Was passiert beim medizinischen Dienst der Krankenkasse?

4 Antworten

Es ist so; es wird von unabhängigen Ärzten, die dich nicht kennen, eine Untersuchung vorgenommen. Wie und was untersucht wird, hängt davon ab, was du für eine Krankheit hast.

Du vermutest richtig. Der MDK macht Hausbesuche, begutachtet z.B. Pflegebedürftigkeit und beurteilt im Auftrag der Krankenkasse auch deine Arbeitsfähigkeit.

Der Medizinische Dienst erstellt ein Gutachten. Er wertet die Befunde Deines behandelnden Arztes aus und ggf. führt er auch eine körperliche Untersuchung durch.

Er teilt dann Deiner Krankenkasse mit, mit welcher Dauer bei Deiner Krankheit zu rechnen ist.

Ablehnung von Krankengeldzahlung der Krankenkasse

Ich bin seit dem 17.04 bis heute Krank geschrieben. / Bandscheibenvorfall Ich habe vom Arbeitsamt eine Aufhebung der Lohnfortzahlung ab dem 31.04 erhalten. Meine Krankschreibungen waren bis auf die letzte immer nahtlos. Anfang April wurde ich von der Krankenkasse aufgefordert mich beim Medizinischen Dienst vorzustellen, dies tat ich. Ende April wurde mir mitgeteilt eine Reha zu beantragen mit einer 3 Wochenfrist , ansonsten würde mir das Krankengeld ab Ende der Frist gestrichen. Habe aber bis dato noch keinerlei Zahlungen von der Krankenkasse erhalten. Nun am 6 Mai habe ich von der Krankenkasse eine komplette Ablehnung von der Krankengeldzahlung erhalten. Begründung ich wäre nicht nahtlos krank geschrieben. Ich war bis zum 28.04 immer nahtlos Krank geschrieben. Ab dem 31.04 hätte ich Krankengeld von der Krankenkasse erhalten. Am 27.04 dachte ich weil die Beschwerden besser wurden das ich wieder Arbeitsfähig sei. Am 30.04 stellte sich jedoch heraus das dies nicht so ist und ging daraufhin zum Arzt. Der stellte mir eine Folgebescheinigung aus da es sich um die gleiche Krankheit handelte wie zuvor. Ist das rechtens das die Krankenkasse die Zahlung ablehnen darf weil ich vor Anspruch auf Krankengeld keine nahtlose Krankschreibung für den Bandscheibenvorfall hatte. Bislang dachte ich das ich ab Krankengeldanspruch verpflichtet sei eine nahtlose Krankschreibung vorzulegen. Um hilfreiche Antworten wäre ich dankbar da ich Widerspruch gegen diese Ablehnung stellen möchte. Was wäre wenn ich mich nun wieder Arbeitsfähig melden würde und in einer Woche einen erneuten Krankenschein vorlegen würde der ebenfalls mit dem Bandscheibenvorfall im Zusammenhang steht. Kann die Krankenkasse dann auch Krankengeldzahlung ablehnen weil keine nahtlose Krankschreibung vorliegt. Hat jemand eine Idee wie ich da nun am besten vorgehe.

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