Was passiert in Psychiatrien?

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6 Antworten

Du bekommst verschiedene Therapien.

In der Regel Ergotherapie, Kunsttherapie, Körper-/ Bewegungstherapie, je nach Krankheitsbild auch noch andere. Einmal in der Woche hat man ein Einzelgespräch.

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Verschiedene Teraphieformen werden dir dort angeboten, je nach Krankheit. Gruppengespräche und Einzelgespräche, alles was halt zu einer Genesung beisteuern kann.

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Liebe/r Loveloveyou,

eine Psychatrie kann man sich im Akutfall wie eine Art Krankenhaus vorstellen. Viele kommen über die Notaufnahme dort hinein. Die Psychatrien arbeiten vor allem mit dem medikamentösen Konzept. Heißt, dass man vor allem dort ist, um bestimmte Medikamente verabreicht zu bekommen. Halt da im Regelfall nicht viel von, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Manchmal gibt es dort auch so etwas wie Ergotherapien (Gestalttherapie). Eher seltener findet man dort Gesprächstherapien. Leider. Sollte es also über eine medikamentöse Behandlung hinaus gehen, so wäre hier eine psychosomatische Station naheliegender. Eine gesteigerte Form von einer psychosomatischen Klinik/Station ist dann die Reha. Auch hier gibt es Kliniken, die sich auf psychische Patient*innen eingerichtet haben.


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depressivekunst 17.06.2017, 13:26

das ist nicht richtig. auch in der Psychiatrie erhält man regelmäßig Therapien und Einzelgespräche. weniger Gespräche und Therapien, etc gibt auf der geschlossenen Krisenintervention Station. und dann gibt es noch die Möglichkeit, dass Patienten lediglich zur medikamentösen Einstellung aufgenommen werden. es stimmt schlicht und ergreifend nicht, dass es in der Psychiatrie fast nur um Medikamente geht.

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Camomilla 17.06.2017, 13:26
@depressivekunst

;-) Ne, dafür kenne ich einfach zu viele...in verschiedenen Städten. Hab da als Borderliner*in schon einiges durch. 

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depressivekunst 17.06.2017, 13:33

achso das ändert jetzt natürlich alles. vermutlich warst du einfach nie auf einer Therapiestation. Es tut mir leid, aber deine Antwort ist und bleibt falsch.

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Camomilla 17.06.2017, 13:37
@depressivekunst

Doch, war ich, deshalb habe ich meinen Beitrag auch so differenziert geschrieben. Und eine Therapiestation würde ich dann schon als "psychosomatische" Station werten. Zauberwort in der Psychatrie ist immer Tavor. Und das ärgert mich auch sehr!!!

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depressivekunst 17.06.2017, 14:25

ja genau jeder Patient bekommt am besten noch gegen seinen Willen Tavor. ist klar .

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loveloveyou 17.06.2017, 16:02

ich meine wenn jemand depressionen hat , weil er von den eltern geschlagen worden ist  und diese person in eine psychiatrie muss...?

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Camomilla 17.06.2017, 16:30
@loveloveyou

Liebe loveloveyou,

:-( finde gerade schwer Worte, um Dir zu beschreiben, wie blöd Deine Situation gerade ist und es tut mir sehr leid, dass Du solche Erfahrungen machen musstest. Streng genommen, gehörst nicht Du in eine Psychatrie, sondern Menschen, die ihre Kinder schlagen. Nun ist es aber oft so, dass die Kinder "psychisch auffällig" werden und bswp. die Schule schwänzen und viele andere Dinge tun. Diese Reaktionen sind im Grunde genommen, gesunde! Reaktionen auf ein krankes Umfeld. Du reagierst also mit Deinen Depressionen darauf.

Eine Psychatrie kann manchmal ganz gut sein, um zu schauen, wie es Dir wirklich geht. Das heißt, Deine momentane Stimmung wird in einer Diagnose erfasst. Das ist eigentlich etwas sehr Positives, weil  dann können Folgeentscheidungen bspw. seitens des Jugendamtes usw. "leichter" getroffen werden, wenn Du das möchest. Eigentlich brauchst Du keine Psychatrie, sondern ganz viel Liebe und Zuwendung. Wenn es jetzt aber so ist, wie es ist, dann geh den Weg und kämpfe für Dich!

Ich weiß nicht, was Du bisher schon allein unternommen hast, denn Deine Situation zu Hause sollte sich dringend ändern bzw. brauchst Du Hilfe:

Vielleicht gibt es jemanden in Deinem Umfeld, mit dem Du darüber sprechen kannst und der Dich auf Deinem Weg begleitet. Ich denke ich hier an eine Oma, Opa, Tante, Onkel, Vertrauenslehrer*innen, vielleicht auch eine gute Freundin.

Der Kinderschutzbund wird Dir auf jeden Fall helfen: http://www.dksb.de/CONTENT/SHOWPAGE.ASPX?CONTENT=491&TPL=1
Da kannst Du auch einfach anrufen.

Ein ähnliches Angebot bieten die Kinder- und Jugendtelefone unter der Nummer (0800) 111 0 333, allerdings nur von Montag bis Freitag, 15.00 - 19.00 Uhr. Die können Dir weitere Beratungsstellen empfehlen.


Die TelefonSeelsorge ist unter (0800) 111 0 111 oder (0800) 111 0 222 24 Stunden zu erreichen.

