten ala Werner Gitt oder Konsorten, dann kannst du diese Argumente vergessen :)

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Oizymusic 28.05.2015, 01:19
@mojoy

Ja jetzt bin ich auch gespannt, nenne uns doch bitte eines dieser widerlegbaren Dinge. Bin gespannt wie ein Flitzebogen!

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Popys 28.05.2015, 01:37

Gerne, die Evolutionstheorie ist eine THEORIE und kein BEWEIS. Jetzt will ich mein Nobelpreis.

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CalicoSkies 28.05.2015, 01:48
@Popys

Du hast damit nur demonstriert, dass du nicht verstanden hast, was eine Theorie ist - die Gravitationstheorie ist nämlich auch eine Theorie :D

An erster Stelle ist dazu zu sagen, dass das auf der einen Seite zwar zutrifft, auf der anderen Seite aber eher ein 'Kompliment' für die Evolutionsforschung ist. Theorien sind nämlich das sicherste, was die Naturwissenschaft erreichen kann. Ein Mehr an Erkenntnis ist einfach nicht möglich. So gesehen stehen Theorien, die im Rahmen einer Evolutionsvorstellung entwickelt wurden, in einer Reihe mit Theorien wie der des Elektromagnetismus oder der Himmelsmechanik. Die üblichen Schöpfungslehren dagegen sind, wissenschaftstheoretisch gesehen, nicht einmal Theorien, weil sie keine prüfbaren Voraussagen machen.

Wichtiger ist aber ein weiterer Gesichtspunkt. Evolution in dem Sinn, dass es eine Entwicklung der Lebewesen ohne Einfluss von irgendwelchen Schöpfern gab, ist, wissenschaftstheoretisch gesehen, keine Theorie, sondern ein Paradigma. Darunter versteht man so etwas wie ein Weltbild. Als solches ist es ein Deutungsschema für Fakten und kann durch selbige nicht widerlegt werden, da es begründet, was in diesem Weltbild überhaupt ein Fakt ist.

http://www.waschke.de/twaschke/gedank/diskuss/theorie.htm

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Oizymusic 28.05.2015, 02:17
@Popys

"Gerne, die Evolutionstheorie ist eine THEORIE und kein BEWEIS. Jetzt will ich mein Nobelpreis."

Meine Damen und Herren, sie sahen: Der Grund dafür, wieso wir trotz allem verfügbaren Wissen immer Unwissen auf der Welt haben werden. Die Inkompetenz, Wissen zu begreifen.

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 Im allgemeinen verstehen die Menschen unter dem Wort Religion eine soziale Religion, nicht was es eigentlich bedeutet, nämlich ”Re” zurück und ”ligio” (von lateinisch ”legare”) binden. Sie denken nicht einmal im Traum an diese Bedeutung. Verbindung zu Gott.

Genau genommen braucht es die Religion sowiso nicht.  Sie sollte eigentlich als Sprungbrett zu Gott dienen. Aber stattdessen entzweit sie die Menschheit. Was wir aber zwingend brauchen um das Bewusstsein und das höhere Bewusstsein zu erlangen ist ein Gottmensch. Jemand der Gott schon verwirklicht hat und uns den Weg zeigen kann. Wenn wir alle Bewusst sind und das höhere Bewusstsein (Selbsterkenntnis und Gotterkenntniss) erlangt haben braucht es die Religion nicht und auch die Erde nicht mehr. 

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