Was passiert , wenn jemand den Tod verweigert?

10 Antworten

Man begegnet oft dem Phänomen dass todkranke Menschen erst sterben wenn ein bestimmtes Ereignis, sei es ein Geburtstag, die Geburt eines Enkels o.ä. stattgefunden hat. Man spricht dann davon, dass sich der Betroffene solange "dem Tod verweigert hat". Ich halte es durchaus für denkbar, dass, wenn man einem bestimmten Ereignis entgegenfiebert, nochmal die letzten Reserven des Körpers mobilisiert werden und so das Ableben für einige Zeit hinausgezögert werden kann. Ist das Ereignis dann eingetreten, kann man loslassen und die Natur nimmt ihren Lauf.

Der Mensch hängt halt am Leben, solange er denkt. Versagen die lebenswichtigen Organe ihren Dienst, dann hört das Denken auf und der Mensch ist tot! - Nichs Spektakuläres, sondern ein völlig normaler Vorgang, der sich täglich vielfach bei allen Sterbenden wiederholt. Ich hoffe Ihnen geht es mit dieser Erkenntnis etwas besser.

Manchmal ist ein Todeskampf das, was der Begriff andeutet. Manche Menschen sterben sehr unruhig, in großer Angst, im Zorn, in Trauer. Manche Menschen wollen das Leben nicht loslassen, weil sie denken, nicht wirklich gelebt zu haben, daß da noch irgendwas kommen sollte. Vor allem bei jüngeren Leuten ist das ziemlich oft der Fall. Ich weiß nicht, woran Deine Großmutter gestorben ist. Die Krankheit oder die Probleme, die jemand hat, spielen beim Sterben immer eine Rolle mit. Befrage doch Deinen Onkel danach, der bei ihr war. Diese Erfahrung zu teilen, kann beim Trauern helfen. Bei älteren Menschen, bei denen eine Krankheit oder Organversagen zum Tod führt, ist es gewöhnlich nicht so schlimm. Im Lauf des Lebens - vor allem beim Älterwerden - findet eine Auseinandersetzung mit dem Tod statt, die immer wieder einmal ansteht. Wenn ältere oder alte Menschen länger mit ihrer Krankheit kämpfen müssen, kann man den Zeitpunkt beobachten - Tage oder Stunden - an dem der innere Mensch schon weiß, daß er verlieren und sterben will, das Bewußtsein sich damit aber noch nicht anfreunden mag. Es ist dann oft so, daß man - je nach medizinischer Lage - noch mehrere Wochen oder Tage zwischen Angst, Todesgewißheit, Hoffnung, Trauer und ähnlichen Empfindungen hin- und herpendelt. Das kann dazu führen, daß die Sterbephase um lange Zeit verlängert wird, weil der Organismus noch einmal große Anstrengungen unternimmt, um den Tod hinauszuschieben. Alles, was noch an Kraft da ist, wird bemüht, um das betreffende Organ doch noch eine Weile am Laufen zu halten, sich doch noch einmal ein bißchen zu erholen oder doch noch einmal die Hoffnung auf Genesung aufzubauen. Dann geht es einen Tag schlechter, den nächsten wieder besser und oft gibt es ganz überraschende medizinische Effekte. Obwohl einem das unnötig und grausam vorkommen mag, ist es doch ein Prozeß, den die betreffende Person braucht, um sich schließlich doch dem Sterben zu ergeben. Das kann mehr oder weniger mühevoll sein, mehr oder weniger traurig oder auch ganz friedlich. Wie das bei Deiner Großmutter war, solltest Du bei Deinem Onkel erfragen. Wenn Dir das wichtig ist, sollte er die Bereitschaft finden, Dir darüber zu berichten. Alles Gute! q.

Unser Hund wurde eingeschläfert leider...

Hallo, Am 15.11 wurde unser Hund(17) leider eingeschläfert. Ich kenne ihn schon seid ich klein bin und seid 10 Jahren lebte er jetzt bei meiner Oma. Er gehörte zwar vorher meiner Tante, aber die ist verstorben. Da wir ein sehr gutes Verhältnis zu unseren Großeltern haben und diese sehr nah bei uns wohnen, sind sie auch jeden Tag bei uns und ich habe unseren Hund dadurch auch als meinen angesehen. Mein Hund war für mich wirklich alles. Ich könnte niemals in Worte fassen, was er für mich bedeutet, vor allem, da er mich mein ganzes Leben bis jetzt begleitet hat. Er war sogar ein Jahr älter als ich.

So, Ich habe mir seinen Tod natürlich immer ganz anders vorgestellt, aber leider kam es dazu, dass er im Ausland eingeschläfert wurde, als meine Oma gerade im Urlaub war. Das finde ich auch nicht schlimm, weil wenn es nicht mehr geht, dann geht es einfach nicht mehr und ich hätte auch nicht gewollt, dass meine Oma ihn extra wieder zurück nach Deutschland quält, damit ich bei seiner Einschläferung dabei bin.

