Was passiert mit Ausländern, die keinen Nachnamen/Familiennamen haben?

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3 Antworten

Das ist ein typischer Sergei Müller (*1.1.1979) :-P

Es gibt einige Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion und dem heutigen Russland, die keine Papiere besitzen. Vor allem der Norden des Landes ist was Geburtsurkunden etc. angeht nicht sonderlich weit. Dort werden immer wieder Kinder geboren, die nicht gemeldet werden. Es werden also auch nirgends Papiere für diese Kinder ausgestellt.

Da in dieser Gegend der Geburtstag offenbar keine große Rolle spielt, wissen diese Menschen auch nicht, wann sie geboren sind. Wenn diese Menschen nun in jungen Jahren von den Eltern getrennt auswandern, dann ist ihnen ihr Nachname ebenfalls nicht geläufig (man hat ihn innerhalb der eigenen Familie ja auch nie gebraucht - und mehr als die Familie hat man im Norden vielleicht nie kennen gelernt).

Und genau diese Leute, die nur einen Vornamen haben, bekommen in Deutschland dann einen Nachnamen (zumeist: Müller) und ein Geburtsdatum (oft der 1.1.19XX).

Es gab wohl einmal eine Zeit, in der der Name Sergei sehr beliebt war. Und so heißen heute sehr viele Menschen aus dieser Gegend in Deutschland Sergei Müller und sind am 1.1.1979 geboren.

Ich hoffe das beantwortet deine Frage ein wenig ;-)

Mikkey 09.03.2014, 14:00

Also wird Arne Sigurdson (= Arne, Sohn von Sigurd) aus Island in Deutschland zu Arne Müller?

Tut mir leid, aber das halte ich für schlichtweg unmöglich.

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Jemand, der keinen Nachnamen hat, wird auch keine Papiere besitzen, die es ihm erlauben würden, in Deutschland einzuwandern. Insofern stellt sich deine Frage erst gar nicht.

Grinzz 09.03.2014, 03:38

Ach was...

Schau dir doch all die Flüchtlinge aus Afrika an. Meinst du ernsthaft, die haben alle Papiere um nach Europa einzureisen? Und wer einmal in Europa ist, kann auch (wegen der offenen Grenzen) blitzschnell nach Deutschland kommen...

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Arne Sigurdson würde zu überhaupt nichts. Der hat ja schon einen Namen.

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