Was passiert in der Psychatrie?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Da ich aus genau den selben Gründen, selbst vor kurzer Zeit in der Psychiatrie war, allerdings für 8 Wochen, kann ich ja mal ein bisschen was erzählen. Nicht in jeder Klinik existiert der selbe Ablauf. Bei mir war es so, dass ich 2 mal die Woche Therapie mit meiner Psychologin dort hatte (ganz normale Therapie wie man sie kennt), dann hatte ich 2 mal die Woche Sporttherapie, einmal die Woche Ergotherapie und einmal die Woche Musiktherapie. Ich hätte noch Kunsttherapie wählen können, wenn ich das gewollt hätte. Dann gibt es noch verschiedene Gruppentherapien, ich war in einer, in der man hauptsächlich über Gefühle geredet hat. Den ganzen restlichen Tag gibt es geregelte Mahlzeiten und sonst haben wir eigentlich die meiste Zeit Karten gespielt und so. Natürlich kann sich das total von deiner Klinik unterscheiden.

Guten Tag,

nun in einer Psychiatrie ist immer je nach Stärke der Krankheit unterschiedlich, in den meisten Fällen werden jedoch Therapien zur Förderung des Selbstbewusstsein wie z. B. Ergo Therapie und Gruppentherapie mit Aufgaben zur Bewältigung des Alltäglichen Leben z. B. ein Koch Abend in der Woche und weitere Sachen, falls du von den Psychologen als "nicht Suizidal" eingestuft wirst, hast du wahrscheinlich auch 1 - 3 Stunden pro Tag Zeit in denen du auch Raus gehen Darfst, z. B. in die Stadt etc. pp. und natürlich gibt es auch Einzel Therapien wie z. B. die Musik Therapie und Einzelgespräche mit einem Psychologen etc.

und vergiss nicht, Halt den Kopf Oben, es wird dir nach der Therapie sicherlich besser gehen.

Falls du Interesse und noch paar Fragen hast kannst dich wenn du willst mich in Skype Adden, meine ID ist GamersParadiseEU.

(Ich weiß zwar nicht wie Alt du bist, jedoch bei mir brauchst du dir keine Sorgen machen das ich ein Pädophiler bin etc. pp. bin 17 Jahre Alt/Jung.)

Gruß

Dennis

Hallo

ich erzähle dir mal wie der Tagesablauf bei mir war, es kommt auch darauf an, ob du in einer geschlossen Abteilung bist oder in einer offenen, ich war in einer offenen und in jeder Station gibt es eigentlich andere Regeln.

Ich musste morgens um 7 Uhr aufstehen, mich fertigmachen und dann musste ich noch meinen Dienst machen, ich hatte Tischdienst. Um 7.30 Uhr gab es dann Frühstück und um 8 Uhr musste ich die Klinikschule im gelände besuchen gehen für ein paar Stunden, da haben wir dann Unterrichtsmaterialien für unseren Jahrgang entsprechend bekommen und bekamen auch Hausaufgaben auf. Zwischenzeitlich hatten wir immer mal wieder Pause gehabt und um 11.30 Uhr gab es dann schon Mittagessen, wofür wir wieder auf die Station zurückgekehrt sind. Dann gings wieder ab in die Schule und nach Schulende, normal war so nach 14 Uhr, dann hatten wir immer eine fest geplante Therapie, das hing bei uns vom Wochentag ab, montags hatten wir immer schwimmen gehabt, dienstags hatten wir als Gruppe eine Interaktionsgruppe, da haben wir immer Gruppenspiele eine Stunde lang gemacht und ab 16 Uhr hatten wir dann Freizeit und um 18.30 Uhr gabs Abendessen und danach konnten wir immer Anrufe empfangen. Und gegen 22 Uhr war bei uns dann Bettzeit.

Und zwischenzeitlich konnten wir von der Schule abgemeldet werden, wenn wir Therapie hatten, wie Ergo oder wenn wir ein Gespräch mit dem Therapeuten hatten und einmal in der Woche hatten wir eine Vistite, wo wir unsere Ziele und Wünsche äußern durften.

Hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen..

