Was passiert eigentlich wenn man stirbt?

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6 Antworten

Bisher ist noch niemand zurückgekommen, der es uns sagen könnte oder es beweisen könnte. Es bleibt deshalb Glaubenssache.

Ich meine, daß der Tod als Ganzes parallel zum körperlichen Tod auch eine geistige Erscheinungsform hat, die im Augenblick des Eintritt des Todes (genau am Nullpunkt zwischen Leben und Tod) maßgeblich ist und nicht punktgenau der selbe Zeitpunkt ist wie der körperliche Tod.

Aus diesem Gedanken heraus meine ich, daß im Augenblick des Todes (also dieser Nullpunkt) ein Saldo erscheint als das Resultat des zuvor Durchlebten, mit dem Ergebnis, daß man in diesem Augenblick weder das Körperliche noch irgend etwas Emotionales empfindet, sondern nur das knallharte unbeschönigte Urteil über sich selbst, sei es gut oder schlecht.

Ich halte es für möglich, daß genau dieses Selbsturteil dann zur Bedingung für das wird, was anschließend gefühlt und gedacht wird oder auch nicht und solange es noch möglich ist oder auch nicht.

Das stelle ich mir so vor, daß dann aufgrund zwangsläufiger Abläufe beim Sterben auch sämtliche Filter ausfallen, die sonst während des Lebens immer wirksam sind, um sich Dinge schön zu reden oder etwas auf andere Weise wahrzunehmen, als es wirklich ist.

Es gibt natürlich unterschiedlichste Möglichkeiten, wodurch jemand sterben kann, was den Rahmen der Spekulationsmöglichkeiten erheblich erweitert und auch Raum dafür läßt, zu sagen, so müßte es sein oder so kann es auf gar keinen Fall sein.

Eine philosophische Nebenfrage wäre noch, wie das Zeitempfinden im Augenblick des Todeseintritts ist, also, ob die Zeitwahrnehmung dann gedehnt oder gerafft wird oder ob eine Zeitgröße nahe Null als ewig empfunden wird.

Der zwangsläufig aufkommende Zusatzgedanke, wie es anschließend weitergeht oder auch nicht, wäre ein anderes Thema, das angesichts der gestellten Frage wohl nicht hierher gehört.

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Kommt auf die Todesursache an, würde ich meinen.. Gelyncht zu werden ist sicher schmerzhafter, als einfach wegzunicken. 

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Man verlässt die Welt PUNKT!!

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Tja,wenn man das so genau wüßte,würde der Tod vielleicht an Schrecken verlieren.

Aber so......

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Man schwebt mit so einem transparenten milchig weißen Körper davon. Dazu spielt eine Baumsägengeige schaurige Klänge. Auch so ätherische Klänge eines Chors aus Engeln hört man. Und dann bekommt man eine Wolke zugewiesen und eine Harfe, mit der man frohlocken soll, ob es dir gefällt oder nicht. Zu Essen gibt es Manna und Ambrosia.

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Kommentar von against0
30.08.2016, 00:21

haha

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