was passiert bei ebay betrug?

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7 Antworten

Im schlimmsten Fall kann er wegen Betruges verurteilt werden. Ob es da noch bei einer Geldstrafe bleibt, dass kann man so nicht sagen. Da muss man alle Argumente erfahren.

Natürlich muss er die 25.000 Euro zurückzahlen. Da wird er wahrscheinlich einen Schuldnerberater benötigen, um die Schulden abzutragen. Sicherlich wird er auch mit einem Gerichtsvollzieher in Kontakt kommen, der überprüft, was man ihm nehmen und verkaufen kann, damit wenigstens ein Teil der Schulden beglichen werden können. So wird er etwa sieben Jahre ein mehr einfaches als komfortables Leben haben werden.

Im schlimmsten Fall kann er wegen Betruges verurteilt werden.

Von einer Verurteilung wegen Betrugs würde ich bei der Schilderung einfach mal ausgehen, das ist aber nicht das Schlimmste, was dem Bekannten passieren kann. Im schlimmsten Fall wird wegen er wegen besonders schwerem Betrugs für schuldig befunden, fährt zehn Jahre ein und darf anschließend seinen Schaden wieder gut machen. Seinen Hausstand, eventuell vorhandene Fahrzeuge und dergleichen braucht er in der Zeit eh nicht, also wird das auch erstmal verscheuert. Wenn er dann nach der Hauptverhandlung im Knast sitzt kommen noch die Zivilklagen von eBay und den Geschädigten, was nochmal ordentlich Geld kosten dürfte und den zu erstattenden Schaden locker verdoppelt.

DAS wäre der schlimmste Fall, der ihm passieren könnte. Verurteilt wird er bei der Story so oder so.

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Betrug, strafbar nach § 263 StGB, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft (§ 263, Abs. 1 StGB). Beim gewerbsmäßigen Handeln auf eBay, 100 Geschädigten und rund 25.000 € Schaden könnte man unter Umständen sogar von einem besonders schweren Fall ausgehen (§ 263, Abs. 3, Satz 1 und 2 StGB), das würde dann mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft werden.

Das Mindeste ist eine empfindliche Geldstrafe, darüber hinaus muss er den entstandenen Schaden selbstverständlich vollumfänglich ersetzen. Weiterhin wird er mit Sicherheit lebenslang auf allen eBay-Seiten gesperrt. Letztlich entsteht auch eBay durch solche Menschen ein Imageschaden oder sogar direkte Kosten durch den Einsatz von Mitarbeitern, die die Käuferschutzfälle der 100 Geschädigten bearbeiten mussten. Gegebenenfalls könnten die also auch noch auf die Idee kommen, Deinen Bekannten zivilrechtlich zu belangen. Dazu kommen Gerichts- und Anwaltskosten, bei Nebenklägern auch die Anwaltskosten von denen, die 25.000 € können sich also ganz locker verdoppeln.

Hab ich da Mitleid? Nö, kein Stück. Schulden kann jeder mal machen, die zahlt man ordentlich zurück und nicht, in dem man sich an anderen bereichert.

Ach ja, er ist ja nicht vorbestraft, wenn es also zu einer Haftstrafe kommen sollte dürfte diese wohl zur Bewährung ausggesetzt werden - schließlich soll sich der Straftäter ja auch resozialisieren und zu guter Letzt soll er den entstandenen Schaden ja auch irgendwie wieder ausgleichen - mit Knastarbeit dauert das wohl Jahrhunderte :-D

Von Verkäufen auf Internetauktionsseiten würde ich jedoch absehen.

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Die 25.000 € wird er zurückzahlen müssen. Ob es dann zu einer haftstrafe kommt, denke ich nicht, aber mit einer Geldstrafe wird er aufjedenfall rechnen müssen. LG

wovon zurückzahlen?

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ich hätte mich doch nicht gestellt.

normal hätte ihn doch irgendwer mal anzeigen müssen.

ich mach das auch, wenn ich was für 1 eur kaufe und keine ware bekomme.

daher scheint es mir unglaubwürdig, dass ihn bei 100 geschädigten und ner summe von 25 000 eur niemand zuvor anzeigte. ich mach das nicht vom geld abhängig.

sowas nennt sich betrug.

wird sich strafmildernd auswirken, wenn er sich gestellt hat.

das was er getan war wie mein vorredner gesagt hatte, betrug.bei solch imensen beträgen kann das durchaus mit einer haftstrafe für ihn enden.

Ich gehe zu 101% davon aus das es kein Bekannter ist sondern du!

Geh zur Polizei und stell dich, vielleicht kommst du mit einer Geld und Bewährungsstrafe davon! Obwohl solche Abzocker und Betrüger in den Knast gehören!

kann ich jetzt nicht wechseln, wie kommst du darauf, dass der Fragesteller und nicht ein Bekannter den Betrug begangen hat?

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@helmutgerke

Weil das hier eine typische Frage zum Thema ebay ist! Es sind immer ein Kumpel, ein Bekannter, ein Freund von einem Freund, mein Sohn usw.

Warum fragen diese nicht selbst? Dann lest man sich mal die anderen Fragen der Fragesteller durch - und siehe da, der angebliche Vater eines 16 jährigen Sohns ist selbst erst 13 usw.

Von daher eine berechtigte Vermutung.

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@ghost40

Weil es immer so ist ... immer wieder die jämmerlichen Aussagen "Mein Freund, mein Nachbar, mein Bekannter, und und und ... dummes Zeug, der Fragesteller ist der jenige der die Straftat begangen hat!

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das war schwerer betrug.hohe geldstrafe oder haftstrafen

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