Was passiert mit Boden und Pflanzen bei zu starker Kalkung( zu starkem Kalkgehalt)?

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2 Antworten

 Kalkzufuhr erhöht den pH-Wert. Es gibt Nährstoffe, die bei einem zu hohen pH-Wert - mehr als ca. 8 -  für die Pflanzenwurzeln schlechter verfügbar sind. Dazu gehören die Hauptnährstoffe Kalium und Magnesium sowie die Spurennährstoffe (schon bei mehr als 7) Eisen, Mangan, Kupfer und Zink.

Bei Kaliummangel verfärben sich alte Blätter schwarz, rollen sich ein und vertrocknen. Bei Magnesiummangel werden bei älteren Blättern die Blattspreiten heller und es entstehen nekrotische Flecken.

Bei Mangel von Spurennährstoffen entstehen ähnliche Schadsymptome, allerdings mehr an den jungen Blättern.

Der verträglichste pH-Wert liegt im Durchschnitt im schwach sauren Bereich, bei ca. 6,8.

Kalk im Boden ist wichtig für die Krümelstrukur, allerdings beschleunigt Kalk auch die Mineralisierung von Humus. (Deswegen darf man einem Komposthaufen auch niemals Kalk zugeben, weil sonst Mineralstoffe schon vor der Ausbringung verloren gehen können).   Langfristig wird also Humus abgebaut und sollte wieder regelmäßig zugeführt werden.



Durch Kalkung erhöhst du den ph Wert des Bodens, dadurch kannst du eine Versauerung des Boden verhindern.
Bei den Pflanzen ist es so dass jede einen ph "Wohlfühlbereich" hat in dem sie gut wächst, den man z.B. durch Kalken erreichen kann.

Die frage war was bei ZU STARKER kalkung passiert :D

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Dadurch können Pflanzen die das nicht gewohnt sind nur noch schlecht wachsen bzw. gehen ein

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