Was passiert mit dem Körper wenn man träumt?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das kann verschieden sein,hängt sogar vom Glauben ab,ich stellte mir auch mal dieser Frage und bin auf etwas gestoßen das meine Ansichten zu dem Thema veränderte.Den das Ytartum aus dem Skandinavischen Bereich wie aus dem Südländischen Bereich wie der Buddhismus denken das es möglich ist eine Konjunktionsreise (auch Konjuktitionsreise) mit der Seele zu tätigen.Bei welcher wir in eine andere Dimension aufbrechen und den Körper verlassen.Doch dies kann nur eine Möglichkeit sein,denn während andere für ihre Träume reisen,ist es bei anderen so das sie im Kopf Erinnerungen zusammenbasteln zu einer Geschichte,oder zu etwas wo sie denken das es so passiert.Luzides Träumen und Evatiles Träume machen die Sache dann aber noch schwerer,als es eigentlich schon ist.Beim Luziden Träumen schlafen wir ein und können unsere Welt mit Vorstellungskraft kontrollieren,scheinbar so als würden wir in der Schule während der Lehrer brabbelt davon träumen als würden wir mit unserem Crush etwas schönes unternehmen.Beim Evatilen Träumen heben wir uns ab.Wir sind in unserer Traumwelt und können jeder Zeit wieder aufwachen,hören auch alles um uns herum und spüren den echten,wie den gefälschten Illusionskörper.Es gibt auch Luevale Träume eine Mischung der beiden,denn während wir bei Luevalen Träumen wirklich alles kontrollieren sind Evatile Träume strickt in der Geschichte,nur wir selbst können sie mit Entscheidung ändern.Doch es gibt noch viele weitere Möglichkeiten neben dieser.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Was Du da fragst, kann derzeit niemand vollständig beantworten, denn das ist noch nicht ganz erforscht. Was ich schreibe ist also keine Wissenschaft, sondern nur meine Theorie in Kombination mit ein paar Kenntnissen aus Studien.

Ich persönlich würde die Frage anders angehen und damit beginnen, was im Schlaf noch passiert, außer dass wir träumen. Sind wir krank, brauchen wir den Schlaf, um Zeit für die Bekämpfung zu finden, genauso wenn wir eine Wunde haben, die heilen muss. Wenn Du viel für Schule/Studium/etc. gelernt hast, hilft der Schlaf dabei, das neue Wissen dauerhaft zu behalten, oder Wenn Du emotional verletzte wurdest, geht's dir am nächsten Tag meist etwas besser. Nachts passiert sehr viel, deshalb findest Du bei fast allem irgendwann den Hinweis, dass Schlaf wichtig für den Erfolg ist.

Nun, wenn der Schlaf so sehr hilft und dabei so viel passiert, was tut das Gehirn dabei? Nun, unser Gehirn ist ja nicht nur das bewusste Denkvermögen, ganz im Gegenteil, es steuert jede Kleinigkeit in unserem Körper. Und nicht nur das, es verändert sich permanent, wenn wir etwas neues Lernen, Erfahrungen sammeln oder Freude bei etwas haben, permanent sterben Zellen ab und Neue werden gebildet.

Ich sehe den Unterschied zwischen Wach und Schlafen darin, dass die ganzen unterbewussten Abläufe sozusagen im Sparmodus laufen, wir investieren mehr Energie in den allgemeinen bewussten "Betrieb", der Bewegungsapparat, das bewusste Denken, etc. Nachts ist es genau umgekehrt, die bewussten Bereiche sind inaktiv oder sehr stark reduziert, wir bewegen uns kaum, der ganze Körper fährt in einen Ruhemodus, sodass mehr Energie für alle anderen Dinge bleibt. In der Zeit kann der Körper alles in die Erneuerung stecken und das Gehirn noch stärker überarbeiten.

Das würde auch zu den bisherigen Erkenntnissen bzw. Theorien passen, dass unsere Träume die Verarbeitung von Erfahrungen, Gefühlen, Bedürfnissen, etc. sind.

Vielleicht werden nachts die Erinnerungen vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis geschaufelt, dabei filtert es alle unwichtigen Informationen raus. Vielleicht legt es auch woanders eine Art abstraktes Abbild davon ab um die eigentliche Erinnerung leichter wiederfinden zu können. Mit der Zeit trainieren wir aber auch einzelne Hirnbereiche, vielleicht merkt sich unser Hirn über den Tag in einer sehr abstrakten Form, welche Bereiche wie stark genutzt wurden und nachts geht es diese "Notizen" durch um die entsprechenden Bereiche auf- bzw. abzubauen.

Parallel dazu könnten nachts auch Pläne und Konzepte entstehen. In unserer Vorstellung können wir Fehler machen und wenn das langsame logische Denkvermögen nicht ausbremst, hat man ganz schnell ein paar wilde Ideen durchprobiert. Die Idee, die dabei am besten aussieht, die bleibt uns dann im Gedächtnis und wir erinnern uns am Morgen daran - uns stellen vielleicht fest, dass es Blödsinn ist.

Alles in allem würde ich vermuten:

Unser Traum ist eine Art Darstellung der Aktivitäten in unserem Gehirn, während es den Körper aufräumt, repariert, die einzelnen Hirn-Areale überarbeitet, Erinnerungen speichert, etc.

Dabei geht es aber nicht nur um den Traum, an den Du dich erinnerst. So ein Traum ist sehr schnell vorbei, er kommt dir nur länger vor. Nachts träumst Du sehr viele Träume, kannst dich aber im besten Fall nur an sehr wenig davon erinnern.

 

Im Schlaf läuft das Gehirn in einem anderen Modus als im Wachzustand. In der relativen Sicherheit des Schlafes kann das Gehirn sich von der Außenwelt zurückziehen und sich um andere wichtige Aufgaben kümmern. Es beginnt aufzuräumen und Dinge zu erledigen die liegengeblieben sind - unvollendete Gedanken, unerfüllte Wünsche, Erfahrungen die konsolidiert werden müssen, Pflege des Gedächtnisses, usw.. Das ist eine sehr wichtige Funktion ohne die wir nicht funktionieren könnten. Ohne zu träumen leiden Menschen zunehmend an Konzentrationsschwäche, Gedächtnisverlust und werden irgendwann wahnsinnig.

Im Schlaf wird das Hirn von anderen (elektrischen) Wellen durchzogen, als wenn wir wach sind.

Zum sehen gehören drei Teile: das Auge, der Sehnerv und die Zentren im Hirn, die den Input aus dem Sehnerv verarbeiten.

Beim Träumen arbeiten diese Zentren im Hirn, ohne dass sie Input aus dem Sehnerv bekommen.

Etwas ähnliches passiert auch, wenn du dir etwas visuell vorstellst.

d.h. du arbeitest sozusagen mit einer "Bibliothek" von Bildern, die du schon im Hirn gespeichert hast... Aber die kann das Hirn sozusagen frei kombinieren...

Ich persönlich träume fast nie, habe vor allem auch praktisch nie Albträume. Als Kind hatte ich Träume und Albträume.

Ich denke, dass die Abwesenheit von Albträumen unter anderem auch der Tatsache zu verdanken ist, dass ich keine Kriminal- oder Gruselfilme anschaue...

Ouh, das ist ein echt langes Thema.

Ich würde bei dieser Antwort gerne auf einen Beitrag weiterleiten:

Wenn du Netflix hast, würde ich dir dann "explained" anschauen, dort gibt es eine Serie "Explained Kopf" - eine Folge dreht sich um die neurologischen und psychischen Aspekte der Träume. Auch, was genau im Kopf passiert

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