was passiert eigentlich, wenn ich in dei Psychiatrie gehe alles mitmachen, aber...

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4 Antworten

Menschen mögen sich nicht gerne ändern, meist kommt eine Krise, die uns dann zwingt sich zu ändern. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass wir dann profitiert haben. Schau einmal, vielleicht ist für dich was Gutes dabei.

Wenn du "alles mitmachst und sich nichts ändert", wird jedem Psychiater klar sein, dass du nicht wirklich mitarbeitest. Dieses Verhalten ist ziemlich typisch für Jugendliche, denen die Einsicht in ihr Störungsbild fehlt.

Es wird nicht dazu führen, dass du dann schneller nach Hause darfst. Man wird sich zunächst bemühen, dich zu einer echten Mitarbeit zu bewegen. Und das wird eine Weile dauern.

Zwingen kann man dich dazu aber nicht. Verweigerst du dauerhaft (also über Monate) die Mitarbeit, wird man dich irgendwann natürlich entlassen. Mitsamt deinen ungelösten Problemen, die dich im Alltag schnell wieder einholen werden.

Hallo, ich verstehe Deine Ängste gut. Was denkst du, warum Deine Eltern Dich in die Psychiatrie einweisen lassen wollen? Gibt es Grund zur Sorge? Hm, alles mitmachen? Was meinst Du damit? Wie lange Leute auf der Station verbleiben, ist davon abhängig, wie es ihnen geht. Das beurteilen Ärzteteams und natürlich Du auch. Es ändert sich am ehesten etwas, wie Du mitarbeitest. Viel Glück für Dich.

Das wirst du alles dort erfahren,

lass dich doch darauf ein und hoffe das dir geholfen wird.

Alles Gute.

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