was passiert mit dem Arbeitszeitkonto, wenn man in der probezeit kündigt?

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7 Antworten

Was mit den Stunden auf dem Arbeitszeitkonto passiert, ist allein Deine Entscheidung. Da Du bei Deinem Sklaventreibern sowieso nur die Kündigungsfrist von 2 Wochen hast, würde ich den Resturlaub und die Stunden erst mal nehmen und was übrig bleibt, auszahlen lassen. Du hast auf jeden Fall Anspruch auf Abgeltung - egal ob abbummeln oder auszahlen lassen.

Ich hoffe, Du hast eine neue Arbeit in Aussicht und kannst anschließend gleich woanders anfangen. Wenn nicht, bekommst Du von Der Arbeitsagentur erst mal eine 3monatige Sperre. D. h.: kein Geld, aber die Anspruchsdauer verkürzt sich trotzdem. Selbst kündigen ist immer von Nachteil.

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Das kommt auf die Zeitfirma an. Wenn Du noch bis zum Ende der Kündigungsfrist arbeiten sollst, bekommst Du den Urlaub und die Stunden vom Zeitkonto ausbezahlt. Es kann auch sein, dass Du einen Teil der Stunden und/oder den Urlaub nehmen sollst. Verfallen werden Deine Stunden auf keinen Fall.

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Also ich hoffe erstmal "für Dich", dass Du nicht kündigst, wenn Du noch keine andere Stelle in Aussicht hast, denn das weißt Du ja was dann käme. Wenn Du in der 2-wöchigen Kündigungsfrist durchweg arbeitest, muss Dir die Firma alles auszahlen,andernfalls könnten sie Überstunden abziehen, um die einsatzfreie Zeit auszufüllen.

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Gelten die gesammelten Stunden als Überstunden? Dann sind sie entweder abzubauen oder (in 2 Wochen zusammen mit den Urlaubstagen nicht schaffbar) auszuzahlen.

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Kommt drauf an was dir lieber ist - Auszahlen und dadurch ggf. Mehr Arbeitslosengeld oder Rente haben oder Abfeiern. Jedenfalls darf der Arbeitgeber nicht einseitig bestimmen, dass du diese Stunden nehmen musst, ist kein Einsatz dann sowieso nicht.

Solltest du allerdings Urlaub beantragen, dann hat das Abfeiern der Stunden Vorrang vor der Auszahlung!

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Bist du sicher, dass du 2 Wochen Kündigungsfrist hast? Die ZAF haben Tarifverträge, die in der Probezeit idR deutlich kürzere Kündigungsfristen beinhalten. Hast du weniger als 2 Wochen, riskierst du u. U. eine Gegenkündigung.

Urlaub muss vor dem Vertragsende gewährt und genommen werden. Ist das aus betrieblichen Gründen nicht möglich, muss er gem. § 7 BUrlG ausgezahlt werden.

Zeitkonten werden ebenfalls in den Tarifverträgen die für die Zeitarbeit gültig sind, gesondert geregelt. Verloren gehen dürfen die Stunden allerdings nicht. Ob sie in Freizeit gewährt oder ausgezahlt werden, liegt meist im Ermessen des AG.

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Kommentar von stelari
31.03.2012, 14:19

Bist du sicher, dass du 2 Wochen Kündigungsfrist hast? Die ZAF haben Tarifverträge, die in der Probezeit idR deutlich kürzere Kündigungsfristen beinhalten.

Dann solltest du dich mal in diese Tarifverträge einlesen - mit Beginn des 4. Monats ist die Kündigungsfrist 2 Wocehn.

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Das ist ganz einfach im Arbeitsrecht geregelt.

Du kündigst selbst !!

Du hast Anspruch auf Urlaub der wird dir gewährt in der zeit der Kündigungszeit.

Beispiel Kündigung zum 30 April und du hast noch 3 Tage Urlaub dann bekommst Du die normalerweise die letzen 3 Arbeitstage.

Die Überstunden, können vom Arbeitgeber bestimmt als Urlaub angerechnet werden und Du bekommst entsprechend mehr Urlaub

Der AG kann dies ablehnen dann werden dir die Überstunden ausgezahlt..

Verloren sind die niemals.

Dir steht eine Abrechnung zu wie die Überstunden verrechnet worden sind. Auch wie viel Urlaub du erhalten hast.

mfg

Frank

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