Was passiert eigentlich zukünftig, wenn es so heiß ist (wie z.Zt) mit E- Fahrzeugen?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die größten feinde des Kommunismus waren immer Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Beim E-Mobil

  • bitte nicht zu kalt
  • bitte nicht zu heiß
  • bitte überall eine Ladestation
  • bitte aber nicht zu viele von den E-Mobilen, damit das E-Netz nicht zusammenbricht (besonders bei Windstille wie im Frühjahr 2020)
damit das E-Netz nicht zusammenbricht (besonders bei Windstille wie im Frühjahr 2020)

Nun, das wäre ja schon schön - nicht wahr ?

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@Huflattich

In anderen Ländern geschieht das sogar ohne E-Mobilität schon, in der DDR soll das auch schon vorgekommen sein.

Back to the roots.

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Eine (verpasste) Lösung wäre gewesen den öffentlichen Nahverkehr in den Städten zu verbessern/ die Taktrate zu erhöhen usw. Aber seit Corona möchte keiner mehr gern damit fahren.

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Natürlich. E-Autos gibt es schon länger und auch heiße Sommer sind nicht unnormal.

Die einfache Rechnung ist: Je heißer der Akku, desto langsamer kann er laden. Wenn Du also ein Auto ohne aktive Kühlung hast, dann kannst Du halt nur langsamer laden als bei einem Auto mit entsprechender Kühlung.

Ansonsten - was soll passieren? Dass sie plötzlich in Flammen aufgehen? Gehen Benziner nun reihenweise in Flammen auf?

Ganz im Gegenteil ist die Gefahr bei Verbrennern wie größer. Viele Fahrzeugbrände entstehen, weil Autos mit heißem Katalysator auf trockenem Gras abgestellt werden, was sich dann entzündet.

Von E-Autos, die wegen Hitze spontan in Flammen aufgegangen sind, habe ich noch nicht gehört.

Autos ohne temperierten Akku laden beim ersten Ladestopp auf der Strecke etwas schneller, weil der Akku schon warm ist. Beim nächsten Stopp laden sie dafür langsamer, weil der Akku dafür dann zu warm ist (zur Erwärmung durch die Umgebungstemperatur ist der durch den Betrieb und den ersten Ladestopp dazugekommen).

Viele Autos haben inzwischen einen Akku, der aktiv geheizt und auch gekühlt sein kann (z.B. Teslas, Audi e-tron, die ID-Familie von VW), denen ist das egal.

Mehrverbrauch durch die Klima kommt natürlich dazu, wenn man sie benutzt.

Die guten Fahrzeuge schalten automatisch das Kühlsystem an, da stehen dann im Sommer Autos rum die um die Wette pusten (Wie Laptops unter Vollast) um die Akkus zu kühlen. Die weniger guten sollten im Sommer eher im Schatten stehen.

Das Problem ist die Kapazität, die unter der Hitze leidet. Eine optimale Leistung kann der Akku bei einer Temperatur zwischen 20 und 40 Grad abrufen. Bei allem darüber wird es eng. Auch bei einer Temperatur ab 35 Grad kann sich die Reichweite von E-Autos bereits verkürzen. allerdings nur um rund vier Prozent.

Woher ich das weiß:Recherche

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