Ich konnte mich also weder bei ihm verabschieden noch sonstiges und war es sogar schon leicht gewöhnt, dass er nicht da ist, weil meine Oma bereits seid 3 Wochen weg war. Als meine Eltern mir das dann mitgeteilt haben, habe ich das erst nicht geglaubt und habe dann natürlich geweint, musste aber schnell zum Zug, weil ich schon ein länger geplantes Wochenende bei meiner Freundin verbringen sollte, dadurch habe ich das ganze Wochenende die Situation verdrängen können.

Nach ca. einer Woche hatte ich dann Abends voll den Heulkrampf, welcher aber nach kurzer Zeit abrupt vorbei war. Ich kann einfach nicht glauben, dass mein Hund tot ist. Ich kann das bis heute noch nicht realisieren. Ich denke die ganze Zeit er kommt wieder oder so. Jetzt ist meine Oma sogar mittlerweile aus dem Urlaub zurück (ich dachte halt dann realisier ich das erst richtig), aber es passiert irgendwie nichts, ich warte einfach die ganze Zeit auf ihn. Wenn ich daran denke bin ich zwar schon traurig und mir tat noch nie etwas so weh, aber es wird mir einfach nicht gänzlich klar und das ist noch schlimmer.

Wir haben schon 2 unserer Meerschweinchen einschläfern müssen und da war es halt immer so, dass ich die ersten Tage voll mitgenommen war, aber danach rappelt man sich halt wieder auf.

Ich weiß jetzt einfach nicht was ich machen soll, weil irgendwann MUSS ich ja einsehen, dass er nicht mehr wiederkommen wird, dass er weg ist, aber es klappt nicht, das klingt für mich einfach nach einem Märchen.

kann mir vielleicht irgendjemand helfen? oder erklären warum das so ist? oder mir sagen, dass alles wieder gut wird?

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Was sagen, wenn Oma gestorben?

Hallo zusammen :)

Ich habe eine komplizierte Situation: Ich war 1 Monat mit einer zusammen, dann machte sie vor 2 Wochen Schluss. Wir sind beide 17. Laut ihrer Mutter machte sie Schluss, weil sie in so einer Situation (Tod der geliebten Oma) keine Beziehung haben kann. Ihre Oma ist nun gestern gestorben, was soll ich sagen?

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Zum Muttertag die Oma beschenken?

Meint ihr man könnte seine Oma zum Muttertag beschenken oder kann es falsch rüber kommen? Sie ist die Mutter, meiner Mutter die aber seit einigen Jahren Tod ist. Für mich ist sie der wichtigste Mensch in meiner Familie. Ich sehe sie auch als Oma und nicht als Mutterersatz - bin auch nicht bei ihr aufgewachsen. Ein bisschen tue ich es auch für meine Mutter, die sicherlich ihr auch was mitgebracht hätte.

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Meine Oma ist 2015 verstorben, die Mutter meiner Mutter. Meine Mutter hat mich seit dem Tod meiner Oma verstoßen und lehnt jeglichen Kontakt oder Gespräch ab. Ich bekomme keine Auskunft , darf nicht mehr in das Haus meiner Oma und bekomme einen Brief vom Gericht dass meine Mutter mich vom Erbe ausschließt. ! Paragraph 1924 II BGB , mein Bruder bekommt dieses Schreiben nicht , kann es sein ,dass meine Mutter meine Halbschwester ist ? Was kann ich dann tun ? Habe ich kein Recht auf Information ?

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Hallo, meine Oma ist gestern gestorben, als ich die Nachricht hörte, habe ich gar nicht geweint, vielleicht wollte ich es auch nicht wahr haben, weshalb ich nicht geweint habe. Sie ist Tod, ich kannte sie mein Leben lang, nun ist sie weg. Doch wo ist sie hin? Viele sagen ja sie ist im Himmel und sieht mir zu, doch ich kann es nicht glauben. Sie kann nicht da oben sein. Sie kann mich nicht sehen, denn sonst würde mal alle Toten sehen, würde man mit dem Flugzeug fliegen, sie seht mir nicht zu, sie ist Tod, sie kann und weiß gar nichts mehr und wurde bereits neu geboren, als Käfer. Was ist denn nun? Wo ist meine Oma nun, bekommt sie nix mehr mit? Oder sieht sie mich trotzdem? Ich wollte mich von ihr verabschieden heute, doch sie war schon Tod. Ich habe nicht geweint. Dann sah ich ihre Arbanduhr da liegen, dann kam mir alles hoch :( sie hat die Uhr immer getragen, ich habe doll angefangen zu weinen, weil ich traurig war, denn ich wusste nicht warum. Sie ist Tod. Ich bin kaum traurig darüber, weil jeder irgendwann geht. Aber ich fang einfach so an zu weinen, meine Mutter ist totel fertig, ich hab sie noch nie weinen sehen :( was soll ich tun :( seht meine Oma mich?

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