Also ganz wichtig zu erwähnen wäre schonmal dass du mit suizidgedanken und svv auf jeden fall auf die geschlossene kommst. Da gibts schonmal keine gruppentherapie! Ansonsten ganz normaler geplanter tagesablauf. Halt frühstücken, nach ein paar tagen eingewöhnung schule, mittag, kaffemahlzeit, freizeit also wenn du schon hast ausgang. An besuchstagen eben besuch. Abendessen. Joa freizeit aber drinnen und bei den meisten essgestörten dann noch spätmahlzeit. Gegen 22 uhr dann bettzeit. Nach dem essen sind die toiletten abgeschlossen für meistens 30 minuten. Bei uns in der geshlossenen war die auch morgens zu damit wir nchts trinken konnten für die waage. Bei uns wurden die essgestörten täglich gewogen, alle anderen 1 mal die woche. Jeden morgen dann blutdruck messen und falls du hast tablettenausgabe. Am anfang ( hab magersucht nicht bulimie) durfte ich nichtmal allein duschen weil ich mich ja hätte übergeben können.Ansonsten immer wieder urinuntersuchungen die du abgeben musst wärend dich jemand beobachtet ob du wirklich reinpinkelst oder das mit wasser verdünnst, apfelsaft reinschüttest usw. Duschen durfte ich nach 2 wochen einmal am tag allein ( waschzwang bin 3 mal mindestens duschen gegangen) und wenn ich länger als 20 min gebraucht hab kam jemand dazu, tür durfte ich nicht abshließen. Täglich werden deine arme beine bauch rücken kontrolliert, ob du dich heinlich verletzt hast, wenn ja wird dein ausgang gestrichen. So viel zur geschlossenen... Ach ja wenn du einmal außergewöhnlich fröhlich sein solltest oder dich komish benimmst kommst du in den iso ( isolationsraum) wirst dort angebunden und mit medikamenten zugepumpt. Wenn du untergewicht hast musst du dort auch jeden tag nach jedem essen deine sitzzeit absitzen. Bei offenen ist das logischer weise alles viel lockerer genauso wie bei therapiestationen, aber mit suizidgedanken müssen sie dich erstmal auf die geschlossene schicken. Therapie hatte ich 2 mal die woche, aber bei bedarf so oft ich wollte. Später kam noch 3 stunden kunsttherapie dazu wobei das wohl eher ausnahme war da ich die nur bekommen hab weil ich zu der zeit schon auf der therapiestation sein sollte aber der platz doch noch nicht frei war. Ach ja wir hatten jeden tag ergotherapie die fand ich toll ;) einmal die woche ergo kochen, einmal die woche ergo werken und alle anderen tage erho kosmetik ( haben kosmetika selbst hergestellt) Lg und gute besserung

Joyciefruit 28.06.2013, 12:55

Die diagnose wird vorläufig beim aufnahmegespräch gestellt und dann nach und nach bei der therapie verfeinert. Untersuchungen erstmal komplettuntersuchung unddann immer wenn du was hast, also wenn du zu denen gehst oder so, urin und blutdruck hab ich ja shon oben geschrieben

1

Also ganz wichtig zu erwähnen wäre schonmal dass du mit suizidgedanken und svv auf jeden fall auf die geschlossene kommst. Da gibts schonmal keine gruppentherapie! Ansonsten ganz normaler geplanter tagesablauf. Halt frühstücken, nach ein paar tagen eingewöhnung schule, mittag, kaffemahlzeit, freizeit also wenn du schon hast ausgang. An besuchstagen eben besuch. Abendessen. Joa freizeit aber drinnen und bei den meisten essgestörten dann noch spätmahlzeit. Gegen 22 uhr dann bettzeit. Nach dem essen sind die toiletten abgeschlossen für meistens 30 minuten. Bei uns in der geshlossenen war die auch morgens zu damit wir nchts trinken konnten für die waage. Bei uns wurden die essgestörten täglich gewogen, alle anderen 1 mal die woche. Jeden morgen dann blutdruck messen und falls du hast tablettenausgabe. Am anfang ( hab magersucht nicht bulimie) durfte ich nichtmal allein duschen weil ich mich ja hätte übergeben können. Ansonsten immer wieder urinuntersuchungen die du abgeben musst wärend dich jemand beobachtet ob du wirklich reinpinkelst oder das mit wasser verdünnst, apfelsaft reinschüttest usw. Duschen durfte ich nach 2 wochen einmal am tag allein ( waschzwang bin 3 mal mindestens duschen gegangen) und wenn ich länger als 20 min gebraucht hab kam jemand dazu, tür durfte ich nicht abshließen. Täglich werden deine arme beine bauch rücken kontrolliert, ob du dich heinlich verletzt hast, wenn ja wird dein ausgang gestrichen. So viel zur geschlossenen... Ach ja wenn du einmal außergewöhnlich fröhlich sein solltest oder dich komish benimmst kommst du in den iso ( isolationsraum) wirst dort angebunden und mit medikamenten zugepumpt. Wenn du untergewicht hast musst du dort auch jeden tag nach jedem essen deine sitzzeit absitzen. Bei offenen ist das logischer weise alles viel lockerer genauso wie bei therapiestationen, aber mit suizidgedanken müssen sie dich erstmal auf die geschlossene schicken. Therapie hatte ich 2 mal die woche, aber bei bedarf so oft ich wollte. Später kam noch 3 stunden kunsttherapie dazu wobei das wohl eher ausnahme war da ich die nur bekommen hab weil ich zu der zeit schon auf der therapiestation sein sollte aber der platz doch noch nicht frei war. Ach ja wir hatten jeden tag ergotherapie die fand ich toll ;) einmal die woche ergo kochen, einmal die woche ergo werken und alle anderen tage erho kosmetik ( haben kosmetika selbst hergestellt) Lg und gute besserung

Joyciefruit 28.06.2013, 12:53

Mist doppelt gepostet... Wie lösch ichdas denn jetzt?

0

Was möchtest Du wissen?