Hier findest Du Beratungsstellen in Deiner Stadt. Die Organisation heißt Wildwasser: http://www.wildwasser.de/info-und-hilfe/beratungsstellen-vor-ort/

Du bist nicht allein! Und Du bist wertvoll! Vergiss das bitte nicht. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen alles, alles Liebe! Und Du kannst mich auch anschreiben, wenn Du weitere Hilfe brauchst.

Herzlich




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loveloveyou 17.06.2017, 16:56
@Camomilla

vielen dank für deine antwort! es bin nicht ich die geschlagen wird , sondern meine beste freundin :`(

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Camomilla 17.06.2017, 17:02
@loveloveyou

Dann weißt Du jetzt, was ihr gemeinsam tun könnt. Danke für Deine Kraft und Deinen Mut!

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Es gibt ja nicht "die Psychiatrie".

Es kommt darauf an auf welcher Station du bist, welches Krankheitsbild du hast usw. Danach wird eben deine Therapie abgestimmt und man wird je nachdem ob sich der Zustand verbessert oder verschlechtert auch verlegt.

So pauschal kann man das nicht beantworten.

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depressivekunst 17.06.2017, 13:22

das Konzept der Psychiatrien ist allgemein ziemlich ähnlich. es gibt geringfügige Unterschiede. anders ist das bei Psychosomatischen Klinik speziell für Essstörungen. da gibt es spezielle Konzepte.

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Camomilla 17.06.2017, 13:59
@depressivekunst

Liebe depressivekunst,

es freut mich ja, dass Du so ein lebendiges Menschenwesen bist. Und Du scheinst auch Deine Schwierigkeiten zu haben. Deshalb auch Deine Überzeugung. Und auch das finde ich grundlegend gut. "Spezielle Konzepte" gibt es nahezu für jede psychische Erkrankung. Und richtig ist auch, dass sich die Psychatrien nur "geringfügig" voneinander unterscheiden. Deshalb kam ich auch zu meinem Schluss.

Bei der Beantwortung von Fragen sollte man den höchstmöglichen Wahrheitszustand anpeilen, weil es andere User*innen sonst echt in Sackgassen führt. Denn, und das ist wichtig, Psychatrien sind in erster Linie ein Auffangbecken in Notfallsituationen. Bestenfalls gibt es unterschiedliche Stationen (Affektive Störungen, Suchterkrankungen, Krisenintervention usw.) und das entscheidet der/die Ärzt*in ja auch im Aufnahmegespräch.

Also, vielleicht warst Du tatsächlich auf einer Therapiestation, eine richtige Psychatrie ist aber eine ganz andere Hausnummer!

Alles Liebe Dir!
Herzlich

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depressivekunst 17.06.2017, 14:24

sorry aber jede Psychiatrie hat neben der Krisenintervention und allen möglichen Auffangstationen noch eine Therapiestation. das hat nichts mit richtiger oder falscher Psychiatrie zu tun. das kannst du mir glauben, da ich nicht nur als Patientin, sondern auch beruflich Erfahrung mit diesen habe.

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Camomilla 17.06.2017, 14:29
@depressivekunst

Ach Du, ich möchte nicht mit Dir "streiten". Glaub, was Du glauben möchtest. Und nein! ich habe nirgends geschrieben, dass man gezwungen wird,Tavor zu nehmen. Darüber hinaus, habe ich auch nichts von "richtiger" und "falscher" Psychatrie geschrieben. Die Einordnung hast Du anscheinend vorgenommen. Gesprächstherapien finden seltenst! in Psychatrien statt und darum geht es mir.

Würde Dich bei allem aber wirklich um eine "diplomatischere" Haltung bitten. Vor allem, wenn Du beruflich damit zu tun hast. In diesem Sinne! Alles Gute

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Panzerdampf 17.06.2017, 14:41
@depressivekunst

@depressivekunst

Das klingt doch schon etwas anders als in deiner Antwort. Die Frage war ja was "da so abgeht".

Und ich finde das lässt sich eben nicht so pauschal sagen...die Konzepte/Therapien sind sicher ähnlich aber einfach zu sagen "die und die Therapieformen und Gespräche" find ich etwas einfach und verharmlosend.

Und ja ich kenne ebenfalls beide Seiten sowohl als Patient wie auch Beruflich.

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depressivekunst 17.06.2017, 18:47

wenn du dir mal die restlichen Fragen der FS durchliest, kann man darauf schließen, dass sie auf eine Therapiestation kommen wird. wieso sollte man ihr dann eventuell sogar noch Angst ein jagen indem man die "Horror Geschichten" der geschlossenen aus packt?

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depressivekunst 17.06.2017, 23:29

könnte man tun, um ein Gesamtbild zu erhalten, welches eine aussagekräftige Antwort ermöglicht.

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Camomilla 17.06.2017, 23:37
@depressivekunst

Es geht um ihre Freundin, wozu ich auch einen ausführlichen Beitrag geschrieben habe. Und ich habe Dir auch zu Deiner Frage eine ausführliche Antwort geschrieben, weil es mich sehr wütend macht, wie Du mit anderen Menschen umgehst. Man muss nicht jede Meinung als gottgegeben annehmen, aber durch´s Zuhören kann man eine ganze Menge lernen. Ein wenig mehr Demut stünde Dir gut.

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Panzerdampf 18.06.2017, 00:08
@depressivekunst

So aussagekräftig wie deine Antwort wahrscheinlich...depressivekunst jaja

Leute gibt's...tztztz 😄😄

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Ich würde sagen, das kommt darauf an, weshalb du dort bist.

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da geht es normal zu. was glaubst du, was da passiert.  es wird für dich eine theapie auf dich abgestimmt.

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