Was passiert am Ende von der Novelle "Leptis magna"?

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1 Antwort

Eine größere Inhaltsangabe habe ich nirgends gefunden. Hier ein Text von Peter Mohr dazu auf der Seite Literaturkritik.de, einem Rezensionsforum:

Handfeste Lebenslügen und unausgesprochene Bindungsängste
stehen auch im Zentrum des zweiten Textes. Der Computerfachmann Van Der Velde hat seiner Dauerverlobten Sibylle nicht nur die Heirat, sondern
auch eine Hochzeitsreise nach Neuseeland versprochen. Im tiefsten Innern
zieht es ihn aber in die libysche Wüste, in die antike Ruinenstadt
"Leptis Magna", dort hin, "wo es noch etwas anderes gab. Es zu benennen
wäre ein Ding der Unmöglichkeit."

Immer wieder bricht der junge Mann zu angeblichen Geschäftsreisen auf, doch nach seiner Rückkehr rieselt stets roter Sand aus seinem Gepäck. So wie Bodewig im ersten Text immer wieder den Umzug hinaus zögerte, so schiebt Van Der Velde nach dem Tod von Sibylles Vater auch die versprochene Übernahme des Betriebs immer wieder auf die lange
Bahn.

Am Ende bleibt Van der Velde verschollen und der Leser wieder in
einem Zustand höchster Ratlosigkeit zurück. Diese mysteriösen
Schwebezustände, hier explizit als "Schwelle zwischen Leben und Tod"
benannt, machen immer wieder den Reiz von Hartmut Langes Novellen aus.

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Kommentar von Wazzenpur
04.07.2016, 22:20

Vielen Dank für die schnelle Auskunft!

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