Was passiert mit den Elektronen bei der Redox-Gleichung?

3 Antworten

Erst mal "passiert" bei einer Gleichung gar nichts.
Eine Gleichung beschreibt nur, was im echten Leben passiert.

Und ich bin kein Deutschlehrer, auch kein verhinderter.
Bei dieser Frage verstehen noch alle, was du gemeint hast, bei einer der nächsten nicht mehr, weil du dich falsch ausgedrückt hast.

Aber primär will ich dir natürlich chemisch antworten.

Schau dir doch mal das Nitrit-Ion an.
Das hat ein freies Elektronenpaar.
Das abgegangene Oxid (ist es, rein formal, auch wenn es sich schnell 2 Protonen schnappt und zu Wasser wird) hat jedenfalls beide Bindungselektronen mitgenommen.

Die Elektronen des freien Elektronenpaars kommen also vom Magnesium.

Zugegeben, ich sehe das schnell, weil ich das mal studiert habe.
Und auswendig weiß, dass Stickstoff im Nitrat die OZ +5 hat, im Nitrit aber +3.
Dass also der Stickstoff reduziert wird.

Aber letztlich ist detektivische Feinarbeit gefragt, wo nun genau welche Elektronen herkommen und hingehen.

Bei konzentrierter HNO3 wäre die Reaktion so:

3Mg + 8 HNO3 -> 3 Mg(NO3)2 + 2 NO + 4H2O

Wenn Nitrit vorkommen soll, dann nur über eine Folgereaktion von NO:

Das NO wird an der Luft gleich zu NO2 oxidiert und NO2 disproportioniert in H2O zu HNO3 und HNO2 (wobei Salpetrige Säure im Sauren auch nicht besonders stabil ist...)

Woher hast Du diese Reaktionsgleichung? Da haut was nicht hin. Lies Dir mal den folgenden Versuch durch.

http://netexperimente.de/chemie/24.html

Doch doch, so steht sie im Buch (was nichts heißt); vllt. ist der erste Spiegelstrich des Reaktionspfeiles irreführend? :)

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@SansaStark

Mit verdünnter Salpetersäure würde die Reaktion bei unedlen Metallen wie Magnesium wie folgt ablaufen:

Mg + 2 HNO₃ → Mg(NO₃)₂ + H₂↑

Mit konzentrierter Salpetersäure so, wie im Versuch beschrieben und teilweise auch nach obiger Reaktionsgleichung.

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